|
 |
| Detailinformationen |
 |
 |
Einführung in Anwendung ........ |
 |
|
 |
System / Belastung ................ |
 |
|
|
 |
 |
Sonderkapitel ......................... |
 |
|
|
|
| Handbuch ................................ |
 |
|
|
 |
 |
 |
Stahlbetonstütze .................... |
 |
 |
Stahldurchlaufträger ................ |
 |
 |
verstärkter Holzträger .............. |
 |
 |
zusammenges. Holztr. ............ |
 |
 |
Programmübersicht ................ |
 |
|
|
| Kontakt .................................... |
 |
|
|
|
|
 |
|
| Infos
auf dieser Seite |
...
als pdf |
 |
|
 |
 |
Grundeinstellungen ............... |
 |
 |
tabellarische Systemeingabe |
 |
 |
Einwirkungen / Lastfälle ........ |
 |
 |
Einwirkungseigenschaften ..... |
 |
|
|
 |
Lastfalleigenschaften ............ |
 |
 |
Nachweise ........................... |
 |
 |
Nachweiseigenschaften ........ |
 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
| Das Eigenschaftsblatt Globale
Einstellungen verwaltet die für das Gesamtsystem
geltenden globalen Daten. Diese betreffen zunächst
die der Bemessung
zugrunde gelegte Vorschrift. |
| Basierend auf dieser Eingabe werden
sämtliche Eingabedaten interpretiert. |
|
 |
|
 |
|
 |
|
| Es kann jederzeit zwischen DIN 1045
(alt, 7.88), DIN 1045-1 (8.08) und dem Eurocode
(EC 2) umgeschaltet werden. |
| 4H-DULAB reagiert auf diese
Einstellung und bietet normenspezifische Eigenschaftsblätter
an. |
| Daher wird empfohlen, nach Änderung
der Vorschrift die wesentlichen Eingabeparameter
unbedingt zu überprüfen. |
| Da DIN 1045 veraltet ist, bezieht
sich die Beschreibung der Parameter grundsätzlich
auf die derzeit aktuelle DIN 1045-1 (bzw. den Eurocode). |
|
| |
|
 |
|
| Die möglichen Beton- und Betonstahlsorten
werden in Auswahlboxen angeboten. |
| Für Längs- und Bügelbewehrung
können unterschiedliche Stahlgüten angewählt werden. |
| Außerdem kann eine Bemessung für benutzerdefinierte
(„freie") Materialien erfolgen. Dazu sind die benötigten
Grenzwerte zur Beschreibung der Spannungsdehnungslinien
anzugeben. |
|
 |
|
 |
|
Es werden unterschiedliche Spannungsdehnungsbeziehungen
im Grenzzustand der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit
verwendet, wobei im Gebrauchszustand zwischen mehreren
Beschreibungen gewählt
werden kann. |
| Bei Verformungsberechnungen (Spannungsermittlung
bei den Nachweisen im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit)
werden bei Bedarf die eingegebenen Kriech- und Schwindbeiwerte
berücksichtigt. |
Weiterhin kann bei Bedarf der Druckzonen-Grenzwert
xd/d eingehalten werden (nur notwendig
im Grenzzustand
der Tragfähigkeit). |
|
 |
|
 |
|
| Auf dem Statik-Dokument und dem Bewehrungsplan
ist die der Bemessung zugrundeliegende Expositionsklasse
des Bauteils anzugeben. |
| Bei Angabe von Expositionsklassen
für Bewehrungskorrosion wird die Betondeckung
überprüft und eine Unterschreitung vom
Programm angemerkt. |
|
 |
|
| Die Berechnung des Durchlaufträgers
ist in drei wesentliche Bearbeitungsschritte eingeteilt,
die optional dazugewählt werden können. |
 |
|
| Ist nur die Schnittgrößenermittlung
gewünscht, werden die Extremierungsergebnisse je
aktivem Nachweis geliefert. |
| Bei zusätzlicher Aktivierung der Stahlbeton-Bemessung
werden die aufgeführten normenkonformen Nachweise
einschließlich der aktivierten Teilnachweise durchgeführt. |
| Diese Handlung erfolgt allerdings
nur, wenn |
| 1. der Nachweis aktiv ist und |
| 2. Extremierungsergebnisse dafür
vorliegen. |
|
|
| Basierend auf den Bemessungsergebnissen
kann 4H-DULAB einen Bewehrungsvorschlag
geben, der sowohl online am Bildschirm als auch
in der Planerstellung bearbeitet werden kann. |
|
 |
|
 |
|
| Über die tabellarische
Systemeingabe kann der Träger auf effiziente
Weise eingegeben bzw. bearbeitet werden. |
| Außerdem kann der maximale Abstand
der Berechnungspunkte Δx modifiziert werden,
der einen maßgeblichen Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit
und den Kurvenverlauf der Ergebnisse hat. |
|
|
|
|
|
 |
|
 |
Die Systemeingabe eines Durchlaufträgers
beliebiger Länge erfolgt durch Modifikation der
dargestellten Tabelle. |
|
Eine Tabellenzeile entspricht einem Trägerabschnitt
und läuft über sämtliche Registerblätter. |
| Durch Kopieren, Einfügen oder Löschen
von Zeilen werden Trägerabschnitte erzeugt oder
entfernt. Dazu können die pcae-Tabellenfunktionen
(s. DTE®-Handbuch) uneingeschränkt
genutzt werden. |
| Die aktuelle Anzahl der Abschnitte
ist im oberen Teil des Eigenschaftsblatts protokolliert. |
|
 |
|
| Außerdem kann der maximale Abstand
der Berechnungspunkte modifiziert werden, der einen
maßgeblichen Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit
aber auch auf den Kurvenverlauf der Ergebnisse hat. |
| Jeder Abschnitt erhält eine gleichmäßige
Unterteilung in Berechnungspunkte, deren maximaler
Abstand der Länge Δx entspricht. Größere Werte
als 1.0 m oder kleinere als 0.1 m sind unzulässig
und werden auf ihre Grenzwerte zurückgestellt. |
| Weiterhin hat die aktuelle minimale
Abschnittslänge Einfluss auf die Unterteilungsdichte
des Trägers. |
| Um auch bei sprunghafter Belastung
ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen, sind
weniger als 10 Unterteilungen ebenfalls unzulässig. |
|
|
|
|
|
 |
|
 |
Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten
Buttons wird das Fenster zur Definition von Einwirkungen
und Lastfällen (= Teileinwirkungen) aktiviert. |
|
 |
|
| In diesem Fenster werden Einwirkungen
und Lastfälle erzeugt und hinsichtlich ihrer
Eigenschaften festgelegt. |
| Die Eigenschaften haben Einfluss
auf die Bildung der den Nachweisen
zugeordneten Extremalbildungsvorschriften. |
| Lastfälle sind i.d.R. den definierten
Einwirkungen zugeordnet, die diese hierdurch
in Gruppen einteilen. Als Beispiel sei hier
eine Einwirkung Nutzlasten genannt,
zu der die Lastfälle n1, n2
und N3 gehören. |
|
| Im nebenstehend exemplarisch
dargestellten Explorerfenster sind die bereits
definierten Objekte (Einwirkungen und Lastfälle)
dargestellt. Sie können durch einfaches Anklicken
ausgewählt (grün hinterlegt) werden. |
|
Ist ein Objekt ausgewählt, so
können dessen Eigenschaften auf der rechten
Seite des Eigenschaftsblattes eingesehen und
geändert werden
(s. Eigenschaftsblatt oben). |
|
 |
|
| Im Kopf des Eigenschaftsblattes sind
die Buttons dargestellt, die die erforderlichen
Aktionen einleiten. |
|
 |
|
 |
Mit Hilfe des Kopier-Buttons speichern
und laden können Belastungsschemata
schreibtischglobal gespeichert und später in einem
anderen Bauteil wieder geladen werden. |
|
| Hat man also einmal eine
Struktur von Einwirkungen und Lastfällen erzeugt,
von der man glaubt, dass sie auch bei anderen Bauteilen
sinnvoll zum Einsatz kommen könnte, so bietet es
sich an, diese Struktur unter einem bestimmten Namen
zu speichern. |
| Bei einem später zu bearbeitenden
Bauteil kann dann das komplette Belastungsschema
geladen werden. |
|
 |
| Im fortgeschrittenen Bearbeitungszustand,
bei dem bereits Lastbilder erzeugt und
den definierten Lastfällen über die
Lastfallfolienauswahl zugeordnet sind,
sollte auf das Laden eines kompletten
Belastungsschemas verzichtet werden,
da ansonsten die Lastbildzuordnung durcheinander
gerät. |
|
|
| |
 |
Mit Hilfe des erzeuge-Einwirkung-Buttons
eine neue Einwirkung
hinzufügen wird eine neue Einwirkung
erzeugt, in die Liste der bestehenden Einwirkungen
im Objektbaum aufgenommen und ausgewählt, so dass
ihre Eigenschaften
festgelegt werden können. |
|
 |
Mit Hilfe des erzeuge-Lastfall-Buttons
einen neuen Lastfall
hinzufügen wird ein neuer Lastfall
erzeugt, in die Liste der bestehenden Lastfälle
im Objektbaum aufgenommen und ausgewählt, so dass
seine Eigenschaften festgelegt werden können. |
|
| Der Lastfall wird automatisch
der aktuell ausgewählten Einwirkung zugeordnet.
Diese Zuordnung lässt sich jedoch über die Lastfalleigenschaften
im Nachhinein ändern. |
|
 |
Mit Hilfe des lösche-Objekt-Buttons
kann ein zuvor ausgewähltes (grün hinterlegtes)
Objekt im Objektbaum gelöscht werden. |
|
 |
Der Lastfalleigenschaften-Button
liefert eine Gesamtübersicht über die bisher gemachten
Festlegungen, wie nachfolgend beispielhaft dargestellt. |
|
 |
|
 |
Mit Hilfe des Nummerierungs-Buttons
können die definierten Einwirkungen und Lastfälle
neu (geschlossen) durchnummeriert werden. |
|
| Dies bietet sich insbesondere
an, wenn zwischenzeitlich erzeugte Objekte im Explorerfenster
im Nachhinein wieder gelöscht wurden. |
 |
|
 |
Die alternativen Lastfallgruppen können
mit kennzeichnendem Text versehen werden. |
|
 |
|
 |
Die Datenzustandsüberprüfungsfunktion
untersucht die aktuellen Definitionen auf Plausibilität. |
|
| Bevor Sie das Eigenschaftsblatt
mit Bestätigen verlassen, sollten Sie diese Funktion
ausführen. |
| Etwaige Warnungen können
Ihnen dabei helfen, Missverständnisse im Datenzustand
auszuräumen. |
| Nachfolgend ein Beispiel,
das die Fehlerfreiheit des aktuellen Datenzustandes
bescheinigt. |
|
 |
|
 |
Das Anklicken des abbrechen-Buttons
bewirkt, dass das Eigenschaftsblatt zur Definition
von Einwirkungen und Lastfällen geschlossen wird
und sämtliche Festlegungen während des Bearbeitens
dieses Eigenschaftsblattes verworfen werden. |
|
 |
Das Anklicken des Hilfe-Buttons
führt Sie direkt zu diesem Hilfetext. |
|
 |
Das Anklicken des bestätigen-Buttons
bewirkt, dass das Eigenschaftsblatt zur Definition
von Einwirkungen, Lastfällen und Imperfektionen
geschlossen wird und sämtliche Festlegungen während
des Bearbeitens dieses Eigenschaftsblattes in den
Datenbereich des grafischen Eingabemoduls übernommen
werden. |
|
| Sind Einwirkungen und
Lastfälle definiert, so kann im grafischen Eingabemodul
auf die zugehörigen Lastfallfolien geschaltet werden,
um die den Lastfällen zugeordneten Lastbilder zu
erzeugen. |
|
| Weitergehende Informationen
finden Sie unter Einwirkungseigenschaften
und Lastfalleigenschaften. |
|
 |
|
| Ist auf der linken Seite
des Eigenschaftsblattes zur Verwaltung
von Einwirkungen und Lastfällen eine
Einwirkung markiert, so erscheint auf
der rechten Seite ein Rahmen, der die
Eigenschaften der Einwirkung wiedergibt
und zur Bearbeitung anbietet. |
| Neben der Einwirkungsnummer
und der Bezeichnung werden hier Angaben
zur Festlegung von Teilsicherheitsbeiwerten
(oberer Bereich) und Kombinationsbeiwerten
(unterer Bereich) gemacht. |
|
| Das nebenstehende Beispiel
zeigt die Einstellungen, wie sie für
Nachweise nach DIN 1045-1 relevant sind. |
|
| Weitergehende Informationen
unter Lastfalleigenschaften. |
|
 |
|
|
|
 |
|
| Ist auf der linken Seite des
Eigenschaftsblattes zur Verwaltung von Einwirkungen
und Lastfällen ein Lastfall markiert, so erscheint
auf der rechten Seite ein Rahmen, der die
Eigenschaften des Lastfalles wiedergibt und
zur Bearbeitung anbietet. |
| Neben der Lastfallnummer und
der Bezeichnung werden hier weitere Angaben
verwaltet, die insbesondere für die Definition
der den Nachweisen zugeordneten Überlagerungsvorschriften
relevant sind. |
| Zunächst wird hier die Zuordnung
zu einer gegebenen Einwirkung ausgewiesen.
Eine Änderung bewirkt eine Umsortierung des
Lastfalles im Objekt-Explorerfenster auf der
linken Seite des Eigenschaftsblattes. |
| Wird festgelegt, dass der Lastfall
keiner Einwirkung zugeordnet werden soll,
so wird dieser Lastfall beim Führen der Nachweise
ignoriert. |
|
| Der Lastfalltyp unterscheidet
zwischen additiven (aufteilen) und alternativen
Lastfällen. |
| Ein additiver Lastfall wirkt
(günstig oder ungünstig) immer unabhängig
von anderen Lastfällen. Als Beispiel für additive
Verkehrslasten seien Lastfälle genannt, die
feldweise Nutzlasten enthalten. Diese können
jeder für sich, aber auch alle gemeinsam (jedes
Feld belastet) vorkommen. |
|
 |
|
| Um den Eingabeaufwand zu reduzieren,
bietet 4H-DULAB den Lastfalltyp aufteilen
an, der eine über mehrere Abschnitte eingegebene
Linienlast programmintern abschnittsweise aufteilt. |
|
 |
| die Lastbilder dieses
additiven Lastfalls werden abschnittsweise
aufgeteilt – ein Feld kann mehrere Abschnitte
(z.B. bei Vouten) enthalten. |
|
|
|
| Alternative Lastfälle werden zu Gruppen
zusammengefasst. Hierbei gilt die Regel, dass immer
nur der Lastfall einer Gruppe mit der ungünstigsten
Auswirkung auf den betrachteten Nachweispunkt zur
Anwendung kommt. Die Lastfälle ein und derselben
alternativen Gruppe schließen einander aus. |
| Als Beispiele für alternative Verkehrslasten
seien Windlastfälle genannt, die unterschiedliche
Windrichtungen untersuchen, oder verschiedene SLW-Stellungen
ein und desselben SLWs. |
|
| Zur Definition alternativer Lastfälle
stehen 10 verschiedene Gruppen (A bis J) zur Verfügung. |
|
|
|
|
|
 |
|
 |
Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten
Buttons wird das Fenster zur Definition der Nachweise
aktiviert. Hierin werden für die angebotenen Nachweise
Extremalbildungsvorschriften erzeugt und hinsichtlich
ihrer Eigenschaften festgelegt. |
| Da i. A. davon auszugehen ist,
dass jeder Nachweis andere Überlagerungsvorschriften
zugrunde legt, sind Extremalbildungsvorschriften
immer den definierten Nachweisen zugeordnet. |
| Im nebenstehend exemplarisch
dargestellten Explorerfenster sind die bereits
definierten Objekte (Nachweise und Extremalbildungsvorschriften)
dargestellt. Sie können durch einfaches Anklicken
ausgewählt (grün hinterlegt) werden. |
| Ist ein Objekt ausgewählt, so
können dessen Eigenschaften auf der rechten
Seite des Eigenschaftsblattes eingesehen und
geändert werden (s. oben). |
|
|
 |
|
| Im Kopf des Eigenschaftsblattes sind
die Buttons dargestellt, die die erforderlichen
Aktionen einleiten. |
|
 |
|
 |
Im Programm 4H-DULAB werden
die möglichen normenkonformen Nachweise angeboten.
Neue Nachweise können nicht erzeugt werden,
daher ist der erzeuge-Nachweis-Button deaktiviert. |
|
Dem Nachweis können eine Nummer
und eine Bezeichnung zugeordnet werden, die im Bedarfsfalle
auch geändert
werden können. |
| Da die angebotenen Nachweise eine
lineare Schnittgrößenermittlung voraussetzen, wird
zu Beginn mit jedem Nachweis automatisch auch eine
Extremalbildungsvorschrift vom Typ standard
erzeugt, die dem Nachweis zugeordnet ist. |
|
| Vgl. auch: Eigenschaften
von Nachweisen. |
|
 |
Mit Hilfe des Buttons eine
neue Extremalbildungsvorschrift hinzufügen
wird eine neue Extremalbildungsvorschrift erzeugt
und in die Liste der bestehenden Objekte im Objektbaum
eingegliedert. |
|
| Hierzu muss die
Zuordnung zum Nachweis angegeben werden. |
| Dies geschieht in
dem nebenstehend dargestellten Eigenschaftsblatt. |
| Der aktuell ausgewählte
Nachweis ist voreingestellt. |
|
 |
| Sämtliche Nachweise nach
alter und neuer Norm werden angeboten;
es darf nur ein normenkonformer Nachweis
ausgewählt werden! |
|
|
Die erzeugte Extremalbildungsvorschrift
ist zunächst immer vom
Typ standard. |
| Dies kann jedoch im Nachhinein
geändert werden. |
|
| Vgl. auch: Eigenschaften von
Extremalbildungsvorschriften. |
|
 |
|
 |
Mit Hilfe des lösche-Objekt-Buttons
kann ein zuvor ausgewähltes (grün hinterlegtes)
Objekt im Objektbaum gelöscht werden. |
|
 |
| Mit
Hilfe des allgemeine-Nachweiseinstellungen-Buttons
können einerseits die Kombinationsbeiwerte
für Schneeeinwirkungen (Bauwerkslage) und
andererseits die Materialsicherheitsbeiwerte
für Tragfähigkeitsnachweise beeinflusst
werden. |
 |
|
|
 |
Die Datenzustandsüberprüfungsfunktion
untersucht die aktuellen Definitionen auf Plausibilität.
|
|
| Bevor Sie das Eigenschaftsblatt
mit Bestätigen verlassen, sollten Sie diese Funktion
ausführen. Etwaige Warnungen können Ihnen dabei
helfen, Missverständnisse im Datenzustand auszuräumen. |
| Nachfolgend ein Beispiel,
das die Fehlerfreiheit des aktuellen Datenzustandes
bescheinigt. |
|
 |
|
 |
Das Anklicken des abbrechen-Buttons
bewirkt, dass das Eigenschaftsblatt zur Definition
der Nachweise geschlossen wird und sämtliche Festlegungen
während der Bearbeitung dieses Eigenschaftsblattes
verworfen werden. |
|
 |
Das Anklicken des Hilfe-Buttons
führt Sie direkt zum Hilfetext. |
|
 |
Das Anklicken des bestätigen-Buttons
bewirkt, dass das Eigenschaftsblatt zur Definition
der Nachweise geschlossen wird und sämtliche Festlegungen
während der Bearbeitung dieses Eigenschaftsblattes
in den Datenbereich des grafischen Eingabemoduls
übernommen werden. |
|
|
 |
|
| Ist auf der linken Seite des Eigenschaftsblattes
zur Festlegung der zu führenden Nachweise ein Nachweis
ausgewählt (grün hinterlegt), so können dessen Eigenschaften
auf der rechten Seite eingesehen und bearbeitet
werden. |
| Ein Nachweis kann aktiviert und deaktiviert
werden, je nachdem, ob er geführt werden soll oder
nicht. |
| Der Nachweis hat eine Nummer und eine
Bezeichnung, die im oberen Teil auf der rechten
Seite editiert werden kann. |
| Ein Klick auf das Fragezeichen liefert
weitere Hilfestellungen zum zugrundeliegenden Nachweistyp. |
| In dem großen Fenster auf der rechten
Seite sind die wichtigsten Eigenschaften des Nachweises
gelistet. Man beachte, dass diese Eigenschaften
im Wesentlichen vom Nachweistyp abhängen. |
|
 |
|
| Damit der Nachweis überhaupt geführt
werden kann, ist jedem Nachweis mindestens eine
Extremalbildungsvorschrift zuzuordnen. |
| Die Extremalbildungsvorschriften beschreiben,
aus welcher Lastkombination sich die nachzuweisenden
(bzw. zu bemessenden) Schnittgrößen ergeben. |
|
 |
|
Eine Extremalbildungsvorschrift ist
eine Vorschrift, die dem Extremierungsprozess des
Rechenprogramms sagt, wie
die linear berechneten Schnittgrößen der einzelnen
Lastfälle überlagert werden sollen, um zu den nachzuweisenden
extremalen Zustandsgrößen zu gelangen. |
| Wir unterscheiden zwei unterschiedliche
Formen von Extremalbildungsvorschriften, auch Kombinationsregeln
genannt: |
|
Variation
führender und nichtführender Einwirkungen |
| Grundlage für diesen Algorithmus
sind die Vorschriften der DIN 1045-1. |
| Um der Unwahrscheinlichkeit
Rechnung zu tragen, dass alle Verkehrslastfälle
gleichzeitig in ihrer maximalen Intensität
ungünstig auf das Bauteil einwirken, dürfen
nach der o.a. Norm die Lastordinaten nichtführender
Einwirkungen abgemindert werden. |
| Diese Abminderung geschieht
mit Hilfe der Kombinationswerte, die ihrerseits
von den Einwirkungseigenschaften abhängen. |
| Hierbei ist jedoch jede Einwirkung
als führende Einwirkung (mit den jeweils anderen
Einwirkungen als nichtführende Einwirkungen)
kombinatorisch zu untersuchen. |
| Ebenfalls müssen hierbei günstige
und ungünstige Einwirkungen variiert werden,
um zu minimalen und maximalen Schnittgrößen
zu gelangen. |
| Näheres siehe Das pcae-Nachweiskonzept
– Handbuch im pdf-Format auf der Installations-CD
oder im Internet. |
|
| Die Extremalbildungsvorschrift
wird durch eine Tabelle beschrieben, in der
für jede Einwirkung folgende Faktoren vorzugeben
sind: |
| Ψdom
|
Kombinationsbeiwert für
die Einwirkung als führende Einwirkung |
| Ψsub |
Kombinationsbeiwert für die Einwirkung
als nicht führende Einwirkung |
| γsup |
Sicherheitsbeiwert für eine ungünstig
wirkende Laststellung |
| γinf |
Sicherheitsbeiwert für eine günstig
wirkende Laststellung |
|
|
|
vereinfachende
Untersuchungen nach alten Normen |
| Grundlage hierfür: DIN 1045 |
| Die Überlagerungsregel „alte
Norm" enthält keine Mechanismen zur Beurteilung
der Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen
Auftretens unterschiedlicher Einwirkungen. |
| Es gilt die vereinfachte Regel,
dass ständig wirkende Einwirkungen ständig
wirken und nicht ständig wirkende Einwirkungen
nur bei der Überlagerung berücksichtigt werden,
wenn sie sich auf die betrachtete Schnittgröße
ungünstig auswirken. |
| Hieraus resultiert die vereinfachte
Tabelle, in der jeder Einwirkung folgende
Faktoren zuzuordnen sind: |
| γFsup |
Sicherheitsbeiwert für
eine ungünstig wirkende Laststellung |
| γFinf |
Sicherheitsbeiwert für eine günstig
wirkende Laststellung |
|
|
|
 |
|
| Wenn ein Nachweis erzeugt wird, dem
eine lineare Schnittgrößenberechnung zugrunde liegt,
so wird automatisch eine Extremalbildungsvorschrift
vom Typ standard generiert und dem Nachweis
zugeordnet. |
| Da dem Eingabemodul zum einen die
Anzahl und die Eigenschaften der definierten Einwirkungen,
zum anderen die dem Nachweis zugrundeliegende Norm
bekannt sind, kann das Eingabemodul die hierzu erforderlichen
Faktoren automatisch bestimmen. |
| Eine Extremalbildungsvorschrift vom
Typ standard kann nicht vom Benutzer geändert
werden. Gegenüber dem benutzerdefinierten Typ hat
er jedoch den Vorteil, dass er bei Änderung der
Einwirkungseigenschaften (bzw. beim Hinzufügen oder
Löschen von Einwirkungen) automatisch aktualisiert
wird. |
|
| pcae hat nach
intensivem Studium der zugrundeliegenden Normen
die Vorbelegung des Standardtyps mit größter
Sorgfalt vorgenommen. Insbesondere die Faktorisierung
der Tabellen nach DIN 1045-1 in Abhängigkeit
des Nachweistyps und der Einwirkungseigenschaften
sind recht kompliziert und somit fehleranfällig.
Wir empfehlen unseren Benutzern, hierbei nicht
ohne Not vom Standardtyp abzuweichen. |
|
|
 |
|
| Der benutzerdefinierte Typ ermöglicht
dem Anwender, die Tabelleninhalte nach eigenem Ermessen
frei einzugeben. |
| Des Weiteren wird hierfür ein Werkzeug
angeboten, bei dem der Benutzer die beteiligten
Einwirkungen auswählen und die hieraus resultierenden
Faktoren vom Programm bestimmen lassen kann. |
| Klicken Sie hierzu zunächst auf benutzerdefiniert
und sodann auf den nebenstehend angebotenen bearbeiten-Button. |
|
 |
|
| Es erscheint das nachfolgend dargestellte
Eigenschaftsblatt, in dem die an der Extremalbildungsvorschrift
beteiligten Einwirkungen auf der rechten Seite durch
Anklicken oder Umfahren an- bzw. abgewählt werden
können. |
|
 |
|
| Auf der linken Seite können Sie ggf.
die Überlagerungsregel, die Überlagerungsbasis (Einwirkungen
oder Lastfälle, Extremalbildungsvorschriften werden
i.d.R. auf der Basis von Einwirkungen beschrieben)
den Nachweistyp (Tragfähigkeit oder Gebrauchstauglichkeit,
hier nur DIN 1045-1) und den Kombinationstyp für
ständig wirkende Einwirkungen (unterschiedliche
Kombinationen von Sicherheitsbeiwerten für günstig/ungünstige
Auswirkungen) festlegen. |
| Bei einigen Nachweisen sind die Änderungen
einiger Einstellungen nicht erlaubt, da andernfalls
die Sicherheitsbeiwerte für die Einwirkungen nicht
mehr zu den Materialsicherheitsbeiwerten passen. |
| Das direkte Editieren der Tabellen
einer Extremalbildungsvorschrift vom Typ benutzerdefiniert
ist dem Benutzer jederzeit möglich. |
| Dies sollte mit gebotener Vorsicht
und dem Wissen um die Interna der Überlagerungsregel
durchgeführt werden. |
|
|
|
|
|