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| Seite erweitert April 2026 |
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Kontakt |
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Programmübersicht |
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Bestelltext |
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| Infos auf dieser Seite |
... als pdf |
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Rechenlaufsteuerung .............. |
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Ergebnisübersicht .................. |
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Stegsteifen ............................ |
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Profile / Verstärkungen ........... |
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allgemeine Erläuterungen ....... |
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Schubfeld .............................. |
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Anschlussparameter ............... |
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Komponentenmethode ........... |
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thermische Trennschicht ........ |
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Schnittgrößen ........................ |
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Teilschnittgrößen .................... |
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Rotationssteifigkeit ................ |
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... Import Träger / Stütze ........ |
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Nachweise ............................. |
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Rotationskapazität ................. |
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... Import Trägerstoß .............. |
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Schweißnähte ........................ |
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nationale EC-Anhänge ........... |
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im Register 1 befinden
sich die Angaben zur Rechenlaufsteuerung sowie zu den Baustoffen. |
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| Allgemeines |
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| Das Programm 4H-EC3BT stellt eine Vielzahl
einstellbarer Parameter zur Verfügung, um beliebige Träger-Stützen-Verbindungen
oder Trägerstöße abbilden zu können. |
| Um den Eingabeaufwand für Standard-Verbindungen gering zu halten,
besteht die Möglichkeit, die Anzahl an Einstellvariationen zu reduzieren. |
| Bei Deaktivierung des Buttons weitere Einstellungen werden
einige Parameter auf sinnvolle Werte gesetzt. |
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| Zudem können die Eingabedaten über
die Copy-Paste-Funktion von einem Bauteil in ein anderes exportiert bzw. gesichert werden. |
| Dazu ist der
aktuelle Datenzustand im abgebenden Bauteil über den Button Daten exportieren in
die Zwischenablage zu kopieren und anschließend über den Button Daten
importieren in das aktuell geöffnete Bauteil aus der Zwischenablage zu übernehmen. |
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Diese Funktionalität ermöglicht
es außerdem, die Eingabedaten aus dem Programm 4H-EC3BT,
biegesteifer Trägeranschluss, in die Programme 4H-EC3RE Rahmenecken, 4H-EC3TT, Stoß mit thermischer
Trennschicht,
4H-EC3LS, Laschenstoß etc.
zu übertragen. Die Daten können i.A. zurücktransportiert werden. |
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| Vorschriften |
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| Im Programm 4H-EC3BT werden folgende Vorschriften
eingehalten (s. Berechnungsmethode) |
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EC 0 - Grundlagen der Tragwerksplanung |
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EC 3-1-1 - Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten |
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EC 3-1-8 - Bemessung von Anschlüssen |
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| Die Vorschriften des EC 3 der ersten Generation (Ausg. 2010) sowie deren
aktualisierte Fassungen (Ausg. 2025) sind im Programm hinterlegt und können nach Bedarf ausgewählt werden.. |
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| Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025. Unterschiede gegenüber
den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Materialsicherheitsbeiwerte |
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Im Programm 4H-EC3BT werden für den Nachweis
von Träger-Stützenanschlüssen und Trägerstößen
nach EC 3-1-8 folgende Materialsicherheitsbeiwerte herangezogen |
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Die Werte können entweder den entsprechenden Normen
(s. Nationaler Anhang) entnommen oder
vom Anwender vorgegeben werden. |
| Bei reduzierter Eingabe werden die genormten Materialsicherheitsbeiwerte
für Anschlüsse übernommen. |
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| Stahlsorte |
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| Jedem Verbindungselement kann ein eigenes Material zugeordnet werden. |
Der Übersichtlichkeit halber kann an dieser Stelle
eine einheitliche Stahlgüte für die Verbindungsbleche (Stütze,
Träger, Stirnblech oder Flanschwinkel, Stegbleche oder Stegsteifen,
Futterbleche) gewählt werden. |
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| Da die Beschreibung der Stahlparameter für Verbindungen
nach EC 3 programmübergreifend identisch ist, wird auf die
allgemeine
Beschreibung der Stahlsorten verwiesen. |
| Bei reduzierter Eingabe kann nur eine einheitliche
Stahlsorte für alle Verbindungsbleche gewählt werden. |
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| Schrauben |
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| Um eine Stirnblech- oder Flanschwinkelverbindung nachzuweisen,
sind Schraubengröße, Festigkeitsklasse sowie ggf. Futterblechdicken anzugeben. |
| Bei beidseitiger Verbindung wird
jeder Anschlussseite eine eigene Schraubengröße/-festigkeit zugeordnet. |
| Der Übersichtlichkeit halber
kann an dieser Stelle eine einheitliche Schraubengröße/-festigkeit gewählt
werden. Anschlussspezifische Parameter werden an entsprechender Stelle festgelegt. |
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Eine große Schlüsselweite setzt neben größeren
Schraubenabmessungen bei Schrauben der Festigkeitsklassen
8.8 oder 10.9 voraus, dass es sich um vorgespannte Schrauben (HV) handelt. |
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Da die Beschreibung der Schraubenparameter für
Verbindungen nach EC3 programmübergreifend identisch ist,
wird auf die allgemeine Beschreibung der Schrauben verwiesen. |
| Bei reduzierter Eingabe kann nur
eine einheitliche Schraubensorte gewählt werden. |
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| Anschlusstyp |
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| Es werden zwei Anschlusskonfigurationen unterschieden |
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Der Anschluss eines Trägers
an eine durchlaufende Stütze kann rechts, links oder beidseitig erfolgen.
Bei beidseitigen Anschlüssen können sich die Trägerprofile
sowie die Verbindungsarten unterscheiden. |
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| Ein Trägerstoß kann nur mit zwei identischen Profilen ausgeführt werden. |
| Diese Einstellung wird bei der Parameterauswahl auf
den nachfolgenden Registerblättern berücksichtigt. |
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| Komponentenmethode |
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| Bei der Komponentenmethode wird das komplexe Tragschema einer biegesteifen Verbindung in einfacher
zu berechnende Grundkomponenten (s. EC 3-1-8, Tab. 6.1) zerlegt. |
| Je nach Anschlussgeometrie kommen teilweise unterschiedliche
Grundkomponenten (Gk) zum Tragen. |
| Im Programm werden nur diejenigen Gkn aufgeführt,
die für die Bemessung eines biegesteifen Trägeranschlusses
maßgebend werden können. |
| Der Anwender kann wählen, ob er eine komplette
Berechnung wünscht oder nur ausgewählte Grundkomponenten
nachgewiesen haben möchte. |
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| Bei reduzierter Eingabe können
keine benutzerspezifischen Grundkomponenten ausgewählt werden. |
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| Nachweise |
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| Das Programm 4H-EC3BT weist die Tragfähigkeit
einer Verbindung über die Komponentenmethode nach. |
| Dabei werden je Anschlussgeometrie (s. Register
3, 4) die relevanten Tragfähigkeiten ermittelt
und optional entsprechende Nachweise geführt. |
| Es gilt |
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| die Tragfähigkeit nach der Komponentenmethode
wird nicht für geschweißte Trägerstöße
ermittelt, da die Tragfähigkeit des Stoßes
nur von den Schweißnähten abhängt |
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| bei Stirnblechanschlüssen mit dominierender
Normalkraftbeanspruchung führt die MNV-Interaktion
i.A. zu wirtschaftlicheren Ergebnissen |
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| die Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit
aus Querkraftbeanspruchung ist nur für geschraubte
Verbindungen relevant. |
| Auf der sicheren Seite
liegend kann die Querkrafttragfähigkeit mit einem vereinfachten
Verfahren ermittelt werden. |
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| zusätzlich oder alternativ zu den
Nachweisen mit der Komponentenmethode nach EC 3-1-8, Anhang B können
die berechneten Grundkomponenten auch mit Teilschnittgrößen nachgewiesen
werden |
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ist eine Voute angeordnet, kann neben dem
Anschluss der Voute an die Stütze optional der Anschluss
der
Voute an den Träger berücksichtigt werden |
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Schweißnähte werden bei geschweißten Verbindungen und Stirnblechverbindungen
über den
Linienquerschnitt nachgewiesen. |
| Es kann zwischen dem richtungsbezogenen
und dem vereinfachten Verfahren unterschieden werden. |
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| das Schweißverfahren geht in die Nachweise
der Schweißnähte und der Stegsteifen ein |
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| Stegsteifen (Rippen) können optional
nachgewiesen werden |
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| der elastische Schubfeldnachweis
ist zu führen, wenn Gk 1 nicht zulässig ist |
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| die Querschnittstragfähigkeiten
der Profile sowie der Stegsteifen (Rippen) können mit
dem 'Elastisch-Plastischen' und 'Elastisch-Elastischen'
Verfahren berechnet
werden |
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| Bei Bedarf kann die Rotationssteifigkeit einer
Träger-Stützen-Verbindung für die berechneten
Grundkomponenten ermittelt werden. |
| Dabei ist es nicht relevant, ob die komplette
Berechnung aktiviert ist oder benutzerdefinierte Grundkomponenten ausgewählt sind. |
| Optional kann ein Querschnittsnachweis des
Trägers und/oder der Stütze für die eingegebenen
Schnittgrößenkombinationen
in der Anschlussebene durchgeführt werden. |
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| Bei reduzierter Eingabe werden alle Nachweise
für
die eingegebenen Schnittgrößen (einschl. Querkraft)
geführt (Ausnahme: geschweißter Trägerstoß,
s.o.). |
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| Verschiedenes |
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| Zur Berechnung von Gleichgewichtssystemen
und händischer Eingabe der Schnittgrößen empfiehlt es sich,
bei einer einseitigen Träger-Stützenverbindung die Schnittgrößen
einer Anschlussseite vom Programm berechnen zu lassen. Bei
Aktivierung
dieser Option
werden die Schnittgrößen des oberen Stützenanschnitts berechnet. |
Des Weiteren bietet eine Gleichgewichtskontrolle die Möglichkeit, händisch eingegebene Schnittgrößen zu kontrollieren. Sie wird nur durchgeführt, wenn Schnittgrößen nicht vom Programm berechnet werden.
Die Gleichgewichtskontrolle wird im Endergebnis protokolliert. |
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| Das Programm 4H-EC3BT bietet
die Möglichkeit, die zur visuellen Kontrolle vorhandenen
Bildschirmgraphiken entweder innerhalb des jeweiligen Eingabefensters
anzuordnen oder in einem separaten Fenster anzuzeigen, um die
Eingaberegister optimal für die Dateneingabe auszunutzen. |
| Schweißnähte, Schrauben, Profile
und Abstände sind maßstabsgetreu dargestellt.. |
| Ebenso sind die wesentlichen Parameter der Abmessungen bezeichnet. |
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im Register 2 befinden
sich die Angaben zum Stützenprofil und zu den Trägerprofilen. |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Profile |
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| Die Parameter der Anschlussprofile können entweder
über den pcae-eigenen Profilmanager in das Programm importiert werden oder als typisiertes
Stahlprofil parametrisiert eingegeben werden. |
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| Um ein Profil aus dem Angebot des Profilmanagers zu
wählen, ist der grün unterlegte Pfeil zu betätigen. |
| Das externe Programm wird aufgerufen und ein Profil
kann aktiviert werden. |
| Bei Verlassen des Profilmanagers werden die
benötigten Daten übernommen und der Profilname protokolliert. |
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| Zur Definition eines parametrisierten Profils wird zunächst
seine Klasse über eine Listbox festgelegt, anhand derer bestimmt
wird, welche weiteren Parameter freigelegt werden. |
Das Programm kann Träger-Stützen-Anschlüsse
oder Trägerstöße mit Doppel-T-Profilen berechnen, die als I, H-,
DIL-, S-, W-Profile pcae-intern bekannt sind. |
| Andere Profilklassen sind in der Listbox farblich gekennzeichnet,
können protokolliert und gezeichnet, jedoch als Verbindungselement nicht verwendet werden. |
Winkelprofile, die bei Träger-Stützen-Anschlüssen
mit Flanschwinkeln einzugeben sind, werden unter Vorgabe des
'L-Profils'
entweder aus der Profildatei entnommen oder als typisiertes Profil
über die vorgegebenen Parameter definiert. |
Bei gewalzten Profilen werden die Ausrundungsradien
zwischen Flansch und Steg geometrisch berücksichtigt,
während geschweißte Blechprofile mit Schweißnähten zusammengefügt sind. |
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| Es kann zwischen Kehlnähten und
durchgeschweißten Stumpfnähten unterschieden werden. |
| Diese Schweißnähte werden nicht nachgewiesen. |
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| Gewalzte Doppel-T-Profile haben einen
einheitlichen Ausrundungswinkel (ro = ru). |
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| L-Profile können unterschiedlich dicke
und lange Schenkel aufweisen. |
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Bei reduzierter Eingabe (s. Register 1) sind die Profil-
abmessungen symmetrisch, d.h. es gilt z.B. bei Doppel-T-
Profilen bfu = bfo, tfu =
tfo bzw. bei Winkeln t2 = t1. |
| Geschweißte Doppel-T-Profile weisen einheitliche
Schweißnähte auf (au = ao). |
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| Verstärkungen |
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| Stützenprofile können zur Verstärkung
des Stegs mit Stegblechen und/oder Stegsteifen ausgeführt
werden. |
Ebenso können bei gevouteten Anschlüssen am Übergang
von Träger zur Voute Stegsteifen das
Trägerprofil verstärken. |
Außerdem bietet
die Anordnung von Dreieckrippen zwischen Träger- und Stützenflansch
sowie von Zwischensteifen
im Stützenprofil im Bereich des jeweiligen
Trägers eine weitere Möglichkeit zur Verstärkung der
Verbindung. |
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| Stegbleche können ein- oder beidseitig angeordnet
werden. |
| Einseitig angeordnete Stegbleche müssen n. EC
3-1-8:2025, A.4.1.4 (4)a), das Stegblech komplett abdecken, während
sie n. EC 3-1-8:2010, 6.2.6.1 (9) mindestens so groß sein sollten,
dass die umlaufende Schweißnaht
as an die Eckausrundung
heranreicht. |
| Beidseitig des Stegs angeordnete Stegbleche können
n. EC 3-1-8:2025, A.4.1.4 (4)b), auch kontaktlos von Flansch zu Flansch
ausgeführt
werden. Eine umlaufende Schweißnaht, wie sie zur Aussteifung
des Schubfelds erforderlich ist, kann allerdings nur bei gleichzeitiger
Anordnung von Quersteifen realisiert werden. |
| Weiterhin sollten ihre Abmessungen
folgende Bedingungen erfüllen |
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| sie sollten die gleiche Stahlgüte
wie das Profil aufweisen (EC 3-1-8, A.4.1.4 (3)) |
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die Länge ls sollte so groß
sein, dass sich das zusätzliche Stegblech über
die effektive Breite des Steges unter
der Querzugbeanspruchung
und der Querdruckbeanspruchung hinaus erstreckt (EC 3-1-8,
A.4.1.4 (5)) |
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die Dicke ts des zusätzlichen
Stegblechs sollte mindestens der Stützenstegdicke
entsprechen
(EC 3-1-8, A.4.1.4 (2)) |
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| die Breite bs sollte entweder
der Stegblechhöhe dw (Kontakt, EC 3-1-8,
A.4.1.4 (4)a)) oder der lichten Steghöhe hw (ohne
Kontakt, EC 3-1-8, A.4.1.4 (4)b)) entsprechen. |
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| n. EC 3-1-8:2010,
6.2.6.1 (13) sollte die Breite bs kleiner
sein als 40 · ε · ts sein |
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| Es besteht die Möglichkeit, die Abmessungen des
Stegblechs vom Programm sinnvoll belegen zu lassen, d.h. |
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| bei ts = 0 entspricht die Stegblechdicke
der Stegdicke des Profils |
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| bei bs = 0 wird die Stegblechbreite
entsprechend der Stegblechhöhe des Profils
(ohne Ausrundung bzw. Schweißnaht) gesetzt |
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| bei ls = 0 wird die Stegblechlänge
gleich der Gesamthöhe des angeschlossenen Profils gesetzt. Falls zusätzlich
Stegsteifen angeordnet sind, wird die Stegblechlänge
in die Steifen eingepasst. |
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| Bei reduzierter Eingabe wird die Stegblechlänge vom
Programm gesetzt. |
| Die umlaufende Schweißnaht wird i.A. als Kehlnaht ausgeführt.
Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke, wird eine voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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| Stegsteifen (Rippen) werden beidseitig an Flansch und
Steg der Stütze angeschweißt. Die Länge der Stegsteifen
muss aus konstruktiven Gründen den folgenden Anforderungen
genügen |
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| die maximale Länge der Stegsteifen
kann die lichte Steghöhe
(einschl. Ausrundung bzw. Schweißnaht) nicht überschreiten |
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| ist die Länge kleiner als die zweifache
Aussparungslänge, wird sie gleich der maximalen
Länge gesetzt |
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die Breite der Stegsteifen kann die minimale lichte Flanschbreite
(Abstand vom Rand des
Profilflanschs
zum Steg) nicht überschreiten |
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ist die Breite kleiner als die zweifache Aussparungslänge,
wird sie gleich der maximalen Breite gesetzt |
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| Die Stegsteifen können nachgewiesen werden. |
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| Es besteht die Möglichkeit, die Abmessungen der
Steifen vom Programm sinnvoll belegen zu lassen, d.h. |
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| bei bst = 0 wird die Breite
einer Stegsteife entsprechend der minimalen lichten Flanschbreite
gesetzt |
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| bei lst = 0 wird die Länge
der Steifen gleich der lichten Steghöhe des Profils
gesetzt |
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| bei cst = 0 entspricht die Aussparung
an den Steifen dem 1.5-fachen Ausrundungsradius bzw.
der 1.5-fachen Schenkellänge der Schweißnaht des geschweißten
Profils |
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| Bei reduzierter Eingabe werden Steifenbreite, -länge,
-aussparung vom Programm gesetzt. |
| Die Schweißnähte werden i.A. als Kehlnähte
ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke, wird eine
voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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Bei gevouteten Verbindungen können zur Druckverstärkung
des Trägerstegs am Anschluss Voute/Träger
Stegsteifen
angeordnet werden. |
| Die Parameterbeschreibung entspricht
derjenigen der Stützensteifen (s.o.). |
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| Sind Stützenstegsteifen aktiviert, können
bei Träger-Stützenanschlüssen Zwischensteifen zwischen
die Stützenstegsteifen geschweißt werden. |
| Sie können die Tragfähigkeit des Stützenflanschs
erhöhen, sind jedoch für die Bemessung des Stegfelds belanglos.
Daher dürfen sie als kurze Steifen ausgebildet werden. |
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| Bei reduzierter Eingabe wird die Blechdicke
vom Programm gesetzt. |
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| Bei nicht geneigten oder gevouteten
Trägern können Dreieckrippen in der Achse des Stützen-
bzw. Trägerstegs
zwischen Träger- und Stützenflansch angebracht werden. |
| Sie können symmetrisch oder auch einseitig oben oder
unten angeschweißt sein. |
Dreieckrippen wirken zum einen als Schubverstärkung, dienen aber auch dazu, die Drucktragfähigkeit
des Träger-
flanschs zu
erhöhen. Außerdem vergrößern sie bei geschraubten Verbindungen mit einer
Schraubenreihe im Überstand die Tragfähigkeit dieser Reihe. |
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| Bei reduzierter Eingabe werden Blechbreite und
-aussparung vom Programm gesetzt. |
| Die Schweißnähte werden i.A. als Kehlnähte
ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke, wird eine
voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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| Register 3 und 4 enthalten Angaben zu den Parametern je Anschlussseite. |
| Der rechte Anschluss wird in Register 3, der linke in Register 4 beschrieben. |
| Die Beschreibung eines Trägerstoßes
erfolgt in Register 3. |
| Farbig unterlegte Parameter gelten für rechts- und linksseitige
Anschlüsse gleichermaßen. |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Anschlusskonfigurationen |
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| Je nach Konfiguration werden die zur Berechnung des
Anschlusses notwendigen Parameter freigelegt. |
| Folgende Anschlusskonfigurationen werden angeboten |
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geschweißter Träger-Stützen-Anschluss |
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geschweißter Trägerstoß |
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geschraubter Träger-Stützen-Anschluss |
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Anschluss über ein Stirnblech |
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... über Flanschwinkel |
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geschraubter Trägerstoß, Anschluss über zwei
Stirnbleche |
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| geschweißter Träger-Stützen-Anschluss |
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| Bei Träger-Stütze-Anschlüssen ist der Abstand der Trägeroberkante zum freien
Rand der Stütze anzugeben. Ist der Wert Null, bleibt das Stützenende unberücksichtigt. |
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| Die Berechnungsmethoden
gehen davon aus, dass ein Träger an eine durchlaufende Stütze
angeschlossen ist. Wird mit e'1 > 0 ein Stützenende
vorgegeben, sind weitere Untersuchungen (z.B. Schubbeulen des Stützenstegs)
erforderlich! |
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| Bei reduzierter Eingabe ist die Stütze durchlaufend. |
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Die wirksamen Nahtdicken der Schweißnähte
am oberen und unteren Flansch sowie am Steg beziehen sich auf
einzelne Nähte, die ober- und unterhalb der Flansche
(jedoch nicht umlaufend) sowie rechts und links vom Steg angeordnet sind. |
| Sie werden i.A. als Kehlnähte
voll ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Flansch- oder Stegdicke, wird eine
voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
| Bei der Berechnung sind die Ausrundungen zwischen Steg und Flanschen ausgespart. |
Schweißnähte werden i.A.
sowohl für Zug- als auch für Druckbeanspruchung nachgewiesen. Bei Drucknähten
kann ein Teil der Druckspannung über den Blechkontakt abgetragen werden. |
Programmintern werden eine Reihe von Checks bzgl. der
Schweißnaht und der zu verbindenden Bleche
durchgeführt. Diese Überprüfung kann unterdrückt werden. |
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| Optional kann die Schubtragfähigkeit des Stützenflanschs, die nicht durch die Komponentenmethode abgedeckt wird, nachgewiesen werden. |
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| Bei reduzierter Eingabe wird die Schubtragfähigkeit des Stützenflanschs berücksichtigt. |
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| Stützenstegfeld |
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| Um die Interaktion zwischen dem rechten und linken Anschluss zu berücksichtigen, verwenden die stützenspezifischen
Grundkomponenten den Übertragungsparameter βj.
Auch bei einseitigen Anschlüssen wird der Eingabewert berücksichtigt. |
| Ist der Wert Null, wird der Übertragungsparameter vom Programm bestimmt. |
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| Der Träger kann geneigt und mittels einer Voute
im Anschlussbereich verstärkt sein (s.u.). |
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| geschweißter Trägerstoß |
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| Der Trägerstoß kann entweder mit Stumpfnähten
oder durch Anordnung eines Zwischenblechs mit Kehlnähten ausgeführt werden. |
Stumpfnähte können voll durchgeschweißt
oder nicht durchgeschweißt (entweder als Doppel-Y-Naht oder
einseitig als HY-Naht) ausgeführt werden. |
| Bei einer nicht durchgeschweißten
Stumpfnaht sind die Schweißnahtdicken (s. geschweißter
Träger-Stützen-Anschluss) anzugeben. |
| Erfolgt die Verbindung mittels eines
Zwischenblechs, sind Blechdicke und die Überstandshöhen für die grafische
Darstellung vorzugeben. Das Zwischenblech wird nicht nachgewiesen. |
|
| Der Träger kann geneigt und/oder mittels einer
Voute im Kontaktbereich verstärkt sein (s.u.). |
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| geschraubter Träger-Stützen-Anschluss über ein Stirnblech |
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| Stirnblech |
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Dicke und Breite des Blechs sind anzugeben, wobei die
Stirnblechbreite größer als die Flanschbreite des
Trägers sein sollte. |
| Ist keine einheitliche Stahlsorte vereinbart (s. Register 1) wird an dieser Stelle diejenige für das Stirnblech festgelegt. |
Des Weiteren muss die Lage des Trägers auf dem
Stirnblech über die Überstandshöhen oberhalb und unterhalb
der Trägerflansche definiert werden. Das Stirnblech kann bündig
mit dem Träger abschließen (Überstandshöhe = 0). |
Die Stirnblechlänge setzt sich zusammen aus der
gesamten Trägerhöhe (ggf. einschl. Trägerneigung und Voute)
zzgl. der Überstandshöhen und wird im Eigenschaftsblatt
angezeigt. |
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| Schweißnähte |
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| Zur Beschreibung der Schweißnahtparameter
s. geschweißter
Träger-Stützen-Anschluss. |
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| Schrauben |
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Ist kein einheitlicher Schraubentyp
vereinbart (s. Register 1) wird an dieser Stelle derjenige für
den Stirnblechanschluss festgelegt. |
| Darüber hinausgehend befinden
sich hier die Parameter, die nur diesen (rechten oder linken) Anschluss betreffen. |
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| Vorgespannte Schrauben können den Anschluss gleitfest
verbinden. Dazu sind die Vorspannkraft und die Gleitfestigkeitsklasse
der zu verbindenden Bleche festzulegen. In EC 3-1-8, Tab.
5.13, ist definiert |
| Klasse A: Reibungszahl μ = 0.5, Kl. B: μ = 0.4, Kl.
C: μ = 0.35 (feuerverzinkt), Kl. C: μ = 0.3,
Kl. D: μ = 0.2 |
Weiterhin ist es für die Abschertragfähigkeit
der Schraube von Belang, ob das Gewinde oder der Schaft in
der Scherfuge liegt. |
| Futterbleche dienen der Verstärkung des Stützenflanschs
und werden i.A. zwischen Flansch und Schraubenmutter angeordnet.
Bei Trägerstößen wird kein Futterblech berücksichtigt. |
Ist keine einheitliche Stahlsorte
vereinbart (s. Register 1) wird an dieser Stelle diejenige für
die
Futterbleche festgelegt. |
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| Schraubenreihen |
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Es kann eine beliebig große Anzahl an Schraubenreihen
eingegeben werden, wobei die Norm nur zwei Schrauben
je Reihe zulässt. |
| Zur Anordnung der Schrauben auf dem Stirnblech sind
der Schraubenabstand zum seitlichen Rand des Stirnblechs sowie der Abstand
der ersten Reihe zum oberen Rand des Stirnblechs anzugeben. Weiterhin
sind bei mehr als einer Schraubenreihe die Abstände
untereinander festzulegen. |
| Ist der Abstand der ersten Schraubenreihe zum oberen
Rand des Stirnblechs kleiner als die Überstandshöhe des
Stirnblechs oberhalb des Trägers, wird diese Reihe im Überstand angeordnet. |
| Entsprechendes gilt für die Schraubenreihe im Überstand
unterhalb des Trägers. |
| Es kann nur eine Schraubenreihe, die im Überstand
unter Zugbelastung steht, berechnet werden. |
Befindet sich der Stirnblechanschluss im Endbereich
der Stütze, ist der Abstand der ersten Schraubenreihe zum
freien
Rand der Stütze anzugeben. Ist der Wert Null, bleibt ein Stützenende unberücksichtigt; andernfalls
muss er größer als der Abstand der ersten Schraubenreihe zum oberen Rand des Stirnblechs sein. |
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| Die Berechnungsmethoden
gehen davon aus, dass ein Träger an eine durchlaufende Stütze
angeschlossen ist. Wird mit e'1 > 0 ein Stützenende
vorgegeben, sind weitere Untersuchungen (z.B. Schubbeulen des Stützenstegs)
erforderlich! |
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| Bei reduzierter Eingabe ist die Stütze durchlaufend. |
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Die Schrauben sind auf Zug/Biegung und Schub
nachzuweisen. Dabei darf festgelegt werden, welche Schrauben
die Belastung senkrecht zur Anschlussebene (Zug/Biegung) und welche
Schrauben die Belastung parallel
zur Anschlussebene (Schub) aufnehmen. Idealerweise übernehmen die
Zugschrauben die Biegung, die Schrauben
auf der Druckseite den Schub. Bei großer Belastung
müssen jedoch Schrauben beide Belastungsformen über
eine Interaktionsbeziehung tragen. |
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| Da sowohl positive als auch negative Biegemomente auftreten
können, sind die Anzahlen an Schrauben bei Schnittgrößenkombinationen
mit positiven Momenten (Zug oben), negativen Momenten (Zug unten)
sowie zur Untersuchung der Abscher-Lochleibungstragfähigkeit
bei Schubbelastung festzulegen. |
| Die Schrauben sind jeweils einzeln als auch als Schraubengruppe
zu untersuchen. |
| Daher besteht alternativ die Möglichkeit,
alle Schrauben einzeln zu betrachten. |
Für die Untersuchung der Schraubengruppen
können ebenfalls die Gruppen entweder vom Anwender bestimmt
oder automatisch gebildet werden. Die angegebenen Schraubenreihen
für Zug oben/unten werden als
Schraubengruppe behandelt. |
Bei automatischer Gruppenbildung werden zwei Verfahren unterschieden, wobei die Unterschiede
besonders
bei einer großen Anzahl an Schraubenreihen deutlich werden.
Bei Berücksichtigung der maßgebenden Gruppe
wird von der Zugseite beginnend
die Gruppe mit der größten Tragfähigkeit gesucht; bei Berücksichtigung aller
Gruppen werden auch Gruppen gebildet, deren erste Reihe nicht am Zugrand liegt. |
| Auf der sicheren Seite liegend können
auch nur Schrauben, die auf der elastischen Zugspannungsseite
liegen, verwendet werden. |
|
| Optional können die Schraubenabstände nach
EC 3-1-8, Tab. 5.8, überprüft und dokumentiert werden. |
| Diese Kontrolle kann auf die seitlichen
Abstände des Äquivalenten T-Stummels ausgedehnt werden. |
| Bei der Berechnung der Stirnplattenverbindung mit der
Komponentenmethode ist für die endgültige Bildung des Tragmoments
die maximale Tragkraft der Schrauben zu kontrollieren (s. EC3-1-8, B.3.2.2(9)). Optional kann
diese Kontrolle unterbunden werden, indem die Schraubentragfähigkeit
auf 95% beschränkt wird. |
Die Schweißnähte, die zur Bildung des Äquivalenten
T-Stummels (zusammengesetzter Querschnitt) vorhanden
sind, können traglastrelevant sein. Der Nachweis kann unterdrückt werden. |
| Die Tragfähigkeit
des Äquivalenten T-Stummels kann optional mit dem alternativen Verfahren
berechnet werden. |
| Die Anordnung einer Schraubenreihe
im Überstand ohne korrespondierende Reihe zwischen den Trägerflanschen
bedingt eine reduzierte Tragfähigkeit des Äquivalenten Stummels (L-Stummel).
Diese Berechnung kann unterdrückt werden. |
| Der Anschluss kann optional auf Blockversagen
der Schrauben mit dem Stirnblech untersucht werden. |
| Optional kann die Tragfähigkeit des
Stirnblechs bzgl. Schub in die Anschlusstragfähigkeit integriert werden. |
|
| Bei reduzierter Eingabe wird ein
Teil der o.a. Einstellungen von pcae sinnvoll vorgenommen. |
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| Stützenstegfeld |
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| Um die Interaktion zwischen dem rechten und linken Anschluss zu berücksichtigen, verwenden die stützenspezifischen
Grundkomponenten den Übertragungsparameter βj.
Auch bei einseitigen Anschlüssen wird der Eingabewert berücksichtigt. |
| Ist der Wert Null, wird der Übertragungsparameter vom Programm bestimmt. |
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| Der Träger kann geneigt und/oder mittels einer
Voute im Anschlussbereich verstärkt sein (s.u.). |
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| geschraubter Trägerstoß mit Stirnblech |
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Da die Berechnung eines Trägerstoßes
bis auf die Anteile, die die Stütze betreffen, nahezu identisch
ist mit der Berechnung eines Träger-Stützen-Anschlusses,
reduziert sich die Eingabe der Anschlussparameter des Träger-Stützen-Anschlusses
um den Wert, der die Stütze betrifft, nämlich den Abstand der ersten Schraubenreihe vom
freien Rand der Stütze. |
| Zur Beschreibung der weiteren Parameter
s. geschraubter Träger-Stütze-Anschluss über ein Stirnblech. |
|
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| Außerdem besteht die Möglichkeit,
zwei oder vier Schrauben je Reihe anzuordnen. Die Erweiterung auf
vier Schrauben je Schraubenreihe wurde zunächst
nur mit einer typisierten IH2- oder
IH4-Verbindung umgesetzt, später jedoch auf allgemeine Schraubenbilder
erweitert (s. Basisverbindungen).
Hierfür sind die Berechnungsvorschrift für Grundkomponente
5 (Stirnblech mit Biegung) sowie der Abstand zwischen Außen-
und Innenschraube festzulegen. |
| Die Anordnung der Schrauben wird
über eine Symbolliste je Reihe festgelegt, wobei entweder alle vier
Schrauben oder nur die zwei Außen- bzw. die zwei Innenschrauben
vorhanden sein können. |
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| Die Schraubentypen
werden ausschließlich 'einheitlich' (s. Register 1) definiert. |
|
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| Thermische
Trennschicht |
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| Um Kältebrücken zu vermeiden,
kann eine thermische Trennschicht zwischen den Stirnplatten angeordnet werden. |
| Für den Nachweis der Tragfähigkeit
sowohl der thermischen Trennschicht als auch des Anschlusses sind
folgende Werte zu belegen |
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| Mit der neuen Zulassung des Kerncompactlagers der Fa.
Calenberg gehen andere Nachweisrichtlinien in die Tragfähigkeitsberechnung
des Lagers ein. Das zu verwendende Lager kann ausgewählt werden. |
| Die Dicke der Trennschicht sollte
die Stirnplattendicke bzw. 20 mm nicht überschreiten. |
Die Trennschicht befindet sich im
Bereich des Trägers und schließt in Breiten- und Höhenrichtung sämtliche
Schrauben mit ausreichendem Überstand ein. |
Die Abmessungen sind so zu wählen, dass die Trennschicht
aufgrund der möglichen Stauchungsauswölbung
nicht über die Stirnplatten hinausragt. |
Bei nicht gleitfester Verbindung
kann an dieser Stelle eine Vorspannkraft je Schraube vorgegeben werden,
bei gleitfester Verbindung wird die Vorspannkraft mit den Schraubenparametern abgefragt. |
| Die Parameter
werden im Rahmen der Beschreibung des Trennschichtnachweises näher erläutert. |
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| geschraubter Träger-Stützen-Anschluss über Flanschwinkel |
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| Die Flanschwinkel werden mit Winkelschenkel 1 am Ober-
und Untergurt des Trägers angeschraubt und über Winkelschenkel 2
mit dem Stützenflansch verbunden. |
| Es können unterschiedliche Schrauben an Winkelschenkel
1 und 2 gewählt werden, wobei die Schrauben an Winkelschenkel 2 (Stütze)
in Gk 6 eingehen, während die Schrauben an Winkelschenkel 1 (Träger)
separat nachgewiesen werden. |
| Zur Wahl der Winkelprofile s. Profile bzw. Schrauben s. geschraubter Träger-Stütze-Anschluss über
ein Stirnblech. |
| Die Länge der Flanschwinkel sowie der Spalt, der
sich ggf. zwischen Stütze und Träger ergibt, sind vorzugeben. |
| Eine Spaltbreite größer als die Dicke des
Winkelschenkels 2 (Schenkel am Stützenflansch) führt zu einem Programmabbruch. |
|
| Der Träger kann weder geneigt noch mittels einer
Voute im Kontaktbereich verstärkt sein. |
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| Schraubenreihen |
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| Es kann nur eine Schraubenreihe im Schenkel am Stützenflansch
berücksichtigt werden (EC 3-1-8, A.9.1(4)), wohingegen sich am Trägerflansch
beliebig viele Schraubenreihen befinden können (EC 3-1-8, A.9.1(5)). |
Zur Anordnung der Schrauben auf dem Winkelprofil ist
der Schraubenabstand zum seitlichen Rand
des Profils anzugeben. |
| Er ist für beide Schraubentypen gleich. |
|
| Reihe am Stützenflansch (Winkelschenkel 2) |
| Nur bei zugbeanspruchten Schrauben ist es sinnvoll,
Futterbleche zur Flanschverstärkung vorzusehen. |
| Außerdem ist die Angabe des Abstands der
Schraubenreihe am Stützenflansch zum freien Rand des Winkelschenkels 2 erforderlich. |
| Die Schrauben am Stützenflansch werden auf
Zug/Biegung und Abscheren/Lochleibung bemessen. |
|
| Optional kann die Biegetragfähigkeit
im Schnitt zur Ausrundung des Winkelschenkels 1 berücksichtigt werden. |
|
|
| Reihen am Trägerflansch (Winkelschenkel 1) |
| Eine beliebige Anzahl an Schraubenreihen im Winkelschenkel
1 am Trägerflansch kann vorgegeben werden. |
| Der Abstand der letzten Reihe zum freien Rand
des Winkelschenkels 1 sowie die (gleichmäßigen)
Abstände der weiteren Schraubenreihen sind zu definieren. |
| Die Schrauben am Trägerflansch werden nur
auf Abscheren/Lochleibung bemessen. |
|
|
| Zur Beschreibung der weiteren Parameter
s. geschraubter Träger-Stütze-Anschluss über ein Stirnblech. |
|
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| Besonderheiten bei Trägerneigung und Vouten |
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| Der Träger kann beliebig (bis maximal 70°)
geneigt sein; zudem kann eine Voute zur Verstärkung des Trägers
im Anschlussbereich angeordnet werden. |
| Die Neigungswinkel αb und αv beziehen sich
auf die Senkrechte zur Stütze (die horizontale Achse). |
|
| Die Voute wird als T-Träger
ausgeführt, dessen Neigungswinkel größer als die
Trägerneigung sein muss. |
| Sie kann parametrisiert eingegeben oder als T-Profil
dem pcae-Profilmanager entnommen werden (s. Profile). |
| Ist der Träger nicht geneigt, können beidseitig
des Trägers symmetrisch Vouten angeordnet werden. |
| Des Weiteren sollten nach EC 3-1-8, A.23 |
 |
die Stahlgüte der Voute gleich der Stahlgüte des Trägers sein |
 |
die Flanschabmessungen der Voute nicht kleiner als die des Trägers sein |
 |
die Stegdicke der Voute nicht kleiner als die des Trägers sein |
 |
der Winkel zwischen Vouten- und Trägerflansch nicht
größer als 45° sein |
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Bei geschweißten Vouten wird
die Tragfähigkeit der Schweißnähte
zwischen Voutenflansch und -steg
nicht nachgewiesen. |
|
| Zur Verstärkung des Trägerprofils an der
Kontaktstelle von Voute und Trägerflansch können Stegsteifen
(Rippen) angeordnet werden (s. Verstärkungen). |
|
|
|
| Die Profilkennwerte in der Anschluss- (Nachweis-)ebene
werden über Winkelfunktionen angepasst. |
| Weiterhin wird bei Verwendung einer Voute der untere
Trägerflansch ignoriert. |
| Es wird programmintern mit einem Trägerprofil gerechnet,
dessen Querschnittswerte wie folgt ermittelt werden |
|
|
|
| Sämtliche weiteren Querschnittswerte beziehen sich
auf diese Größen. |
Das interne Profil übernimmt die Herstellungsmaße (gewalzt:
Ausrundungsradius, geschweißt: Schweißnahtdicke)
des Trägerprofils. |
| Bei geschweißtem Trägerprofil wird die Tragfähigkeit
der Schweißnähte nicht nachgewiesen. |
| Ebenso wird bei geschweißtem Trägerprofil der
untere Profilflansch nicht dargestellt (s.u.). |
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| Druckausgabe |
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|
| Die Druckausgabe kann durch die Ausdrucksteuerung beeinflusst werden. |
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| Eingabeparameter |
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| Im Statikdokument wird zunächst eine maßstäbliche
Darstellung der eingegebenen Verbindung angelegt. |
| Die wesentlichen Abmessungen werden vermaßt. Ggf.
werden Detailausschnitte hinzugefügt. |
| Ist der Maßstab vom Anwender vorgegeben, wird
er in der Grafik protokolliert (s. beispielhaft einen geschraubten
Stirnblech-Anschluss). |
|
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|
| Anschließend werden die Eingabeparameter ausgegeben. |
| Optional können zusätzliche Informationen
(z.B. die hinterlegten Rechenkennwerte der Profile, Stahlgüten,
Verbindungsmittel etc.) hinzugefügt werden. |
| Die zu bemessenden Schnittgrößen werden
mit Hinweis auf den Eingabetyp (s. Schnittgrößen)
lastfallweise ausgegeben. Nach Bedarf werden nun die der Bemessung
zu Grunde liegenden Materialsicherheitsbeiwerte angefügt. |
| Es folgt ein Datencheck zur Kontrolle
der Eingabedaten. Optional werden hier die Schraubenabstände überprüft. |
|
| Die Berechnung wird für jeden Lastfall durchgeführt.
Bei einer beidseitigen Verbindung erfolgt die
Berechnung je Seite. Die Ergebnisse werden im Endergebnis tabellarisch zusammengefasst. |
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| Lastfallweise Berechnung |
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| Da sich bei gegenläufigen Momenten
das auf der Modellierung basierende System ändert, wird jeder
Lastfall separat untersucht. Intern wird bei negativen Momenten das
System an der Horizontalachse gespiegelt, so dass sich die Zugseite
immer 'oben' befindet. |
| Außerdem wird stets vorausgesetzt,
dass der Träger an der rechten Stützenseite befestigt ist.
Im Falle einer linksseitigen Verbindung ist das interne System daher
an der Vertikalachse gespiegelt. |
Da die Ausgabe der Rechenwege und die sich daraus ergebenden
Ergebnisse während des Berechnungsablaufs
erfolgt, sind diese auch auf das ggf. gespiegelte System bezogen. Ein Hinweis erfolgt
bei Ausgabe der Bemessungsgrößen zu Anfang der entsprechenden
Lastfallberechnung. |
|
Zunächst werden die Bemessungsgrößen aus der Lastfallkombination entwickelt. |
| Optional kann ein Querschnittsnachweis für die Anschlussprofile (Träger, Stütze)
folgen. |
| Danach werden die anschlussspezifischen Grundkomponenten ausgewertet
und die Gesamttragfähigkeit berechnet. |
Sind Schweißnähte im Anschluss vorgesehen,
werden die Schweißnähte als eigenes Tragsystem
(Linienquerschnitt) modelliert und deren Tragfähigkeit nachgewiesen. |
| Anschließend werden das die Rippen und ggf.
die Schubfelder untersucht. |
| Im Nachlauf kann die Rotationssteifigkeit,
d.h. der Widerstand des Anschlusses gegen Verdrehen, sowie die Verdrehung
der Verbindung unter der gegebenen Belastung berechnet werden. |
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| Ergebnis |
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| Nach erfolgter Berechnung wird das
Endergebnis - die maximale Ausnutzung der Verbindung sowie die minimale
Rotationssteifigkeit (die minimalen Rotationssteifigkeiten
je Anschlussseite) - aus allen Schnittgrößenkombinationen protokolliert. |
| Zusätzlich werden bei
einer beidseitigen Verbindung lastfallweise die Ausnutzung sowie
die Rotationssteifigkeiten je Anschlussseite tabellarisch angegeben. |
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das fünfte
Register beinhaltet die Masken zur Eingabe der Schnittgrößenkombinationen. |
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| Bild vergrößern |
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| Das Programm 4H-EC3BT bietet verschiedene
Möglichkeiten
zur Eingabe der Schnittgrößen an |
 |
| werden die Schnittgrößen
aus einem Tragwerks-Programm übernommen, sind häufig
nur die Schnittgrößen im Schnittpunkt der
Systemachsen von Träger und Stütze oder
im Verbindungspunkt von Trägerstößen
(s. Grafik Knoten j) verfügbar. |
| Wird der Anschluss durch Vouten verstärkt,
können die Trägerschnittgrößen wahlweise auf die gevoutete oder ungevoutete
Trägerachse bezogen werden. |
| Hier wird die Vorzeichendefinition der Statik vorausgesetzt. |
|
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 |
| Schnittgrößen im Anschnitt der
Verbindung: Da der Anschluss eines Trägers an eine
Stütze oder ein Trägerstoß bemessen
werden sollen, werden die Schnittgrößen
direkt im Anschnitt (s. Grafik Schnitt A-A)
bezogen auf die Systemachse erwartet. |
| Die Vorzeichendefinition kann entweder
derjenigen der Statik oder derjenigen des
EC 3-1-8 entsprechen. |
|
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 |
| des Weiteren können die Schnittgrößen
senkrecht zur Anschlussebene (s. Grafik Schnitt
A-A), im Anschnitt also horizontal und vertikal
wirkend, eingegeben werden (Darstellung s. unter Teilschnittgrößen) |
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| In Abhängigkeit des Anschlusstyps
(Träger-Stütze oder
Trägerstoß) werden die Masken für die Eingabe der
Schnittgrößenkombinationen
aktiviert. |
| Bei Träger-Stützen-Anschlüssen
werden Schnittgrößen
in allen Bemessungsschnitten (einseitiger Anschluss: Träger, Stütze
unten, Stütze oben; beidseitiger Anschluss: Träger rechts, Träger
links, Stütze unten, Stütze oben) erwartet. |
| Bei einem Trägerstoß werden
nur die Schnittgrößen im Kontaktschnitt angezeigt. |
|
Mit 'Anschnitt' wird die Stelle bezeichnet,
an der der Träger mit den Anschlussmitteln (Stirnblech, Flanschwinkel)
an der Stütze befestigt ist (s. Grafik Schnitt A-A). |
Analog handelt es sich bei dem Stützenanschnitt
um die Stelle, an der der Verbindungsbereich in den eigentlichen
Stützenbereich übergeht, hier die Lage der Stegsteifen bzw. die Höhe
des untersten und obersten Trägerflanschs
(s. Grafik Punkte
1 und 2). |
|
| Bei Vouten kann zusätzlich der Anschluss der Voute
an den Träger (s. Grafik Schnitt B-B) bemessen
werden. |
Die Schnittgrößen werden aus den eingegebenen
Größen unter der Annahme berechnet, dass im Voutenbereich
keine äußeren Kräfte angreifen. |
|
Zur Identifikation kann jeder Schnittgröße
eine Bezeichnung (Kurzbeschreibung) zugeordnet werden,
die im Ausdruck aufgeführt wird. |
| Die Schnittgrößen werden in die intern verwendeten Bemessungsgrößen transformiert. |
|
| Schnittgrößen importieren |
 |
Detailnachweisprogramme zur Bemessung von Anschlüssen
(Träger/Stütze, Trägerstöße), Fußpunkten
(Stütze/Fundament) etc. benötigen
Schnittgrößenkombinationen, die häufig von einem Tragwerksprogramm
zur Verfügung gestellt werden. |
| Dabei handelt es sich i.d.R. um
eine Vielzahl von Kombinationen, die im betrachteten
Bemessungsschnitt des übergeordneten Tragwerkprogramms vorliegen
und in das Anschlussprogramm übernommen werden sollen. |
|
| pcae stellt neben der 'per Hand'-Eingabe
zwei verschiedene Mechanismen zur Verfügung, um Schnittgrößen
in das vorliegende Programm zu integrieren. |
|
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 |
| Import aus einem 4H-Programm |
| Voraussetzung zur Anwendung des DTE®-Import-Werkzeugs
ist, dass sich ein pcae-Programm
auf dem Rechner befindet, das
Ergebnisdaten
exportieren
kann. |
| Die zu importierenden Schnittgrößen werden
nur im Statik-Koordinatensystem übertragen (s.o.). |
|
|
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 |
| Import aus einer Text-Datei |
| Die Schnittgrößenkombinationen können
aus einer Text-Datei im ASCII-Format eingelesen werden. |
| Die Datensätze müssen in der Text-Datei in
einer bestimmten Form vorliegen; der entsprechende Hinweis wird bei
Betätigen des Einlese-Buttons gegeben. |
| Anschließend wird der
Dateiname einschl. Pfad der entsprechenden Datei abgefragt. |
| Es werden sämtliche vorhandenen
Datensätze
eingelesen und in die Tabelle übernommen.
Bereits bestehende
Tabellenzeilen bleiben erhalten. |
| Wenn keine Daten gelesen werden können, erfolgt eine entsprechende
Meldung am Bildschirm. |
|
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| Die statische Berechnung eines Bauteils beinhaltet
i.A. die Modellbildung mit anschließender Berechnung
des Tragsystems sowie nachfolgender Einzelnachweise
von Detailpunkten. |
| Bei der Beschreibung eines Details sind die zugehörenden
Schnittgrößen aus den Berechnungsergebnissen des Tragsystems zu extrahieren
und
dem Detailnachweis zuzuführen. |
| In der 4H-Programmorganisation gibt es hierzu verschiedene Vorgehensweisen |
 |
zum einen können Tragwerks- und Detailprogramm
fest miteinander verbunden sein, d.h. die Schnittgrößenüber-
gabe
erfolgt intern. Es sind i.A. keine weiteren Eingaben
(z.B. Geometrie) notwendig, aber auch möglich (z.B.
weitere Belastungen), die Programme bilden eine Einheit. |
| Dies ist z.B. bei dem 4H-Programm Stütze
mit Fundament der Fall. |
|
 |
| zum anderen können Detailprogramme Schnittgrößen von in Tragwerksprogrammen speziell festgelegten Exportpunkten über ein zwischengeschaltetes Export/Import-Tool einlesen. |
|
|
|
Das folgende Beispiel einer
Rahmenecke (Sonderform des Träger-Stützenanschlusses
mit nicht-durchlaufender
Stütze) erläutert
diesen 4H-Schnittgrößen-Export/Import. |
|
Zunächst sind im exportierenden 4H-Programm
(4H-FRAP und 4H-NISI) die Stellen zu kennzeichnen,
deren Schnittgrößen beim nächsten Rechenlauf exportiert, d.h.
für den Import bereitgestellt, werden sollen. |
| Um 4H-EC3BT sinnvoll einzusetzen zu können,
sollte bereits bei der Modellbildung im Stabwerksprogramm darauf geachtet werden, dass die Profile nur über
die starken Achsen abtragen. |
|
| In diesem Beispiel sollen die Schnittgrößen
für eine Rahmenecke übergeben werden. |
Dazu ist
je ein Kontrollpunkt am Riegelanschnitt
(vereinf. bei hStütze/2)
und am Stützenanschnitt
(vereinf. bei hTräger/2)
zu setzen. |
|
Ausführliche Informationen zum Export entnehmen
Sie
bitte dem DTE®-Schnittgrößenexport. |
|
 |
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|
Für eine einseitige Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze sind mindestens drei Schnitte
(Träger, Stütze (unten), Stütze (oben)) festzulegen. |
|
Nach einer Neuberechnung des Rahmens stehen die Exportschnittgrößen
dem aufnehmenden 4H-Programm
(z.B. 4H-EC3BT, 4H-EC3RE, 4H-EC3IH, 4H-EC3IM) zum Import zur Verfügung. |
|
|
dazu wird zunächst im
Register zur Eingabe der Bemessungsgrößen
festgelegt, ob die Schnittgrößen
im
Schnittpunkt der Systemachsen (Knoten) oder im
Anschnitt der Verbindung eingelesen werden. |
| Das exportierende Programm liefert die Schnittgrößen
stets im Statik-Koordinatensystem. |
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 |
|
|
|
| Bei Träger-Stützenverbindungen erfolgt der Nachweis
im Anschnitt Träger/Stütze
bzw. Stirnblech/Stütze. |
| Daher werden die Schnittgrößen, die im Schnittpunkt
der Systemachsen gegeben sind, programmintern in Anschnittschnittgrößen umgerechnet. |
|
|
aus dem aufnehmenden 4H-Programm
wird nun über den Import-Button das
Fenster zur
DTE®-Bauteilauswahl aufgerufen |
|
|
|
| Zunächst erscheint ein Infofenster, das den Anwender
auf die wesentlichen Punkte hinweist. |
Es besteht die Möglichkeit,
den Import an dieser Stelle abzubrechen, um ggf. das exportierende
Programm
entsprechend vorzubereiten. |
|
| Nach Bestätigen des Infofensters wird die DTE®-Bauteilauswahl aktiviert. |
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In der Bauteilauswahl werden alle berechneten
Bauteile nach Verzeichnissen sortiert dargestellt, wobei diejenigen,
die Schnittgrößen
exportiert haben, dunkel gekennzeichnet sind. |
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|
Das gewünschte Bauteil kann nun markiert und über
den bestätigen-Button ausgewählt
werden. Alternativ kann
durch Doppelklicken des Bauteils direkt in die DTE®-Schnittgrößenauswahl verzweigt
werden. |
|
| In der Identifizierungsphase der
Schnittgrößenauswahl werden alle verfügbaren Schnitte des ausgewählten Bauteils
angezeigt, wobei diejenigen Schnitte deaktiviert sind, deren Material nicht kompatibel mit dem Detailprogramm ist. |
|
|
|
| Nun werden die Schnitte den einzelnen
Abteilungen in der Schnittgrößentabelle
(hier Träger, Stütze) zugeordnet. |
Dazu wird der entsprechende Eintrag (hier Schnitt
1) angewählt und der zugehörigen Zeile in der dann folgenden
Tabelle zugewiesen (hier Träger (rechts)). |
| Ist eine
Abteilung festgelegt, werden die in Frage kommenden
möglichen Alternativen für die noch nicht festgelegte Abteilung
mit einem Pfeil gekennzeichnet. |
|
sind nicht ausreichend Schnitte
vorhanden, kann die DTE®-Schnittgrößenauswahl nur über den
abbrechen-Button verlassen werden,
ein Import ist dann nicht möglich. |
|
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| Zur visuellen Kontrolle werden in einem nebenstehenden
Fenster die definierten Schnitte angezeigt. |
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| erst wenn sämtliche Schnitte zugeordnet
sind, ist die Identifizierungsphase abgeschlossen und
die Schnittgrößenauswahl folgt. |
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Es werden die verfügbaren
Schnittgrößenkombinationen der gewählten Schnitte
angeboten, die über das
'+'-Zeichen am linken Rand aufgeklappt werden
können. |
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| Die Kombinationen können beliebig zusammengestellt
werden. |
|
| über den nebenstehend dargestellten Button kann die Anzahl an Schnittgrößenkombinationen
durch Abwahl doppelter Zeilen häufig stark reduziert werden |
|
|
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Wenn eine Reihe von Anschlüssen gleichartig ausgeführt werden soll, können in einem Rutsch weitere Schnitt-
größen anderer Schnitte aktiviert und so bis zu 10.000 Kombinationen übertragen werden. |
|
|
| wird das Import-Modul über den bestätigen-Button verlassen, werden
die Schnittgrößen übernommen und für
das importierende Programm aufbereitet |
|
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 |
pcae gewährleistet
durch geeignete Transformationen,
dass die
Schnittgrößen
sowohl im KOS des importierenden Programms vorliegen,
als auch - bei mehrschnittigen
Verbindungen
- einander
zugehörig
sind, d.h. dass Träger- und Stützenschnittgrößen
aus derselben Faktorisierungsvorschrift entstanden sind. |
|
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|
| In einem Infofenster werden die eigene Auswahl
fett und die aus der Faktorisierungsvorschrift
berechneten Schnittgrößen eines anderen Schnitts in normaler
Schriftdicke dargestellt. |
|
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| Auch an dieser Stelle besteht wieder
die Möglichkeit, doppelt vorkommende Zeilen
zu ignorieren. |
|
Das aufnehmende Programm erweitert
nun die Schnittgrößen-
tabelle um die ausgewählten Lastkombinationen. |
|
|
|
|
 |
|
| Bei der Übernahme erfolgen Plausibilitätschecks
und ggf. Meldungen. |
|
 |
Eine Aktualisierung der importierten Schnittgrößenkombinationen, z.B. aufgrund einer Neuberechnung
des exportierenden Tragwerks, erfolgt nicht! |
|
|
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|
| Besonderheiten bei Verbindungen
mit durchlaufender Stütze |
 |
| Einseitige Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze benötigen Schnittgrößeninformationen
in drei Schnitten:
am Träger und an der Stütze unterhalb und oberhalb
des Verbindungsknotens. |
| Beidseitige Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze benötigen Schnittgrößeninformationen
in vier Schnitten:
an den Trägern rechts und links sowie an der Stütze
unterhalb und oberhalb des Verbindungsknotens. |
|
 |
| Das Programm 4H-EC3BT berechnet nur Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze. |
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|
| Besonderheiten bei Rahmenecken |
 |
| Bei liegenden Rahmenecken (Variante 2) können
zusätzlich zu den Schnitten am Träger
und an der Stütze (s. Beschreibung oben) die Schnittgrößen
an einem Kragarm importiert werden. |
|
| Um die Schnittgrößen des dritten
Schnitts zu importieren, ist der entsprechende Button
zu aktivieren. |
|
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| Das Programm 4H-EC3RE
berechnet nur Träger-Stützenverbindungen mit nicht-durchlaufender Stütze. |
|
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|
| Die statische Berechnung eines Bauteils beinhaltet
i.A. die Modellbildung mit anschließender Berechnung
des Tragsystems sowie nachfolgender Einzelnachweise
von Detailpunkten. |
| Bei der Beschreibung eines Details sind die zugehörenden
Schnittgrößen aus den Berechnungsergebnissen des Tragsystems zu extrahieren
und
dem Detailnachweis zuzuführen. |
|
| In der 4H-Programmorganisation gibt es hierzu verschiedene
Vorgehensweisen |
 |
zum einen können Tragwerks- und Detailprogramm
fest miteinander verbunden sein, d.h. die Schnittgrößenüber-
gabe
erfolgt intern. Es sind i.A. keine weiteren Eingaben
(z.B. Geometrie) notwendig, aber auch möglich (z.B.
weitere Belastungen), die Programme bilden eine Einheit. |
| Dies ist z.B. bei dem 4H-Programm Stütze
mit Fundament der Fall. |
|
 |
| zum anderen können Detailprogramme Schnittgrößen von in Tragwerksprogrammen speziell festgelegten Exportpunkten über ein zwischengeschaltetes Export/Import-Tool einlesen |
| Das folgende Beispiel eines einfachen Rahmens erläutert diesen 4H-Schnittgrößen-Export/Import. |
|
|
|
Zunächst sind im exportierenden 4H-Programm
(z.B.
4H-FRAP) die Stellen zu kennzeichnen, deren Schnitt-größen beim nächsten Rechenlauf exportiert, d.h.
für
den Import bereitgestellt, werden sollen. |
|
| In diesem Beispiel sollen die Schnittgrößen
für eine Querschnittsbemessung übergeben werden. |
Dazu
ist an der entsprechenden Stelle ein Kontroll-
punkt zu setzen. |
|
Ausführliche Informationen zum Export entnehmen
Sie
bitte dem DTE®-Schnittgrößenexport. |
Nach einer Neuberechnung des Rahmens stehen die Exportschnittgrößen
dem aufnehmenden 4H-Programm (z.B. 4H-BETON, 4H-EC3SA, 4H-EC3IH)
zum Import
zur Verfügung. |
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aus dem aufnehmenden 4H-Programm
wird nun über den Import-Button das
Fenster zur
DTE®-Bauteilauswahl aufgerufen.
Hier werden alle berechneten Bauteile dargestellt, wobei diejenigen,
die Schnittgrößen
exportiert haben, dunkel gekennzeichnet sind. |
|
|
Das gewünschte Bauteil kann nun markiert und über
den bestätigen-Button ausgewählt
werden. Alternativ kann
durch Doppelklicken des Bauteils direkt in die DTE®-Schnittgrößenauswahl verzweigt
werden. |
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In der Schnittgrößenauswahl werden die verfügbaren
Schnittgrößenkombinationen aller im übergebenden
Programm gekennzeichneten Schnitte angeboten. Dabei sind diejenigen Schnitte
deaktiviert, deren Material nicht kompatibel
mit dem Detailprogramm ist. |
| Es wird nun der Schnitt angeklickt und damit geöffnet, dessen Schnittgrößen
eingelesen werden sollen. |
|
 |
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In 4H-EC3SA
ist der komplette verfügbare Schnittgrößensatz importierbar, was durch gelbe Hinterlegung der
Spalten angezeigt wird. |
| Die Schnittgrößenkombinationen können beliebig zusammengestellt
werden; pcae empfiehlt jedoch, nur diejenigen
auszuwählen, die als
Bemessungsgrößen für den zu führenden Detailnachweis
relevant sind. |
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| ein nützliches Hilfsmittel
bietet dabei der dargestellte Button, mit dem die Anzahl zu übertragender Lastkombinationen durch Eliminierung doppelter Zeilen stark reduziert werden kann. |
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Wird nun die DTE®-Schnittgrößenauswahl bestätigt,
bestückt das Importprogramm die Schnittgrößentabelle,
wobei ggf. vorhandene Kombinationen erhalten bleiben. |
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Wenn eine Reihe von Anschlüssen gleichartig ausgeführt werden soll, können in einem Rutsch weitere Schnitt-
größen anderer Schnitte aktiviert und so bis zu 10.000 Kombinationen übertragen werden. |
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| Die Kompatibilität der Querschnitts- und Nachweisparameter
zwischen exportierendem und importierendem Programm ist zu gewährleisten. |
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Eine Aktualisierung der importierten Schnittgrößenkombinationen, z.B. aufgrund einer Neuberechnung
des exportierenden Tragwerks, erfolgt nicht! |
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das sechste Register gibt einen
sofortigen Überblick über die ermittelten Ergebnisse |
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| Zur sofortigen Kontrolle und des besseren Überblicks
halber werden die Ergebnisse in diesem Register lastfallweise übersichtlich
zusammengestellt. |
| Eine Box zeigt an, ob ein Lastfall die Tragfähigkeit
des Anschlusses überschritten hat (rot ausgekreuzt) oder wie
viel Reserve noch vorhanden ist (grüner Balken). |
| Zur besseren Fehleranalyse oder zur Einschätzung der
Tragkomponenten werden die Einzelberechnungsergebnisse
ebenfalls protokolliert. |
| Die Rotationssteifigkeit und Verdrehung sind ebenfalls
dargestellt. |
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| Eine Meldung zeigt an, wenn ein Fehler aufgetreten
oder die Tragfähigkeit überschritten ist. |
| Werden mehr als fünf Lastkombinationen
berechnet, wird die Darstellung der Ergebnisse reduziert. |
| Die maximale Ausnutzung (= Gesamt)
wird zusätzlich am oberen Fensterrand protokolliert. |
| Die Lastkombination, die für das Gesamtergebnis
maßgebend ist, wird markiert. Über den Link kann die Ausgabe direkt
am Bildschirm eingesehen werden. |
| Wenn die
Ursache des Fehlers nicht sofort ersichtlich ist, sollte
die Druckliste in der ausführlichen Ergebnisdarstellung geprüft
werden. |
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| In der nachfolgenden Grafik sind die Parameterbezeichnungen
aufgeführt, auf die im Programm Bezug genommen wird, wenn ein
(vertikaler) Träger-Stützenanschluss berechnet werden soll. Bei einem Trägerstoß gelten
die Parameterbezeichnungen ebenso (ohne bfc, e'1,
e'2). |
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| Beim Flanschwinkelanschluss befindet sich nur
eine Schraubenreihe am Stützenflansch. Es können hingegen
beliebig viele Schraubenreihen am Trägerflansch angeordnet werden,
deren Abstände jedoch konstant sind. |
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| Grundlage zur Bemessung diverser Schraubenverbindungen
ist das Modell eines äquivalenten T-Stummels. |
| Die Bezeichnung der Abstände ist in der folgenden Skizze
beschrieben. |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Nach EC 3-1-8, 7.1.4, sind Anschlüsse bei elastisch-plastischer
Tragwerksberechnung i.d.R. sowohl nach ihrer Steifigkeit (7.3.2) als
auch nach der Tragfähigkeit (7.3.3) zu klassifizieren. |
| Dazu müssen für Anschlüsse mit Doppel-T-Profilen
die Momententragfähigkeit (7.2.5),
die Rotationssteifigkeit (7.2.6) und die Rotationskapazität (7.2.7) berechnet werden. |
| Die Zusammenhänge zwischen Momententragfähigkeit,
Rotationssteifigkeit und Rotationskapazität sind in EC 3-1-8,
Bild 7.8 dargestellt |
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|
Es erfolgt keine Klassifizierung
nach der Steifigkeit, da das Grenzkriterium bauwerksspezifisch zu ermitteln ist
(Bild 7.9). Daher erfolgt auch keine Überprüfung der ausreichenden Rotationskapazität. |
| In Analogie dazu wird ebenso die Klassifizierung nach
der Tragfähigkeit (Bild 7.10) nicht durchgeführt. |
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Nach EC 3-1-8, 7.2, werden für eine wirklichkeitsnahe
Berechnung des Anschlussverhaltens das Stützenstegfeld
und die einzelnen Anschlüsse unter Berücksichtigung der Schnittgrößen
der Bauteile am Anschnitt des Stützenstegfeldes getrennt modelliert. |
| Der mögliche Einfluss des Stützenstegfeldes
wird durch den Übertragungsparameter β berücksichtigt. |
| Bei einseitigen Träger-Stützenanschlüssen
gilt stets β = 1. |
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| Nach EC 3-1-8, 8.1.1, wird ein Anschluss mit Doppel-T-Querschnitten
als eine Zusammenstellung von Grundkomponenten (Gk) angesehen. |
| Folgende Grundkomponenten (vgl. Tab. 8.1) werden verwendet |
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Gk 1 - Stützenstegfeld
mit Schubbeanspruchung |
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Gk 2 - Stützensteg mit Querdruckbeanspruchung |
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Gk 3 - Stützensteg mit Querzugbeanspruchung |
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Gk 4 - Stützenflansch mit Biegung |
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Gk 5 - Stirnblech mit Biegebeanspruchung |
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Gk 6 - Flanschwinkel mit Biegebeanspruchung |
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Gk 7 - Trägerflansch und -steg
mit Druckbeanspruchung |
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Gk 8 - Trägersteg mit Zugbeanspruchung |
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Gk 10 - Schrauben mit Zugbeanspruchung |
 |
Gk 11 - Schrauben mit Abscherbeanspruchung |
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Gk 12 - Schrauben mit Lochleibungsbeanspruchung |
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Gk 19 - Schweißnähte |
 |
Gk 20 - Gevouteter Träger mit
Druck |
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| Die Verformbarkeit eines Anschlusses kann durch eine
Rotationsfeder modelliert werden, welche die verbundenen Bauteile
im Kreuzungspunkt der Schwerpunktlinien verbindet (7.2.4). |
| Bei beidseitigen Anschlüssen ergeben sich zwei Rotationsfedern. |
| Die Kenngrößen dieser Feder können
in Form einer Momenten-Rotations-Charakteristik (s.o.) dargestellt
werden, die
die drei wesentlichen Kenngrößen liefert |
 |
Momententragfähigkeit |
 |
Rotationssteifigkeit |
 |
Rotationskapazität |
|
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| Da die Rotationssteifigkeit nach EC 3-1-8, B.4.1(4),
ermittelt wird, dürfen einfache lineare Abschätzungen
zur Anwendung kommen (7.1.1(7)). |
| Weiterführende Erläuterungen zur Ermittlung
der |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Die Komponentenmethode ermöglicht die Berechnung
beliebiger Anschlüsse von Doppel-T-Profilen für Tragwerksberechnungen
(EC 3-1-8, 8.1). |
Die Voraussetzungen für das Verfahren sowie die
zur Anwendung kommenden Grundkomponenten sind im
Kapitel Allgemeines beschrieben. |
| Im Programm 4H-EC3BT werden Träger-Stützenanschlüsse
oder Trägerstöße berechnet. |
Im EC 3-1-8, 7.2.3, ist geregelt, dass
beidseitige Träger-Stützenanschlüsse vereinfachend
je Seite betrachtet werden dürfen. Dementsprechend wird die
Verbindung je Lastfall zweimal (rechter Anschluss, linker Anschluss) berechnet.
Es ergeben sich Tragfähigkeiten und Rotationssteifigkeiten je Seite. |
| Im Folgenden wird der Rechenweg einer rechtsseitigen Verbindung dargelegt. |
Nach EC 3-1-8 wird die Biegetragfähigkeit des
Anschlusses aus den Tragfähigkeiten der einzelnen Grundkomponenten
ermittelt und der einwirkenden Bemessungsgröße gegenübergestellt. |
| Alternativ können aus der einwirkenden Belastung
die einzelnen Traganteile für jede Grundkomponente (Teilschnittgrößen) extrahiert
und den Tragfähigkeiten der einzelnen Grundkomponenten gegenübergestellt werden. |
| Es wird die Vorgehensweise zur Bemessung
von geschraubten Stirnblech- und Flanschwinkel-Verbindungen
sowie von geschweißten Verbindungen mit
der Komponentenmethode nach EC 3-1-8, 7.2.5, erläutert. |
| Die alternative Methode zur Berechnung der Grundkomponenten mit Teilschnittgrößen
wird nicht behandelt. |
|
|
| geschraubte Stirnblechverbindung |
 |
|
| Die Biege- und Zugtragfähigkeit
des Anschlusses auf Seite der |
 |
Stütze wird
mit den Grundkomponenten 1 bis
4 |
 |
des Trägers mit den Grundkomponenten
7, 8 und ggf. 20 |
 |
des Stirnblechs mit Grundkomponente
5 |
|
| ermittelt. |
| Die speziellen Ansprüche eines Stirnblechstoßes mit thermischer
Trennschicht werden mit Gk 15 erfasst. |
| Die Tragfähigkeit
der Schrauben wird mit Gk 10 für Zug, Gk 11 für Abscheren und Gk 12
für Lochleibung ermittelt. |
| Die Tragfähigkeit der Schweißnähte zwischen
Träger und Stirnblech wird über den Linienquerschnitt mit einbezogen. |
|
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|
| Biegetragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
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|
| Nach EC 3-1-8, B.3.2.2 wird die Biegetragfähigkeit
von Träger-Stützenanschlüssen oder
Trägerstößen mit geschraubten
Stirnblechverbindungen bestimmt mit |
|
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| Im Überstand wird nur eine Schraubenreihe berücksichtigt. |
Der Druckpunkt einer Stirnplattenverbindung
sollte im Zentrum des Spannungsblocks der Druckkräfte liegen
(EC 3-1-8, B.3.2.1(10)), vereinfachend in der Achse der Mittelebene des
Trägerdruckflanschs (EC 3-1-8, B.3.2.2(2)). |
| Die Nummerierung der Schraubenreihen
geht von der Schraubenreihe aus, die am weitesten
vom Druckpunkt entfernt liegt (EC 3-1-8, B.3.2.2(3)). |
Die wirksame Tragfähigkeit einer
Schraubenreihe r sollte als Minimum der Tragfähigkeiten
einer einzelnen Schraubenreihe der Gkn 3, 4, 5,
8 bestimmt werden, wobei ggf. noch Reduktionen aus den Gkn 1, 2, 7
vorzunehmen sind (EC 3-1-8, B.3.2.2(6,7)). |
Anschließend ist die Tragfähigkeit
der Schraubenreihe als Teil einer Gruppe von Schraubenreihen der Gkn 3, 4, 5, 8
zu untersuchen (EC 3-1-8, B.3.2.2(8)). |
Bei Trägerstößen werden
die Grundkomponenten, die die Stütze betreffen,
außer Betracht gelassen
(EC 3-1-8, B.3.2.2(10)). |
| Um ein mögliches Schraubenversagen
auszuschließen, ist die Forderung nach EC 3-1-8, B.3.2.2(9) einzuhalten |
|
| Ist die wirksame Tragfähigkeit einer zuerst berechneten Schraubenreihe x
größer als 1.9 · Ft,Rd,
wird die wirksame Tragfähigkeit der nachfolgenden Schraubenreihe r ggf. reduziert,
um folgender Bedingung zu genügen |
|
 |
|
| EC 3-1-8:2010: Die wirksamen
Tragfähigkeiten aller nachfolgenden Schraubenreihen
werden linearisiert. |
| Diese Vorgehensweise erfordert
eine erneute Kontrolle der Tragfähigkeiten n. (7-9). |
|
| Optional kann die Schraubentragfähigkeit
vorab begrenzt werden, damit die o.a. Forderung nicht zum Tragen kommt. |
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|
| Im Folgenden wird der Berechnungsweg
anhand einer Stirnblech-Verbindung mit vier Schraubenreihen erläutert. |
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|
| Im Programm 4H-EC3BT
werden zunächst die minimalen Tragfähigkeiten
aus den maßgebenden Grundkomponenten je Schraubenreihe ermittelt. |
|
Nun erfolgen reihenweise
die Abminderungen für Schraubenreihen als
Teil einer Schraubengruppe. |
| Da die Schraubengruppen einer Stütze
und eines Stirnblechs verschiedene Mitglieder haben
können, erfolgt die Ausgabe in separaten Blöcken. |
|
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| Es werden drei Gruppen gebildet:
Gruppe 1 mit den Reihen 1 und 2, Gruppe 2 mit den Reihen 1 bis 3 und Gruppe 3 mit den
Reihen 1 bis 4. Das >-Symbol kennzeichnet
die Tragfähigkeiten, die auf Grund der Gruppentragfähigkeit
reduziert werden müssen. |
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| Da der Trägerobergurt eine Beeinflussung der Schraubenreihen 1 und 2
unterbindet, werden nur zwei Gruppen gebildet:
Gruppe 1 mit den Reihen 2 und 3 und Gruppe 2 mit den
Reihen 2 bis 4. Es ist keine Abminderung
auf Grund der Gruppentragfähigkeit erforderlich. |
|
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| Mit diesen Tragfähigkeiten
der einzelnen Schraubenreihen wird die Tragfähigkeit
des Anschlusses bei reiner Zugbelastung bestimmt. |
|
| Es folgen reihenweise
die Abminderungen der Tragfähigkeiten infolge
der Druck-/Schub-Komponenten. |
|
 |
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| Auch hier kennzeichnet das >-Symbol
die Tragfähigkeiten, die auf Grund der Druck- und Schubtragfähigkeiten
reduziert werden müssen. Die Schraubenreihen 3 und 4 sind damit unwirksam. |
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| Je Schraubenreihe wird die
Tragkraft überprüft,
ob die Annahme einer plastischen Schraubenkraftverteilung
gerechtfertigt ist. Wird in einer Reihe die Grenztragfähigkeit
von 95% der Zugtragfähigkeit einer
Schraube überschritten,
ist die Tragfähigkeit der nachfolgenden
Reihe abzumindern. |
|
| Das Ergebnis wird schlussendlich protokolliert. |
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 |
|
| Jede der Grundkomponenten,
die die Tragfähigkeit einer Schraubenreihe
maßgebend herabgesetzt hat (gekennzeichnet
durch
das >-Symbol,
s.o.), wird als mögliche Versagensquelle
des Anschlusses protokolliert. |
|
|
| Die Druck-Komponenten
liefern die Tragfähigkeit bei reiner Druckbeanspruchung. |
|
| Die Biegetragfähigkeit ergibt sich damit zu |
|
| und die Ausnutzung zu |
|
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| wobei das einwirkende Moment auf den Druckpunkt in der Anschlussebene
(bei Stirnblechverbindungen die Kontaktebene zwischen
Stirnblech und Stütze bzw. bei Stößen zwischen den Stirnblechen) bezogen ist. |
| Eine ggf. einwirkende Normalkraft wird im Widerspruch zu EC 3-1-8, B.3.2.1(2), berücksichtigt! |
|
|
| Ist die einwirkende Normalkraft
größer als 5% der plastischen Normalkrafttragfähigkeit (s. EC 3-1-1, 8.2.3) |
|
| wird nach EC 3-1-8, B.3.3(1), die konservative Näherung verwendet. |
|
 |
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| wobei sich nun das einwirkende
Moment auf den Schwerpunkt (reines Moment ohne Normalkraft) bezieht. |
|
|
Alternativ kann bei normalkraftbeanspruchten Stirnblechverbindungen die MNV- Interaktionsbeziehung
n. Cerfontaine (s.u.) verwendet werden. |
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| Abscher- / Lochleibungstragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Auch hier werden zunächst die
minimalen Tragfähigkeiten aus den maßgebenden
Grundkomponenten ermittelt. |
|
| Nach EC 3-1-8, Tab. 5.9, reduziert sich die Tragfähigkeit
bei gleichzeitiger Wirkung von Querkraft und Zugnormalkraft
bei voller Ausnutzung der Biegetragfähigkeit zu |
|
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| Ist eine Schraubenreihe nicht an der Biegetragfähigkeit beteiligt
(hier die Reihen 3 und 4 mit Ftr,Rd = 0), stehen sie für die Scherkraftaufnahme
voll zur Verfügung (keine Abminderung). |
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| ... so dass sich die endgültigen Tragfähigkeiten
je Schraubenreihe ergeben zu |
|
| Die Abscher-Lochleibungstragfähigkeit ergibt sich damit zu |
|
| und die Ausnutzung zu |
|
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| Schubtragfähigkeit |
 |
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| Sowohl Stirnblech als auch Stützensteg sind für den Schub aus Querkraftbeanspruchung
zu untersuchen. |
| Die Tragfähigkeit des Stirnblechs ergibt sich als Minimum der plastischen
Tragfähigkeit des Blechs und der Tragfähigkeit der Stegnähte. |
|
| Die Tragfähigkeit
des Stützenstegfelds ist bereits in der Biegetragfähigkeit
berücksichtigt. Für einen expliziten
Nachweis der Schubtragfähigkeit
wird sie hier noch einmal aufgeführt |
|
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| MNV-Interaktion (nur Stirnblechanschluss) |
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|
Die Komponentenmethode nach EC 3-1-8, B.3.2, wurde für reine Biegeprobleme
konzipiert. Eine Normalkraft-
beanspruchung kann
hierbei nur wirtschaftlich berücksichtigt werden,
wenn die Normalkraft untergeordnet,
d.h. kleiner als 5% der plastischen Beanspruchbarkeit ist.
Bei höherer Normalkraftbeanspruchung wird eine
konservative Näherung verwendet. |
Eine Möglichkeit, auch normalkraftbehaftete Anschlüsse zu bemessen,
besteht darin, die Komponenten über Teilschnittgrößen
auszuwerten (alternative Methode). Leider kann bei dieser Methode die Traglastreduktion
auf Grund der Gruppenbildung von Schrauben nicht hinreichend genau erfasst werden. |
Daher wurde ein Verfahren implementiert, das
über Optimierungsmethoden einen Gleichgewichtszustand
zwischen der eingegebenen Belastung und den resultierenden
Kräften in den Schraubenreihen (Zug) und
den Flanschen (Druck) ermittelt. Diese Methode ist von der Art der
Belastung (Biegung, Zug, Druck) unabhängig. |
|
In Anlehnung an das Ringbuch Typisierte
Anschlüsse im Stahlhochbau, Ergänzungsband 2018 wird das Optimierungsverfahren nach F.
Cerfontaine (in Jaspart/Weynand: Design of Joints in
Steel and Composite
Structures) zur Ermittlung der Ausnutzung verwendet. |
| Hierbei werden die Tragfähigkeiten der Grundkomponenten für jede Schraubenreihe
einzeln sowie für Schrauben-gruppen und der Querkraft als Randbedingungen für das lineare
Optimierungsproblem aufgefasst. Iterativ wird eine Lösung für
den höchsten Laststeigerungsfaktor unter Momenten-, Normalkraft- und Querkraftbeanspruchung
ermittelt. Der Laststeigerungsfaktor entspricht dem Kehrwert der Ausnutzung. |
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| Für das o.a. Beispiel
ergeben sich die resultierenden Kräfte aus
der Verteilung |
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| zu |
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| Verbindung mit Flanschwinkeln |
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Die Biege- und Zugtragfähigkeit
des Anschlusses wird ermittelt
auf Seite der |
 |
Stütze mit
den Grundkomponenten 1 bis 4 |
 |
Flanschwinkel mit Grundkomponente
6 |
|
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Bei der Tragfähigkeit
der Schrauben wirken für die Abscher-Lochleibungstragfähigkeit
die Grundkomponenten 11 und 12,
für
die Zugtragfähigkeit die Grundkomponente
10. |
|
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|
| Biegetragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
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Nach EC 3-1-8, B.3.2.1(4), wird die Biegetragfähigkeit eines geschraubten Anschlusses
mit Flanschwinkeln
bestimmt mit |
|
| Im Winkelschenkel, der an der Stütze
anliegt, darf sich nur eine Schraubenreihe befinden. |
| Der Druckpunkt einer Verbindung mit Flanschwinkeln sollte im Zentrum des Spannungsblocks
infolge der Druckkräfte liegen (EC 3-1-8, B.3.2.1(10), vereinfachend in der Achse der Mittelebene des am
Trägerdruckflansch anliegenden Winkelschenkels (EC 3-1-8, Tab. B.1 b)). |
|
| Im Folgenden wird der Berechnungsweg anhand einer Flanschwinkel-Verbindung
mit zwei Schraubenreihen am Trägerflansch sowie unterschiedlichen Schraubengrößen am Stützen- und
Trägerflansch erläutert. |
|
|
Analog zur Stirnblech-Verbindung wird
zunächst die minimale Tragfähigkeit der
Zug-Schraubenreihe am
Stützenflansch aus den
Gkn 3, 4, 6 ermittelt. |
|
| Anschließend erfolgen die Abminderungen |
|
| um zur wirksamen Tragfähigkeit zu gelangen. |
|
| Damit wird die Biegetragfähigkeit
der Flanschwinkel-Verbindung ermittelt zu |
|
| und die Tragfähigkeit
bei reiner Zug- bzw. Druckbeanspruchung |
|
| Zur Berechnung der Normalkrafttragfähigkeit
und der Ausnutzungen s. Stirnblech-Verbindung. |
|
| Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Es wird unterschieden zwischen den
Winkelschenkeln am Stützenflansch und denjenigen
am Trägerflansch. |
| Am Stützenflansch befindet sich
Schraubenreihe 1, am Trägerflansch die weiteren
Schraubenreihen 2 bis ns. |
| Zunächst werden die minimalen
Tragfähigkeiten aus den maßgebenden Grundkomponenten ermittelt. |
|
| Nach EC 3-1-8, Tab. 5.9, reduziert sich die Tragfähigkeit bei gleichzeitiger
Wirkung von Querkraft und Zugnormalkraft, betrifft jedoch nur
Schraubenreihe 1 am Stützenflansch. |
|
| Die wirksamen Tragfähigkeiten
je Schraubenreihe ergeben sich zu |
|
| und damit die wirksame Abscher-Lochleibungstragfähigkeit
zu |
|
Zur Berechnung der Ausnutzung der Flanschwinkel-Verbindung am Stützenflansch
s. Stirnblech-Verbindung.
Die Ausnutzung am Trägerflansch wird ermittelt mit |
|
|
|
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|
| geschweißte Verbindung |
 |
|
| Die Biege- und Zugtragfähigkeit
des Anschlusses wird ermittelt auf Seite
der |
 |
Stütze
wird mit den Grundkomponenten
1 bis 4 |
|
 |
| Trägers
mit Grundkomponente 7 (bei
Vouten alternativ mit Grundkomponente
20) |
|
|
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Die Tragfähigkeit
der Schweißnähte zwischen
Träger und Stütze wird über
den Linienquer-
schnitt mit einbezogen. |
|
| Zur Bemessung der Schweißnähte. |
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|
| Biege- und Zugtragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Nach EC 3-1-8, B.3.2.1(3), wird die
Biegetragfähigkeit eines geschweißten Anschlusses bestimmt mit |
|
| Der Druckpunkt einer geschweißten
Verbindung sollte im Zentrum des Spannungsblocks
infolge der Druckkräfte liegen (EC 3-1-8, B.3.2.1(10), vereinfachend in der Achse der Mittelebene
des Druckflansches (EC 3-1-8, Tab. B.1 a)). |
Bei Trägerstößen werden die Grundkomponenten, die die Stütze betreffen,
außer Betracht gelassen
(analog EC 3-1-8, B.3.2.2(10)). |
|
| Im Folgenden wird der Berechnungsweg
anhand einer unausgesteiften geschweißten Verbindung erläutert. |
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|
Die Zugtragfähigkeit ergibt sich
aus den Gkn 3 und 4 (Gk 4 nur bei nicht ausgesteiften
Stützenflanschen)
für den Zugflansch zu |
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| Abminderungen aufgrund der Druck-/Schubtragfähigkeit der Profile |
|
| führen zur wirksamen Tragfähigkeit |
|
| mit der die Biegetragfähigkeit
zu |
|
| und die Tragfähigkeit bei überwiegender Zug- bzw. Druckbeanspruchung zu |
|
| Die Tragfähigkeiten infolge einer Normalkraftbeanspruchung werden
analog der Stirnblech-Verbindung berechnet. |
|
Bei geschweißten Trägerstößen
ist die Tragfähigkeit der Verbindung nur durch
die Tragfähigkeit der
Schweißnähte gegeben. |
|
|
|
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| Besonderheiten bei Vouten |
 |
|
| Beträgt die Höhe des Trägers
einschließlich Voute mehr als 600 mm, ist
nach EC 3-1-8:2010, 6.2.6.7(1) i.d.R. der Beitrag des
Trägerstegs zur Tragfähigkeit bei Druckbeanspruchung auf 20% zu begrenzen. |
| Programmintern wird die Stegdicke
zur Berechnung von Grundkomponente 7 (Tragfähigkeit
des Voutendruckflanschs am Stützenanschnitt) auf 20% begrenzt (nur EC 3-1-8:2010). |
| Bei einer Bemessung n. EC 3-1-8:2025 wird die Stegdicke der Voute vernachlässigt. |
| Die Biegetragfähigkeit des Trägerquerschnitts
wird n. EC 3-1-8, A.10.1(1) unter Vernachlässigung des dazwischen liegenden
Flansches berechnet. |
| Nach EC 3-1-8, A.23(1) gelten für
Träger mit Vouten folgende Voraussetzungen |
|
 |
| die Stahlgüte der
Voute sollte mindestens der Stahlgüte
des Trägers entsprechen (programmintern
gewährleistet) |
|
 |
| die Flanschabmessungen
und die Stegdicke der Voute sollten
nicht kleiner sein als die des Trägers |
|
 |
| der Winkel zwischen Voutenflansch
und Trägerflansch sollte nicht
größer sein als 45° |
|
 |
| die Länge ss der steifen Auflagerung darf mit der
Schnittlänge des Voutenflansches
parallel zum Trägerflansch angesetzt
werden |
|
|
|
| Am Anschluss Voute-Stütze ist die Tragfähigkeit von Voutenflansch und -steg
mit Druck (Gk 7) maßgebend, am Anschluss Voute-Träger wird die Tragfähigkeit
des Trägerstegs mit Querdruck (Gk 2) berechnet. Die Ergebnisse beider Gkn werden in der
speziellen Vouten-Grundkomponente 20 zusammengefasst. |
|
|
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| Besonderheiten bei überwiegend normalkraftbeanspruchten Verbindungen (nicht bei MNV-Interaktion) |
 |
|
Bei überwiegend normalkraftbeanspruchten Verbindungen
ist der Trägerdruckflansch nicht mehr gedrückt bzw. der Zugflansch nicht mehr gezogen, d.h.
die Annahme, dass der Druckpunkt in der Mitte des Trägerflanschs liegt, ist
nicht mehr akzeptabel (Zug-/Druckverbindungen). |
| Auch gilt die Komponentenmethode
nach EC 3-1-8, B.3.2, im Grunde nur für biegebeanspruchte Verbindungen mit unbedeutender
Normalkraft (N ≤ 5% Npl). |
|
| Jedoch darf nach EC 3-1-8, B.3.3, eine Näherung verwendet werden, bei der Biege-
und Normalkraftbeanspruchung voneinander unabhängig ausgewertet
werden. Die Einzeltragfähigkeiten werden anschließend addiert. |
| Daher wird für das einwirkende Biegemoment eine Biegetragfähigkeit
berechnet, die sich auf den unteren Trägerflansch (bzw. bei
Flanschwinkelverbindungen auf den am unteren Trägerflansch anliegenden
Winkelschenkel) bezieht, und für die einwirkende Normalkraft eine
Normalkrafttragfähigkeit in der Systemachse (senkrecht zur Anschlussebene) ermittelt. |
| Bei geschraubten Anschlüssen
mit einer Schraubenreihe im unteren Überstand (auf der Druckseite)
wird diese letzte Reihe bei Ermittlung der Zugtragfähigkeit
im Unterschied zur Biegetragfähigkeit berücksichtigt. |
|
Die MNV-Interaktion
liefert i.A. günstigere Ergebnisse und wird im Standardfall für
überwiegend normalkraft-
beanspruchte Lastkombinationen verwendet. |
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| Transformation der Schnittgrößen |
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| Sind die Schnittgrößen
bei gevouteten Trägern auf die Systemachse des Trägers
bezogen, werden zunächst die Schnittgrößen
in der Systemachse berechnet |
|
| Die Transformation der Schnittgrößen
aus dem linken Anschluss in das Rechenmodell erfolgt anschließend
mit |
|
| Sind die Schnittgrößen im Knotenpunkt der
Schwerachsen gegeben (KOS Statik), werden sie zunächst
in die Anschluss-Schnittgrößen (KOS EC 3-1-8)
bezogen auf die Schwerachse des Trägers transformiert. |
|
| Die Schnittgrößenkombination lässt sich auch direkt
(Schnittgrößen
im Anschnitt der Verbindung, s. Register 4) eingeben. |
|
| Das Biegemoment am Anschnitt Voute-Träger wird
nach der o.a. Formel berechnet, Normalkraft und Querkraft sind über
die Voutenlänge konstant. |
| Die zur Transformation notwendigen Winkelinformationen
sind mit |
|
| gegeben. |
| Die Abstände zur Bildung der Momente werden berechnet
zu |
|
. |
|
|
| Anschließend werden aus den Schnittgrößen
im Anschluss die Schnittgrößen senkrecht zur Anschlussebene
ermittelt. |
|
| Auch diese Schnittgrößenkombination lässt sich direkt (Schnittgrößen
senkrecht zur Anschlussebene, s. Register 4) eingeben. |
|
Soll die Biege- und/oder Abschertragfähigkeit
mit den Grundkomponenten mit Teilschnittgrößen (alternative Methode,
s. Register 1)
nachgewiesen werden oder sind spezielle Nachweise z.B. der Stegsteifen
zu führen, sind die Teilschnittgrößen
in den Flanschen und Stegen zu ermitteln. |
| Die Teilschnittgrößen im Träger ergeben
sich zu |
|
| Die Teilschnittgrößen im Stützenstegfeld
ergeben sich zu |
|
| wobei bei geschraubten Verbindungen der
innere Hebelarm z dem äquivalenten Hebelarm zeq entspricht. |
| Zur Berechnung von zeq s. Rotationssteifigkeit. |
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
|
| Folgende Nachweise können geführt werden |
 |
Nachweis der Anschlusstragfähigkeit mit
der Komponentenmethode nach Eurocode 3 |
 |
... Anschlusstragfähigkeit
mit der MNV-Interaktion (bei geschraubtem Stirnblechanschluss) |
 |
... Anschlusstragfähigkeit mit Teilschnittgrößen
(alternative Methode) |
 |
... Schweißnähte am Träger (Nachweis über
den Linienquerschnitt) |
 |
... Stegsteifen (Rippen) |
 |
... Querschnittstragfähigkeit |
 |
elastischer Schubfeldnachweis |
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| Die Ausnutzungen aus den durchgeführten Nachweisen
werden extremiert und anschließend sowohl lastfallweise als
auch im Gesamtergebnis ausgegeben. |
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| Querschnittsnachweis |
 |
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| Der Tragsicherheitsnachweis der offenen, dünnwandigen
Querschnitte kann nach den Nachweisverfahren |
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Elastisch-Elastisch (EC 3-1-1, 8.2.1(5)) |
 |
Elastisch-Plastisch (EC 3-1-1, 8.2.1(6)) |
|
|
| geführt werden. |
|
| Beim Nachweisverfahren Elastisch-Elastisch werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt. Der Spannungsnachweis erfolgt
mit dem Fließkriterium aus EC 3-1-1, 8.2.1(5), Gl. 8.2. |
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Beim Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) ebenfalls auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt. Anschließend
wird n. EC 3-1-1, 8.2.10, überprüft,
ob die Schnittgrößen vom Querschnitt unter Ausnutzung
der plastischen Reserven aufgenommen werden können (plastische
Querschnittstragfähigkeit für Biegung, Normal- und Querkraft). |
Erfolgt die Anschlussbemessung n. EC 3-1-1:2010, wird
das Teilschnittgrößenverfahrens mit Umlagerung (TSV)
(s. Kindmann, R., Frickel, J.: Elastische und plastische Querschnittstragfähigkeit,
Grundlagen, Methoden, Berechnungsverfahren, Beispiele, Verlag Ernst & Sohn, Berlin 2002) verwendet. |
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| Die Grenzwerte grenz(c/t) werden je nach Nachweisverfahren
aus EC 3-1-1, Tab.7.3, ermittelt. Dies entspricht der Überprüfung
der erforderlichen Klassifizierung des Querschnitts. |
| Ist das Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch gewählt und lässt die Klassifizierung keinen plastischen
Nachweis zu, wird eine Fehlermeldung ausgegeben; dann sollte der
elastische
Nachweis gewählt werden. |
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| Nachweis der Anschlusstragfähigkeit mit der Komponentenmethode |
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| Es können die |
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Biegetragfähigkeit |
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Zugtragfähigkeit |
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ggf. die kombinierte Biege-/Zugtragfähigkeit |
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Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit |
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| der Verbindung ausgewertet werden. |
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| Nach EC 3-1-8, B.3.2.1(1), gilt für den Bemessungswert
des einwirkenden Moments |
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Überschreitet jedoch die einwirkende Normalkraft
in dem angeschlossenen Bauteil 5% der plastischen Beanspruchbarkeit,
wird nach EC 3-1-8, B.3.3(1), die folgende Näherung benutzt, wobei sich die
Momente auf den Druckpunkt und die Normalkräfte auf die Systemachse beziehen. |
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| Die Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit ergibt sich n. EC 3-1-8, B.3.4, zu |
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| Alternativ kann bei geschraubten Stirnblechanschlüssen
ein Optimierungsverfahren (MNV-Interaktion) zur Ermittlung der Gesamtausnutzung verwendet werden |
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| Nachweis der Anschlusstragfähigkeit mit Teilschnittgrößen |
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| Zusätzlich oder alternativ zur Ermittlung der
Tragfähigkeit mit der Komponentenmethode können die Grundkomponenten
auch separat mit den Teilschnittgrößen nachgewiesen werden. |
| Zu weiterführenden Informationen führt die
Beschreibung der einzelnen Grundkomponenten. |
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| Nachweis der Schweißnähte |
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| Nachweis der Stegsteifen |
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| Nachweis des Schubfelds |
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| I.A. werden die Verbindungselemente (Träger und
Stirnblech, Träger und Stütze) mit Kehlnähten verbunden,
deren Schweißnaht konzentriert in der Wurzellinie angenommen
wird. |
| Die Wurzellinien der Einzelnähte bilden den Linienquerschnitt
(s. G. Wagenknecht: Stahlbau-Praxis nach Eurocode 3, Band 2) zur Aufnahme
bzw. Weiterleitung der Schnittgrößen. |
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| Beispielhaft sind nebenstehend die Einzelnähte,
die den Linienquerschnitt bilden, für den einachsig
belasteten Doppel-T-Querschnitt dargestellt. |
| Die Nummerierung in rot kennzeichnet die
Naht,
die Zahlenangaben in blau bezeichnen die maßgebenden
Nachweispunkte auf der jeweiligen Naht. |
| Stumpfnähte (Trägerstoß)
werden an den Flanschen nur einseitig (außen) angeordnet,
Nähte 2, 6, 5, 8 entfallen. |
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Es ist zu unterscheiden zwischen den Schwerpunkten
des Querschnitts und des Linienquerschnitts. |
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| Da die Einzelnähte beliebig lang und dick sein
können, kann der Schwerpunkt
des Linienquerschnitts mehr oder weniger stark vom Querschnittsschwerpunkt abweichen. |
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Bezogen auf den Schwerpunkt des Linienquerschnitts
werden die Querschnittsfläche ΣAw, ggf. die Querschnitts-
fläche in z-Richtung Aw,z, die
gesamte Nahtlänge Σlw, das Trägheitsmoment Iw,y und der Differenzabstand zum Querschnittsschwerpunkt Δzw ermittelt. |
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| Über eine Interaktionsbeziehung (s. Theorie, mehrteilige Querschnitte) können
den Einzelnähten
Schnittgrößen zugeordnet werden, die im Schwerpunkt der
Naht wirken. |
| Die lokalen Normalkräfte und
Biegemomente werden
über diese Beziehung ermittelt. |
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| Die Querkraftaufteilung
erfolgt nach der konventionellen Methode, d.h. die Stegnähte übernehmen
Vz. |
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| Damit werden die Spannungen in den maßgebenden
Nachweispunkten berechnet. |
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| Sowohl Druck- als auch Zugnähte werden entweder
nach dem richtungsabhängigen |
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| oder dem vereinfachten Verfahren nachgewiesen. |
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Da die Beschreibung der Schweißnahtnachweise
nach EC 3 programmübergreifend identisch ist, wird auf die
allgemeine Beschreibung des Schweißnahtnachweises verwiesen. |
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| Nachweis der Umlenkkräfte bei geneigten Trägerflanschen |
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| Das Linienmodell zur Bemessung
der Schweißnähte
geht davon aus, dass die einwirkenden Kräfte senkrecht
zur Anschlussebene wirken. |
| Bei Vouten oder geneigten Trägern
entspricht das allerdings nur der Horizontalkomponente
der Flanschkraft, die Vertikalkomponente (Abtriebskraft)
wird nicht berücksichtigt. |
| Daher sind die Schweißnähte
an geneigten Vouten- oder Trägerflanschen für
die (gesamte) Flanschnormalkraft Nb zu bemessen. |
| Beim richtungsbezogenen Verfahren ist
die Flanschneigung
zu beachten! |
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| Schubfelder sind Stegbereiche mit Schubbeanspruchung,
die im Stützenstegfeld z.B. entstehen, wenn bei einer beidseitigen Verbindung
eine Trägerseite höher ist als die andere und dementsprechend die Schubspannung
auf einer Seite stark von der anderen abweicht. |
|
| Das Schubfeld muss allseitig von Steifen bzw. Flanschen
umschlossen sein, die jedoch - ebenso wie das Schubfeld
selbst - nicht beulgefährdet sein dürfen. |
Der vereinfachte Beulnachweis ist erbracht,
wenn
sich der
zu untersuchende Querschnittsteil noch in Klasse 3 (Elastisch-
Elastisch)
bzw. Klasse 2 (Elastisch-Plastisch)
befindet. |
| Der Nachweis des Schubfelds erfolgt grundsätzlich
mit dem Nachweisverfahren Elastisch-Elastisch. |
| In dem Berechnungsmodell des idealen Schubfelds übernehmen
die Steifen/Flansche die Normalspannungen und das Schubfeld die Schubspannungen. |
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| Schubfeld in der Stütze |
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| Wird das Schubfeld durch Diagonalsteifen
ausgesteift, ist kein Schubfeldnachweis erforderlich. |
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| Die im Schubfeld wirkenden Schnittgrößen werden
aus den Anschnittgrößen berechnet
(s. Schnittgrößen). |
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| Bei beidseitigen Verbindungen wird vereinfachend angenommen,
dass die Stützensteifen das Schubfeld im Bereich der Trägerflansche
von der einen zur anderen Seite begrenzen, so dass sich die Neigungswinkel αb und αt ergeben. |
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| Es ergeben sich die Knotenkräfte am Schubfeld
und in den Randsteifen sowie die Schubfeldkräfte |
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| aus denen die Schubspannungen
berechnet und am Anschnitt der Steifen (Längen hi)
nachgewiesen werden. |
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Bei geschraubten Verbindungen wird die Zugbelastung über
die Schrauben und nicht über den Trägerflansch in
das
Schubfeld eingetragen. |
| Daher gilt hier lr = ll = zeq (zur
Berechnung von zeq s. Rotationssteifigkeit). |
| Diese Annahme wird bei beidseitigen Verbindungen nicht verfolgt,
hier gilt lr = zb,r und ll = zb,l. |
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| Durchstoßen Träger die Gebäudehülle (z.B. die Tragkonstruktion
von Balkonen, außen liegende Stützen), kommt
es i.A. aufgrund der
hohen Temperaturleitfähigkeit des Stahls zu Kältebrücken zwischen
Außen- und Innenbauteil. |
| Die Kältebrücken können vermieden oder zumindest
reduziert werden, indem im Bereich der Dämmung ein Stirnblechstoß
mit thermischer Trennschicht (z.B. Elastomerlager) angeordnet wird. |
| Der Nachweis der thermischen Trennschicht wird in Zusammenarbeit
mit Fa. Calenberg Ingenieure GmbH geführt. |
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| Die statischen Nachweise sind sowohl für die Trennschicht
selbst als auch für den gesamten Anschluss mit Trennschicht zu führen.
Der Nachweis der Trennschicht folgt L. Nasdala;
der Nachweis der Anschlusstragfähigkeit sowie die Berechnung der
Rotationssteifigkeit werden nach Y. Ciupack geführt. |
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| Beispielberechnung |
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| Die Vorgehensweise wird an Hand der folgenden Anschlussgeometrie erläutert |
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| Träger IPE 300 - alle Maße in mm (hb = 300,
tfb = 10.7, bb = 150), Stirnblech
tp = 20, bp = 150, lp = 340 |
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| Trennschicht te = 10 mm, üe = 10 mm |
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| 2 Reihen mit je 2 Schrauben M 20, Festigkeitsklasse
10.9 (HV), vorgespannt mit Fp,C = 80 kN |
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| Abstand der Schrauben von der Systemachse zr1 = -105 mm, zr2 = 105
mm |
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Trennschichtlänge und -breite müssen um
einen allseitigen Randabstand geringer sein als die Stirnblech-
abmessungen;
sie werden vom Programm berechnet mit he = lp -
2·üe = 320 mm, be =
bp - 2·üe = 130 mm. |
| Der Materialsicherheit beträgt γMe = 1.0. |
|
| I.A. wird die Anschlusstragfähigkeit -
auch bei vorgespannten Verbindungen - ohne Berücksichtigung
der Vorspannkräfte ermittelt. |
| Da die Trennschicht jedoch sehr druckempfindlich ist,
können die Vorspannkräfte beim Nachweis
der Trennschicht nicht vernachlässigt werden. |
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| Nachweis der Trennschicht |
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| Der Nachweis der Trennschicht erfolgt für charakteristische
Schnittgrößen, die im Programm vereinfacht mittels Division
der Bemessungsgrößen durch 1.4 ermittelt werden. |
| Zunächst werden aus der gegebenen Belastung die
linearen Randspannungen der Trennschicht σo und σu ermittelt. Daraus ergibt sich der Spannungsnulldurchgang bei z0. |
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| Gibt es über den Querschnitt einen Bereich mit
σ > 0 (Zugbereich), ist die vorhandene Schraubenkraft zu ermitteln. |
| Die Schraubenkraft wird über Integration der Zugspannungen berechnet |
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| Die effektive Länge der Trennschicht ist
der Bereich, in dem eine konstante mittlere Druckspannung angenommen
werden kann. |
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| Die Anzahl der Schrauben
im effektiven Druckbereich (d.h. innerhalb der Fläche
hm·bm) wird bei der Berechnung
der zulässigen mittleren Druckspannung der Trennschicht
berücksichtigt. Die Bemessung erfolgt mit Hilfe des Formfaktors. |
| Für das bisherige Material (Zulassung als
Baulager bis 2016, wurde zurückgezogen) ergibt sich |
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Der Nachweis des aktuellen Materials (Zulassung
bis 2029) basiert auf Bemessungsgrößen.
Für Schichtdicken bis 15 mm ergibt sich |
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| Eine Schichtdicke von 20 mm ergibt |
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| Das aktuelle Material ist erheblich druckresistenter als das zurückgezogene. |
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| Nachweis der Schrauben auf Biegung |
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| Bei Querkraftbeanspruchung bietet die Trennschicht
zwischen den Stirnplatten nur wenig Widerstand gegen Biegung. |
| Daher sind die Schrauben mit dem Gewinde in der
Scherfuge auf Abscheren und Biegung nachzuweisen. |
| Die Querkraft wird nur von den Druckschrauben
übertragen. |
| |
| Der Nachweis erfolgt analog zum Nachweis einer Bolzenverbindung nach
EC 3-1-8, 5.5 und 5.7.3, wobei im Unterschied
zum Bolzen das Gewinde in der Scherfuge liegt, und daher die Querschnittswerte aus
dem Spannungsquerschnitt der Schrauben gebildet werden. |
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| Tragfähigkeit eines Stirnblechstoßes
mit thermischer Trennschicht |
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Unter der Annahme, dass die Druckkraft vom Trägerflansch
über das Stirnblech (Ausbreitungsmaß 1:1.25)
in die Trennschicht
(Ausbreitungsmaß 1:1) eingeleitet wird, wird die effektive
Breite in der Mitte der
Trennschicht berechnet. |
| Die Überstände des Stirnblechs und der Trennschicht vom Trägerflansch
sind dabei zu berücksichtigen. |
|
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|
| Zur Ermittlung der Tragfähigkeit ist die effektive
Fläche mit der zulässigen Bemessungsfestigkeit
(fe = σm,zul / γMe) zu multiplizieren, wobei sich die charakteristische
Mittelspannung vereinfacht ergibt mit σm,zul / 1.4. |
|
| Die Tragfähigkeit der Trennschicht geht nun analog
anderer Druck-Komponenten (z.B. GK 2, s. Komponentenmethode)
in die Ermittlung der Biegetragfähigkeit ein. |
|
 |
| Rotationssteifigkeit eines Stirnblechstoßes
mit thermischer Trennschicht |
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|
| Ein wesentlicher Rechenparameter ist der E-Modul der
Trennschicht, der sowohl von der Größe und Dicke als auch
von der Druckbelastung der Trennschicht abhängig ist. |
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 |
| Da sich der E-Modul der Trennschicht
sowohl druck- als auch formatabhängig nichtlinear
verhält, ist dessen Bestimmung unzuverlässig.
Daher wird die Rotationssteifigkeit für Trägerstöße
mit Trennschicht nicht berechnet! |
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| |
| Nach EC 3-1-8, B.4.1, ist die Rotationssteifigkeit eines
Anschlusses i.d.R. anhand der Verformbarkeiten der einzelnen Grundkomponenten
zu berechnen. Die Gkn sind über ihre Steifigkeitskoeffizienten
gekennzeichnet, die in EC 3-1-8, Anhang A, angegeben sind. |
| Die Ermittlung der Rotationssteifigkeit wird für
das Knotenmoment durchgeführt; ggf. wird es aus den gegebenen
Schnittgrößen berechnet. |
Die zu berücksichtigenden Grundkomponenten sind
in EC 3-1-8, Tab. B.2, für geschweißte Verbindungen und
geschraubte Flanschwinkelverbindungen und in EC 3-1-8, Tab. B.3, für geschraubte Stirnblechverbindungen
angegeben. |
|
| Im Programm 4H-EC3BT werden folgende
Steifigkeitskoeffizienten zur Ermittlung der Rotationssteifigkeit
einseitig belasteter Verbindungen herangezogen. |
 |
| geschweißte Verbindungen
- k1, k2, k3 |
|
 |
| Flanschwinkelverbindungen -
k1, k2, k3,
k4, k6, k10,
k11, k12 |
|
 |
| Träger-Stützenanschluss
mit Stirnblech bei einer Schraubenreihe mit
Zugbelastung - k1, k2,
k3, k4, k5,
k10 |
|
 |
| Träger-Stützenanschluss
mit Stirnblech bei mehreren Schraubenreihen
mit Zugbelastung - k1, k2,
keq |
|
 |
| Trägerstoß mit Stirnblech
bei einer Schraubenreihe mit Zugbelastung
- k5, k10 |
|
 |
| Trägerstoß mit Stirnblech
bei mehreren Schraubenreihen mit Zugbelastung
- keq |
|
|
|
| Bei geschraubten Stirnblechverbindungen mit zwei oder mehr Schraubenreihen mit Zugbeanspruchung ergibt sich der äquivalente Steifigkeitskoeffizient keq nach EC 3-1-8, B.4.2, zu |
|
| Die beteiligten Steifigkeitskoeffizienten
sind |
 |
| bei einem Träger-Stützenanschluss
mit Stirnblech - k3, k4,
k5, k10 |
|
 |
| bei einem Trägerstoß
mit Stirnblech - k5, k10 |
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|
| Wenn die Normalkraft im angeschlossenen
Träger nicht mehr als 5% der plastischen Beanspruchbarkeit
des Querschnitts beträgt, wird die Rotationssteifigkeit
nach EC 3-1-8, 7.2.6 bzw. B.4.1(4), genügend genau ermittelt mit |
|
| Das lastabhängige Steifigkeitsverhältnis berechnet
sich nach EC 3-1-8, 6.3.1(6) |
|
| Der Beiwert ψ hat nach EC 3-1-8, Tab. 7.5,
für geschweißte Verbindungen und geschraubte
Stirnblechverbindungen den Wert 2.7 und für geschraubte
Flanschwinkelverbindungen den Wert 3.1. |
| Über die Momenten-Rotations-Charakteristik
lässt sich für ein gegebenes Moment die Verdrehung
des Anschlusses bestimmen über |
|
Beispielhaft ist im Folgenden als Druckdokument
die Berechnung der Rotationssteifigkeit eines unausgesteiften
Träger-Stützenanschlusses mit Stirnblech und
zwei Schraubenreihen unter Zugbelastung dargestellt (Beispielrechng.). |
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| Nach EC 3-1-8, B.5.1(1), müssen die Anschlüsse
bei starr-plastischer Berechnung an den Stellen, an denen plastische
Gelenke entstehen können, über ausreichende Rotationskapazität
verfügen. |
|
| Bei Stirnblech- oder Flanschwinkelverbindungen kann
davon ausgegangen werden, dass genügend Rotationskapazität
vorhanden ist, wenn |
 |
die Biegetragfähigkeit des Anschlusses
bestimmt wird durch die Tragfähigkeit des Stützenstegfelds,
des Stützenflanschs mit Biegung, des Stirnblechs/Flanschwinkels mit Biegung oder dem
Träger-/Stützensteg
mit Druck |
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| die Dicke des Stützenflanschs oder
Stirnblechs/Flanschwinkels folgende Bedingung erfüllt |
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| Bei einem geschraubten Anschluss, dessen Biegetragfähigkeit
durch die Abschertragfähigkeit der Schrauben bestimmt wird, darf nicht davon ausgegangen werden, dass genügend Rotationskapazität
vorhanden ist. |
|
Bei einem geschweißten Träger-Stützenanschluss,
bei dem der Stützensteg nur in der Druckzone ausgesteift ist
und die Biegetragfähigkeit nicht durch die Schubtragfähigkeit
des Stützenstegfeldes bestimmt wird, kann die Rotationskapazität
bestimmt werden mit |
|
Bei einem nicht ausgesteiften Träger-Stützenanschluss
kann eine Rotationskapazität angenommen
werden von mindestens |
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| |
| Die Eurocode-Normen gelten nur in Verbindung
mit ihren nationalen Anhängen in dem jeweiligen
Land, in dem das Bauwerk erstellt werden soll. |
| Für ausgewählte Parameter können
abweichend von den Eurocode-Empfehlungen (im Eurocode-Dokument
mit 'ANMERKUNG' gekennzeichnet)
landeseigene Werte bzw. Vorgehensweisen angegeben werden. |
| In pcae-Programmen können
die veränderbaren Parameter in einem separaten Eigenschaftsblatt
eingesehen und ggf. modifiziert werden. |
 |
|
| Dieses Eigenschaftsblatt dient dazu, dem
nach Eurocode zu bemessenden Bauteil ein nationales Anwendungsdokument
(NA) zuzuordnen. |
| NAe enthalten die Parameter der nationalen
Anhänge der verschiedenen Eurocodes (EC 0, EC 1,
EC 2 ...) und ermöglichen den pcae-Programmen
das Führen normengerechter Nachweise, obwohl sie
von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden. |
| Die EC-Standardparameter (Empfehlungen ohne
nationalen Bezug) wie auch die Parameter des deutschen
nationalen Anhangs (NA-DE) sind grundsätzlich Teil
der pcae-Software. |
| Darüber hinaus stellt pcae ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem weitere NAe aus
Kopien der bestehenden NAe erstellt werden können.
Dieses Werkzeug, das über ein eigenes Hilfedokument
verfügt, wird normalerweise aus der Schublade des
DTE®-Schreibtisches heraus aufgerufen.
Einen direkten Zugang zu diesem Werkzeug liefert die kleine
Schaltfläche hinter dem Schraubenziehersymbol. |
|
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 |
| zur Hauptseite 4H-EC3BT,
Biegesteife Trägeranschlüsse |
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+-