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Eine dynamische Berechnung besteht aus zwei Teilschritten.
1. Berechnung der Eigenfrequenzen und Eigenformen
2. Berechnung der dynamischen Antwort bei
harmonischer Anregung (Unwucht etc.) oder
Fußpunktanregung (Erdbeben)
Zur Berechnung der Eigenfrequenzen und Eigenformen ist die aus Einzelmassen und/oder kontinuierlicher Massenverteilung bestehende Massenbelegung vorzugeben.
Das zentrale, in drei Register geteilte Eigenschaftsblatt zur Definition der Eingabedaten zur dynamischen
Berechnung wird durch den oben dargestellten Buttonaufgerufen.
Die im Register Knotenmassen den Knoten zugeordneten Einzelmassen (Mx, My, Mz) sind in t (Tonnen), die Drehmassen (Px, Py, Pz) in tm einzugeben.
Wird eine Masse in Richtung eines bestimmten Freiheitsgrades zu Null gesetzt, hat er keinen Anteil an der Schwingungsform. Hierdurch können z.B. ebene Schwingungen erzwungen werden.
Im Register Stabmassen kann den hier tabellarisch anzugebenden Stäben die Dichte ρ in t/m3 sowie eine über die Stablänge konstant wirkende Massenbelegung g in t/m zugeordnet werden.
Da i.d.R. alle am Tragsystem beteiligten Stäbe massebehaftet sind, kann die ρ-Spalte automatisch
vorbelegt werden.
Die Massen von Knoten und Stäben können auch objektorientiert ähnlich wie Lastbilder bearbeitet werden. Hierzu muss in die Massenfolie umgeschaltet werden.
Im Register Rechenlaufsteuerung muss die dynamische Berechnung zunächst aktiviert und die Anzahl der zu berechnenden Eigenfrequenzen festgelegt werden.
Da i.A. nicht alle Eigenfrequenzen des Systems interessieren - nur die niedrigste Eigenfrequenz ist für die
Berechnung von Bedeutung - muss die Anzahl der zu berechnenden Eigenfrequenzen vorgegeben werden.
Es wird empfohlen, die Angaben zur Iteration auf Standardeinstellung (automatisch) zu belassen.
Nur bei unbefriedigendem Konvergenzverhalten sollten die Vorgaben manuell eingestellt werden: Die Anzahl der Iterationsvektoren dient hierbei zur Konvergenzbeschleunigung des Verfahrens und sollte i.A. doppelt so groß oder
aber um 8 größer sein, als die Anzahl der zu berechnenden Eigenfrequenzen.
Hiernach können Angaben zur harmonischen Analyse bzw. zum Etagenantwortspektrum gemacht werden.
Bei harmonischer Erregung können die einzelnen Eigenformen mit einem modalen Dämpfungsgrad belegt werden.
Auf das System können in mehreren Knoten Kraftgrößen (kN und kNm) mit demselben zeitabhängigen Verhalten entspr. des Erregungstyps einwirken.
Neben der klassischen harmonischen Erregung, bei der die Erregerfrequenz f in Hz anzugeben ist, kann durch
Auswahl des Erregungstyps auch eine Block- bzw. dreiecksförmige Anfangserregung ausgewählt werden. In beiden
Fällen ist die Lasteinwirkungsdauer t1 anzugeben.
Als Erregerspektrum kann das Einheitsspektrum nach DIN 4149:1992-12, die Bemessungsspektren nach
DIN 4149:2005-04 oder benutzerdefinierte Spektren gewählt werden. Letztere können als Funktionen der
Verschiebung =   f (Zeit)
Verschiebung =   f (Frequenz)
Beschleunigung =   f (Zeit)
Beschleunigung =   f (Frequenz)
definiert werden.
 
Beim Einheitsspektrum nach DIN 4149:1992-12 lassen sich die Maßstabsfaktoren cal a für das normierte Einheitsspektrum vom Programm ermitteln.
Die Bemessungsspektren nach DIN 4149:2005-04 benötigen als Vorgaben die Erdbebenzone, die geologische Untergrundklasse, die Baugrundklasse, die Bedeutungskategorie und den Verhaltensbeiwert.
 
Soll nicht nach DIN 4149 gerechnet werden, müssen die Antwortspektren definiert werden.
In der Tabelle Komponenten der resultierenden Bescheunigungen können unterschiedliche Beschleunigungs-
richtungen zur Berechnung vorgegeben werden.
Bei der Untersuchung benutzerdefinierter Spektren kann den einzelnen Richtungen weiterhin ein spezielles
(definiertes) Spektrum zugeordnet werden.
Die Inhalte des Eigenschaftsblatts können in einer Bibliothek abgespeichert werden. In umgekehrter Richtung
können früher abgespeicherte Inhalte in das Eigenschaftsblatt eingeladen werden.
 
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