Seite überarbeitet Juli 2026
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Programmübersicht
Bestelltext
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Haupteingabefenster ..............
... Verbindungsmittel ..............
nationale Anhänge ................
Eingabe Wände .....................
Lasteingabe ..........................
Theorie SFT-Modell ................
... Rippen u. Abmessungen ...
Prg.-Einstell. / Nw.-Optionen
Theorie EC 5 .........................
... Beplankung SFT-Modell .....
Ausnutzungen .......................
Nachweis Randrippen ..........
... Beplankung EC 5 ..............
 
... Scheibenbeanspruchung ..
 
Die Eingabeoberfläche enthält sechs Registerblätter, in denen die Parametereingabe erfolgt und die Ausnutzungen dargestellt werden.
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Neben den Karteireitern befinden sich sechs Knöpfe, über
die die wichtigsten Programmfunktionen gesteuert werden.
Mit der geriffelten Grifffläche kann die Buttonleiste mit der linken Maustaste "gegriffen" und an anderer Stelle im Eingabefenster platziert werden.
nationaler Anhang
Über den NA-Button wird das Auswahl- und Verwaltungsfenster zu den Eurocodes und den
zugehörigen nationalen Anwendungsdokumenten geöffnet.
Druckvorschau
Der dargestellte Button öffnet das Fenster zur Drucklistenvorschau.
Druckdialog
Der dargestellte Button öffnet den Druckdialog zur Bestimmung des Ausgabegeräts und der damit zusammenhängenden Einstellungen.
allgemeine Buttons
sichert die aktuellen Eingabedaten
ruft die Hilfefunktion auf
Verlassen des Programms
das erste Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die unter der Decke
liegenden Wände
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen"
und verschoben werden
Bei Aufruf von 4H-HDTF aus dem Programm 4H-HORA erscheint ein zusätzlicher Button, der anzeigt, dass die Geometriedaten, die aus 4H-HORA importiert wurden, gesperrt sind und nicht editiert werden können.
Sollen die Importdaten trotzdem verändert werden, können sie durch einen Klick auf den Lock-Button entsperrt werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass Veränderungen der Geometriedaten,
die in 4H-HORA vorgenommen werden, nicht mehr automatisch aktualisiert werden können.
Das Schloss kann auch jederzeit wieder geschlossen werden. Das erneute Schließen bewirkt, dass die
aktuellen Daten aus 4H-HORA wieder importiert werden. Die bis dahin in 4H-HDTF eingegebenen Daten
werden dann überschrieben.
Die Abmessungen der Deckentafel werden in den Feldern über der
Wandtabelle eingegeben.
Die Wände werden in einer Tabelle erfasst.
Eine neue Wand wird über den dargestellten
Button angelegt.
In der neu angelegten Tabellenzeile werden die Wandnummer, x-, und y- Koordinaten des
Wandanfangs, Wandlänge und Wandrichtung eingegeben.
Mit einem Klick der rechten Maustaste innerhalb einer Tabellen-zeile wird ein Kontextmenü geöffnet, über das Wände eingefügt oder gelöscht werden können.
Ein Doppelklick auf eine Wand in der Grafik öffnet ein Fenster in dem die geometrischen Parameter eingegeben werden können.
Mit dem Copy-Button werden alle markierten Wände kopiert.
Wände können durch einen Klick in die betreffende Zeile oder auf die Wand im Übersichtsbild und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
Dieser Button löscht die Wand in deren Zeile sich der Eingabecursor befindet.
Der Button löscht alle markierten Wände.
Wände können durch einen Klick in die betreffende Zeile oder auf die Wand im Übersichtsbild und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
Dieser Button löscht alle Wände.
 
Dieser Button startet den Kollisionscheck.
Der Kollisionscheck überprüft, ob Wände miteinander kollidieren oder außerhalb der Tafelränder liegen.
Rein rechnerisch ist dies möglich, da das Rechenverfahren lediglich die Steifigkeiten der Wände berücksichtigt, unabhängig davon, ob es Überschneidungen gibt.
Letztlich muss der Anwender entscheiden, ob dies sinnvoll ist.
Unterhalb der Tabelle liegen vier Buttons, mit denen die Wände gedreht oder gespiegelt werden können.
spiegelt alle Wände an der horizontalen x-Achse
spiegelt alle Wände an der vertikalen y-Achse
rotiert alle Wände um 90° im Uhrzeigersinn
rotiert alle Wände um 90° gegen den Uhrzeigersinn
 
das zweite Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Rippenparameter
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Im linken Bereich des Registerblatts werden bestimmt ...
Festlegung der Nutzungsklasse der Rippen
mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste werden Holzart und -güte der vertikalen Rippen gewählt
Ausrichtung der Rippen in x- oder y-Richtung
Breiten und Höhen der Rand- und Innenrippen werden in die entspr. Eingabefelder eingetragen
Eingabe des Achsabstands der Rippen
optional können Blockhölzer in den äußeren Reihen der Rippen aktiviert werden
mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste werden Holzart und -güte der vertikalen Rippen gewählt
Breite und Höhe der Blockhölzer, sowie Länge und Abstand untereinander werden in die entspr. Eingabefelder eingetragen
In der Grafik im rechten Bereich des Eigenschaftsblatts können die Eingabedaten grafisch kontrolliert werden.
das dritte Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Beplankung(en)
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen"
und verschoben werden
Mit den unten- und oben-Buttons kann die Ansicht auf die untere oder obere Beplankung umgeschaltet werden.
Mit dem Schieberegler kann die Ansicht von der oberen Beplankung durch die Rippen bis hin zur unteren Beplankung überblendet werden.
So kann kontrolliert werden, ob die Beplankungsstöße auf den Rippen liegen.
Der Optionsknopf Ergebnisse blendet für jede Beplankungsplatte den maximalen resultierenden Schubfluss und die Ausnutzung ein.
Ist der Umschaltbutton Lastfall aktiv, werden die Ergebnisse eines Lastfalls angezeigt. Über die ▼ und ▲ -Buttons kann der angezeigte Lastfall gewechselt werden.
Ist der Umschaltbutton Maximum aktiv, wird für jede Platte die extremierte maximale Ausnutzung eingeblendet.
Über den Schieberegler kann die Größe der Textboxen innerhalb der Grafik eingestellt werden.
Obere und untere Beplankung werden mit dem jeweiligen Optionsknopf aktiviert und damit die zugehörigen
Eingabefelder freigegeben.
Festlegung der Nutzungsklasse der Beplankung
Eingabe der Abmessungen und der Dicke einer einzelnen Beplankungstafel
mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste unter der Überschrift Holzwerkstoff werden Beplankungsart und -güte gewählt
bei Wahl eines freien Materials wird der Button Materialparameter aktiv s.u.
Falls in x- oder y-Richtung eine Passplatte erforderlich wird, stehen verschiedene Optionen zur Ausführung und Anordnung zur Wahl.
Typ -: anstatt einer zusätzlichen Passplatte, die kleiner ist als das gewählte Maß, wird eine größere Platte erzeugt
Typ +: als Passplatte wird eine zusätzliche kleinere Platte eingebaut
Typ +-: es werden zwei Passplatten erzeugt, die symmetrisch angeordnet werden
Über die Positionsnummer wird die Spalte angegeben, in der die Passplatte eingebaut wird.
Mit den Kopier-Funktionen können die Parameter der oberen Beplankungstafel auf die untere kopiert
werden oder umgekehrt.
Bei Wahl eines freien Materials wird der Button Materialparameter aktiv.
Ein Klick auf den Button Materialparameter öffnet das Fenster zur Eingabe der Materialparameter.
Über den Materialtyp wird die Art der Beplankung festgelegt, wobei das Eingabefenster alle möglichen
Parameter darstellt.
Sind die Materialeigenschaften in paralleler oder senkrechter Richtung gleich, können sie mit dem Kopierbutton
auf die zweite Richtung übertragen werden.
Die hier eingegeben Werte werden automatisch zusätzlich im Druckprotokoll ausgegeben.
Über die Option Formel für Lochleibungsspannung kann eine benutzerdefinierte Formel eingegeben werden.
Die hoch gestellten Eingabefelder repräsentieren hierbei die Exponenten in der Formel.
Soll ein Faktor (d, t oder ρ) nicht mit eingehen, ist als Exponent eine Null einzugeben.
In der Buttonleiste unten rechts befindet sich der Button speichern, laden.
Ein Klick auf den Button öffnet ein Fenster zum Laden oder Speichern des selbst definierten Holzwerkstoffs.
Nach Eingabe eines Namens können diese Daten gespeichert werden.
Die so definierten Materialien können auf diese Weise schreibtischweit von anderen Holztafelbauteilen
übernommen werden.
Ein Klick auf den dargestellten Button öffnet das Fenster zur Wahl des
Verbindungsmittels und der zugehörigen Parameter.
Optional kann eine rechteckige Öffnung eingebaut werden, deren Lage über die Diagonalpunkte P1 und P2
festgelegt wird.
Die Länge der Verteilerrippen an den Öffnungsrändern kann ebenfalls für alle vier Richtungen bestimmt werden.
Durch Aktivierung der jeweiligen max-Option wird die Verteilerrippe bis zum Tafelrand geführt.
das dritte Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Beplankung(en)
Wird im Registerblatt Programmeinstellungen die Option Nachweis nach EC5, 9.2.3 und NA-Deutschland gewählt, sind in diesem Registerblatt die Einstellungen für die Bereiche Ergebnisse, Passplatte und Öffnung inaktiv, da diese nur im Modus Nachweis nach dem erweiterten Schubfeldträgermodell nutzbar sind.
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen"
und verschoben werden
Mit den unten- und oben-Buttons kann die Ansicht auf die untere oder obere Beplankung umgeschaltet werden.
Mit dem Schieberegler kann die Ansicht von der oberen Beplankung durch die Rippen bis hin zur unteren Beplankung überblendet werden.
So kann kontrolliert werden, ob die Beplankungsstöße auf den Rippen liegen.
Obere und untere Beplankung werden mit dem jeweiligen Optionsknopf aktiviert und damit die zugehörigen
Eingabefelder freigegeben.
Festlegung der Nutzungsklasse der Beplankung
Eingabe der Abmessungen und der Dicke einer einzelnen Beplankungstafel
mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste unter der Überschrift Holzwerkstoff werden Beplankungsart und -güte gewählt
bei Wahl eines freien Materials wird der Button Materialparameter aktiv s.u.
mit den Funktionen können die Parameter der oberen auf die untere kopiert werden oder umgekehrt
Ein Klick auf den Button Materialparameter öffnet das Fenster zur Eingabe der Materialparameter.
Über den Materialtyp wird die Art der Beplankung festgelegt, wobei das Eingabefenster alle möglichen
Parameter darstellt.
Sind die Materialeigenschaften in paralleler oder senkrechter Richtung gleich, können sie mit dem Kopierbutton
auf die zweite Richtung übertragen werden.
Die hier eingegeben Werte werden automatisch zusätzlich im Druckprotokoll ausgegeben.
Über die Option Formel für Lochleibungsspannung kann eine benutzerdefinierte Formel eingegeben werden.
Die hoch gestellten Eingabefelder repräsentieren hierbei die Exponenten in der Formel.
Soll ein Faktor (d, t oder ρ) nicht mit eingehen, ist als Exponent eine Null einzugeben.
In der Buttonleiste unten rechts befindet sich der Button speichern, laden.
Ein Klick auf den Button öffnet ein Fenster zum Laden oder Speichern des selbst definierten Holzwerkstoffs.
Nach Eingabe eines Namens können diese Daten gespeichert werden.
Die so definierten Materialien können auf diese Weise schreibtischweit von anderen Holztafelbauteilen
übernommen werden.
Ein Klick auf den dargestellten Button öffnet das Fenster zur Wahl des
Verbindungsmittels und der zugehörigen Parameter.
Über den dargestellten Button im Registerblatt Beplankung werden die Verbindungs-mittelparameter zugänglich.
In den drei Abteilungen Verbindungsmittel, Anordnung und Optionen werden alle erforderlichen Angaben zum Verbindungsmittel eingestellt.
Im unteren Fensterbereich erscheinen sofort die wichtigsten Ergebnisse der Tragfähigkeit und der einzuhaltenden Randabstände; gültige Werte werden grün, ungültige rot dargestellt.
Verbindungsmitteltyp
Die zur Wahl stehenden Verbindungsmitteltypen werden in einer Baumstruktur dargestellt.
Der gewünschte Typ wird durch Anklicken markiert.
Anordnung
Eingabe des Verbindungsmittelabstands
Zur Erhöhung der Tragfähigkeit besteht die Möglichkeit, die Verbindungsmittel mehrreihig anzuordnen.
Die Auswahl erfolgt über die Listbox.
Über die d- und l- Listboxen werden Verbindungs-mitteldurchmesser und -länge gewählt.
Ggf. kann mit den Optionsbuttons ein Werkstoff
gewählt werden.
Optionen
Im Folgenden werden die Besonderheiten der verschiedenen Verbindungsmittel erläutert.
Nagelverbindungen
Durch Aktivieren des Häkchens Benutzerdefiniert wird die Eingabe freier Verbindungsmittelparameter möglich.
Wegen der Spaltgefahr des Holzes muss bei Nagelver-bindungen ohne Vorbohrung die Dicke t von Bauteilen
aus Vollholz eine Mindestholzdicke entspr. /16/, 8.3.1.2(6) bzw. /1/, Gl. (218), eingehalten werden.
Klammerverbindungen
Um den Herausziehwiderstand Fax ansetzen zu können, müssen die Klammern geharzt sein.
Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Da weder in /16/ noch in /41/ Werte für Auszieh- und Kopfziehparameter angegeben sind, werden die Werte
nach /1/, Tab. 15, verwendet, sofern keine Unterlegscheibe gewählt wurde.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Ausziehparameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead sind
Schrauben gemäß /1/ und /41/ in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter f1,k fest; die Klassen A, B oder C den
Kopfdurchziehparameter f2,k. d1 bezeichnet den Kerndurchmesser.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
SPAX-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter f1,k und die Kopfdurchziehparameter f2,k
werden die Werte gemäß /10/, /11/ und /12/ verwendet.
Schrauben mit einem Durchmesser ≥ 8 mm dürfen gemäß /15/, 4.2, ohne Vorbohren nur in die Holzarten Fichte, Tanne oder Kiefer eingeschraubt werden.
Würth-ASSY-plus VG-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead werden die Werte gemäß  /14/ bzw. /15/ verwendet.
HECO-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead werden die Werte gemäß /95/ verwendet.
Sondernägel
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax,k und die Kopfdurchziehparameter fhead,k sind Sondernägel gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2, in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter fax,k fest; die Klassen A, B oder C den Kopfdurchziehpara- meter fhead,k.
Die Parameter werden /41/, 8.3.2, Tab. NA.16, entnommen.
Der Herausziehwiderstand Fax,Rk ist bei vorgebohrten Verbindungen = 0.
Gemäß /41/, NCI zu 8.3.2 (NA.13), bzw. /1/, 12.8.1 (8), darf bei Verbindungen mit Sondernägeln in vorge-
bohrten Nagellöchern der charakteristische Ausziehparameter f1,k zu 70 % in Ansatz gebracht werden, wenn der Bohrlochdurchmesser nicht größer
als der Kerndurchmesser des Sondernagels ist.
Bei größerem Bohrlochdurchmesser darf der Sonder-
nagel nicht auf Herausziehen beansprucht werden.
Soll der Herausziehwiderstand Fax,Rk berechnet werden, sind zusätzlich die Eingaben des Kopfdurchmessers dk und der effektiven Länge lef erforderlich.
Infolge des Einhängeeffekts (Seilwirkung) wird ein Teil des Herausziehwiderstands Rax unter bestimmten Voraus-
setzungen gemäß /4/ zur Erhöhung des Scherwider-stands Rk angesetzt werden.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
NCI: EN 1995-1-1 nicht widersprechende Regelungen und Erläuterungen (engl.: Non-contradictory Complementary Information, NCI).
das vierte Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Bemessungslasten,
die in einer Tabelle eingegeben werden
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Zur Kontrolle der Eingabe wird die Last der aktuellen Eingabezeile der Lasttabelle im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Der Punkt S markiert den Schwerpunkt der Wände.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Bei Aufruf von 4H-HDTF aus dem Programm 4H-HORA erscheint ein zusätzlicher Button, der anzeigt, dass die Lasten, die aus 4H-HORA importiert wurden, gesperrt sind und nicht editiert werden können.
Sollen die Importdaten trotzdem verändert werden, können sie durch einen Klick auf
den Lock-Button entsperrt werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass Veränderungen
der Lasten, die in 4H-HORA vorgenommen werden, nicht mehr automatisch aktualisiert werden können.
Das Schloss kann auch jederzeit wieder geschlossen werden. Das erneute Schließen bewirkt, dass die aktuellen Daten aus 4H-HORA wieder importiert werden. Die bis dahin
in 4H-HDTF eingegebenen Daten werden dann überschrieben.
Die Lasten werden in einer Tabelle erfasst. Eine neue Last wird über den entsprechenden
Button angelegt.
In der neu angelegten Tabellenzeile werden Lastbezeichnung, Lastordinate für Druck und optional für Sog, Lastexzentrizität, Lastrichtung und Lasteinwirkungsdauer eingegeben.
Zu beachten ist, dass die Exzentrizität vorzeichenbehaftet ist! D.h., es sollte im Regelfall eine
ungünstige Lastexzentrizität gewählt werden, die die geometrische Exzentrizität verstärkt.
Durch Klicken der rechten Maustaste in einer Tabellenzeile wird ein Kontextmenü geöffnet, über das Lasten eingefügt oder gelöscht werden können.
Mit dem Copy-Button werden alle markierten Lasten kopiert.
Lasten können durch einen Klick in die betreffende Zeile und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
Dieser Button löscht die Last in deren Tabellenzeile sich der Eingabecursor befindet.
Der Button löscht alle markierten Lasten.
Lasten können durch einen Klick in die betreffende Zeile und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
im fünften Register des Hauptfensters befinden sich Berechnungsoptionen und Programmeinstellungen
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Nachweiseinstellungen
Es wird empfohlen, die Berechnung nach dem erweiterten Schubfeldträger-Modell (SFT-Modell) durchzuführen.
Der theoretische Hintergrund ist in /98/ und //99/ beschrieben.
Wird diese Option gewählt, kann die Option freie Plattenränder gewählt werden
Die Berechnung der Durchbiegungen und der entsprechende Nachweis ist nach dem SFT-Modell ebenfalls möglich
(nur für Tafeln ohne Öffnung).
Wird das Berechnungsverfahren nach EC5, 9.2.3, und NA Deutschland gewählt, werden verschie-dene Optionen aktiv, die nachfolgend erklärt werden.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.9) können durch Einhaltung
verschiedener Bedingungen auch freie Plattenränder ausgeführt werden.
Bei Aktivierung der Option wird ein Teil dieser Bedingungen bereits in den Eingabemasken überprüft
und ggf. korrigiert.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.12) kann durch Einhaltung
verschiedener Bedingungen auf einen Durchbiegungsnachweis verzichtet werden.
Bei Aktivierung der Option, werden diese Bedingungen bereits in den Eingabemasken überprüft und ggf. korrigiert.
Gemäß DIN EN 1995-1-1, 9.2.3.1(2), darf die Tragfähigkeit von Verbindungsmitteln an den
Plattenrändern mit dem Faktor 1.2 gegenüber den Werten nach Abschnitt 8 des DIN EN 1995-1-1 erhöht werden.
Bei aktivierter Option Bedingungen zum Verzicht auf Durchbiegungsnachweis wird diese Option deaktiviert.
Der Bemessungswert der längenbezogenen Schubfestigkeit der Beplankung wird gemäß /1/, 10.6, berechnet.
Diese Option beeinflusst den Beiwert kv1 zur Berücksichtigung der Anordnung und Verbindungsart der Platte
n. /1/ Gl. (123) und (124).
S. auch Nachweis der Scheibenbeanspruchung.
Für Belastungen senkrecht zu den Rippen kann wahlweise ein vereinfachter oder ein genauerer, kombinierter Spannungsnachweis geführt werden.
S. auch Nachweis der Scheibenbeanspruchung.
Die Berechnung der Wand- bzw. Stützkräfte der Scheibe kann nach verschiedenen Verfahren erfolgen.
Bei Import der Daten aus 4H-HORA wird die vierte Option aktiv.
Erläuterungen zu den Berechnungsverfahren finden sich hier.
Die wirksamen Tafelhöhen können optional in
x- und y-Richtung vorgegeben werden.
Theoretische Hintergründe zu den wirksamen Höhen finden sich hier.
Optional kann für Gurte und Randrippen ein Knicksicherheitsnachweis gem. DIN EN 1995-1-1, 6.3.2, geführt werden.
Die Knicklänge muss vorgegeben werden.
S. auch Nachweis der Randrippen.
Optional keine eine Biege- und Schubbemessung für die obere Beplankungslage geführt werden.
In diesem Falle sind die Angaben für ständige Last und Verkehrslasten einzugeben.
Programmeinstellungen
Unter den Grafikeinstellungen können folgende Plots erstellt werden
Grundriss der eingegebenen Wände
Beplankung
Rippen
Momenten- und Querkraftverläufe können als Liniengrafiken und tabellarisch ausgegeben werden
Die Plotabmessungen können eingestellt werden.
bei Wahl der Option Druckprotokoll ausführlich er-scheinen zusätzliche Zwischenergebnisse im Ausdruck
Im Sinne einer angenehmen Bildschirmdarstellung können Art und Größe der Bildschirmfonts für Tabellen und die übrigen Textdarstellungen gewählt werden.
Ein Klick auf den Button Standardeinstellungen stellt die Standardfonts wieder her.
 
im letzten Registerblatt werden die Schnittgrößen der einzelnen Lastfälle, die Ausnutzungen der einzelnen Nachweise und die Gesamtausnutzung angezeigt
Im oberen Bildschirmteil werden Momenten- und Querkraftverläufe der einzelnen Lastfälle geplottet.
Über die ▼ und ▲ -Buttons kann der angezeigte Lastfall gewechselt werden.
Im unteren Bildschirmteil werden die Ausnutzungen (über alle Lastfälle) der Einzelnachweise angezeigt.
Überschreitungen werden als rote Balken markiert. Fehlermeldungen erscheinen in dem Rechteck ganz unten.
Sind alle Nachweise erfüllt, erscheint das Rechteck in grün.
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Die Eurocode-Normen gelten nur in Verbindung mit ihren
nationalen Anhängen in dem jeweiligen Land, in dem das
Bauwerk erstellt werden soll.
Für ausgewählte Parameter können abweichend von den Eurocode-Empfehlungen (im Eurocode-Dokument mit 'ANMERKUNG' gekennzeichnet) landeseigene Werte bzw. Vorgehensweisen angegeben werden.
In pcae-Programmen können die veränderbaren Parameter in einem separaten Eigenschaftsblatt eingesehen und ggf. modifiziert werden.
Dieses Eigenschaftsblatt dient dazu, dem nach Eurocode zu bemessenden Bauteil ein nationales Anwendungsdokument (NA) zuzuordnen.
NAe enthalten die Parameter der nationalen Anhänge der verschie-
denen Eurocodes (EC 0, EC 1, EC 2 ...) und ermöglichen den pcae-Programmen das Führen normengerechter Nachweise, obwohl sie von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden.
Die EC-Standardparameter (Empfehlungen ohne nationalen Bezug) wie auch die Parameter des deutschen nationalen Anhangs (NA-DE) sind grundsätzlich Teil der pcae-Software.
Darüber hinaus stellt pcae ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem weitere NAe aus Kopien der bestehenden NAe erstellt werden können. Dieses Werkzeug, das über ein eigenes Hilfedokument verfügt, wird normalerweise aus der Schublade des DTE®-Schreibtisches heraus aufgerufen. Einen direkten Zugang zu diesem Werkzeug liefert die kleine Schaltfläche hinter dem Schraubenziehersymbol.
DIN EN 1991-1 wird z.Z. überarbeitet. In der neuen Fassung soll gemäß /99/ das erweiterte Schubfeldträgermodell (SFT-Modell) implementiert werden.
Da das Modell gegenüber dem Verfahren gem. /16/ und /41/ viele Vorteile bietet, ist es in 4H-HDTF im Vorgriff implementiert.
Aus Gründen der Abwärtskompatibilität ist eine Berechnung nach der derzeit noch gültigen Norm weiterhin möglich.
Es wird jedoch empfohlen das SFT-Modell zu nutzen.
Die Herleitung des Modells und seine praktische Umsetzung ist ausführlich in /98/ beschrieben.
Zur Ermöglichung beidseitiger Beplankung werden die Schnittgrößen proportional zu den Steifigkeiten der beiden Beplankungsseiten aufgeteilt.
Allgemeines zur Berechnung von Deckentafeln n. DIN EN 1995-1-1
Die im Programm implementierten Berechnungsverfahren stützen sich i.W. auf /42/.
/42/ enthält eine Checkliste für die konstruktiven Randbedingungen zum Aufbau von Dach- und Deckentafeln,
die nachfolgend zusammengefasst ist.
umlaufende und durchgehende Randrippen/Gurte
die Platten müssen mindestens um den Rippenabstand ar versetzt angeordnet werden
der Verbindungsmittelabstand muss konstant sein (kontinuierliche Lasteinleitung): 20 · d ≤ av ≤ 150 mm
(bei Nägeln und Klammern)
Verbindungsmittel sind auf allen Rippen anzuordnen (mit gleichem Abstand av)
der Rippenabstand ar darf höchstens 75 % der Plattenbreite betragen: ar  ≤ 0.75 · lp bzw. Ip ≥ 1.33 · ar
die Seitenlänge der Platten Ip muss mind. 1.0 m betragen: Ip > 1.0 m
maximal zwei freie Stöße oder Stützweite der Tafel ≤ 12.5 m
die Tafelhöhe muss mind. 1/4 der Stützweite betragen: h > l / 4
der Bemessungswert der Belastung darf maximal 5.0 kN/m betragen: qd ≤ 5.0 kN/m
Verhinderung des Knickens/Kippens der Rippen: Rippenabstand ar ≤ 50 · t (t = Plattendicke) bzw.
t ≥ ar / 50 Rippenquerschnitt h / b ≤ 4
für die abhebenden Kräfte sind die Stiele zu verankern
bei Dach-/Deckentafeln mit freien Stößen ist für den Randabstand der Verbindungsmittel der Abstand a2,
(bzw. a4,t (Abstand rechtwinklig zur Faser zum beanspruchten Rand) zu verwenden
wirksame Tafelhöhe
Zur Berechnung der Scheibenkräfte muss eine wirksame Tafelhöhe gewählt werden. Hierbei muss unterschieden werden zwischen rippenparalleler Lasteinleitung und Lasteinleitung senkrecht zu den Rippen.
In /42/ werden hierzu folgende Angaben gemacht
bei rippenparalleler Lasteinleitung ist die wirksame Höhe hef in DIN 1052 auf die Stützweite l begrenzt
EC 5 enthält keine Begrenzungen. Bei Lasteinleitung senkrecht zu den Rippen wird in DIN 1052
hef auf l / 4 begrenzt.
gemäß EC 5/NA ist die Lasteinleitung sv,90,d rechnerisch nachzuweisen. Da der EC 5 keine Angaben zur
Berechnung der Tragfähigkeit fv,90,d macht, wird im Programm fv,90,d entspr. DIN 1052 berechnet.
Verfahren zur Berechnung der Wandkräfte
Die Decke ist auf den unter der Tafel liegenden Wänden gelagert.
Horizontale Lasten auf die Deckenscheibe werden somit als Horizontalkräfte in die Wände weitergeleitet.
Zur Bestimmung die Deckenschnittgrößen müssen zunächst die Auflagerkräfte in den Wänden berechnet werden.
Hierzu sind im Programm drei (bei Kopplung mit 4H-HORA vier) Verfahren implementiert.
Verfahren 0: Da aufgrund der hohen Steifigkeit die Biegeverformungen gering im Vergleich zu den
Schubverformungen sind, dürfen die Stützkräfte gemäß DIN 1052 und gleich lautend in EC 5/NA bei
durchlaufend gelagerten Scheiben ohne Berücksichtigung einer Durchlaufwirkung, d.h. als "Einfeldträgerkette", berechnet werden.
Verfahren I: Da die Wandsteifigkeit ungefähr proportional zu ihrer Länge ist, wird bei diesem Verfahren
jede Wand als Feder abgebildet. Die Federsteifigkeit ist proportional zur Wandlänge.
Bei Grundrissen mit großer Exzentrizität sollte dieses Verfahren nicht angewandt werden, da die Decken-
scheibe in diesem Falle nicht nur eine Translation sondern zusätzlich eine Rotation erfährt. Die Rotation
bewirkt eine Verteilung der Kräfte auf die Wände quer zur Verschiebungsrichtung.
Verfahren II: Bei diesem Verfahren wird die Rotation, die aus der geometrischen Exzentrizität der Wände resultiert, berücksichtigt. Hieraus entstehen dann auch Kräfte auf die Wände quer zur Lastrichtung.
Verfahren IIa: Beim Import aus 4H-HORA können die dort errechneten Wandsteifigkeiten übernommen
werden. Ansonsten funktioniert die Berechnung wie in Verfahren II. 
Zusätzlich kann bei der Lasteingabe eine Lastexzentrizität berücksichtigt werden.
Eine detaillierte Beschreibung der Verfahren findet sich in /42/.
Lastexentrizitäten
Exzentrisch angreifende Windlasten können die Rotation der Scheibe zusätzlich verstärken.
Gemäß /42/ braucht bei exzentrischem Windangriff mit e = 0.075 · B (mit B = Gebäudebreite) nur eine reduzierte Windlast von ca. 0.7 · w angesetzt zu werden.
Verzicht auf Durchbiegungsnachweis
Auf einen Verformungsnachweis von Dach- und Deckentafeln kann n. DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.12) verzichtet werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind
die Tafelhöhe mindestens h/4 beträgt
die Seitenlänge der Platten mindestens 1.0 m beträgt
der Verbindungsmittelabstand a1 an allen nicht freien Plattenrändern der Tafel eingehalten wird
die Erhöhung der charakteristischen Werte der Tragfähigkeit der Verbindungsmittel nach 9.2.3.1 (2)
nicht in Anspruch genommen wird
Bei Lasteinleitung parallel zu den Rippenergeben sich in den Randrippen folgende Kräfte
Der Nachweis erfolgt nach dem Ersatzstabverfahren. Die nachfolgenden Gleichungen sind /16/ entnommen
und wurden auf den Normalkraftanteil für Knicken in eine Richtung reduziert.
 
 
Es muss unterschieden werden zwischen einer Belastung parallel oder senkrecht zu den Rippen.
Bei rippenparalleler Belastung ergibt sich der größte Schubfluss sv,0,d aus der maximalen Querkraft Vd.
Bei Belastung senkrecht zu den Rippen kann ein vereinfachter Nachweis für sv,0,d unter Verwendung
von hef geführt werden
Somit ist folgende Bedingung zu erfüllen
Alternativ kann bei Belastung senkrecht zu den Rippen gemäß /42/, 7.6.2 b), ein genauerer Spannungsnachweis
geführt werden. In diesem Falle kann auf die Verwendung von hef verzichtet werden. Stattdessen wird ein kombinierter Spannungsnachweis unter Berücksichtigung von sv,90,d geführt.
Da im EC 5 keine Angaben zum Nachweis der Lasteinleitung durch sv,90,d gemacht werden, wird im Programm
gemäß /42/ analog zu DIN 1052 durch Auswertung folgender Bedingung verfahren
Die Gleichungen für fv,0,d und fv,90,d entstammen /1/, 10.6, da die Bedingungen in der DIN EN 1995-1-1 nur
textlich und nicht formelmäßig beschrieben werden.
zur Hauptseite 4H-HDTF, Deckentafel