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| Seite erweitert Oktober 2026 |
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Kontakt |
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Programmübersicht |
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Bestelltext |
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| Infos auf dieser Seite |
... als pdf |
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Eingabeoberfläche .............. |
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Anschluss Träger-Stütze ..... |
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Basisverbindungen ............. |
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Rechenlaufsteuerung .............. |
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Komponentenmethode ........... |
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Schraubenverbindungen ......... |
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Profile und Verstärkungen ....... |
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Tragfähigkeitsnachweis ........... |
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Schrauben, Niete, Bolzen ....... |
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Anschlussparameter .............. |
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Nachweis Schweißnähte ........ |
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Schweißverbindungen ............. |
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Schnittgrößen ........................ |
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Nachweis Stegsteifen ............. |
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T-Stummel mit Zug ................. |
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Schnittgrößenimport .............. |
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Grundkomponenten ................ |
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T-Stummel vier Schrauben ...... |
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Teilschnittgrößen ................... |
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Lasteinleitung ........................ |
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Stahlsorten ........................... |
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Ergebnisübersicht .................. |
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Ermüdung ............................. |
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Ausdrucksteuerung ................ |
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Beispiel mit Erläuterungen ...... |
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nationale EC-Anhänge ............ |
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EC 3 - Stahlkonsole |
| Mit dem Programm 4H-EC3SK,
Stahlkonsole, können an Stützen angeschlossene
Konsolen mit Doppel-T-Querschnitten nach Eurocode 3 nachgewiesen werden. |
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| Die zugehörigen Eingabeparameter werden
in eigenen Registerblättern verwaltet, die über
folgende Symbole die dahinter liegende Parameterauswahl kenntlich machen. |
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| Im ersten Registerblatt werden die
Anordnung der Konsole an der Stütze, Stahlsorte
und Materialsicherheitsbeiwerte sowie der Berechnungsablauf festgelegt. |
| Die zu führenden Nachweise können ausgewählt werden. |
| Es wird festgelegt, ob die Konstruktion
im Registerblatt oder in einem separaten Fenster
am Bildschirm dargestellt werden soll. |
| Optional wird die Verbindung
zur visuellen Kontrolle maßstäblich
im Registerblatt dargestellt. |
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| Im zweiten Registerblatt werden Stützen- und Konsolprofil ausgewählt. |
| Es sind nur Doppel-T-Profile zugelassen;
sie werden am Bildschirm maßstäblich visualisiert. |
| Stützenprofile können durch
Stegsteifen oder Stegbleche verstärkt werden. |
| Im Konsolprofil können im Bereich
der Lasteinleitung Stegsteifen angeordnet werden. |
| Ist der Anschluss nicht gevoutet,
können zur Verstärkung Dreieckrippen verwendet werden. |
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| Im dritten und vierten Registerblatt wird die Verbindung Konsole-Stütze
je Seite konstruiert, d.h. es wird festgelegt, ob ein geschraubter Stirnblech-
oder ein geschweißter Anschluss vorliegt. |
Die zur Berechnung notwendigen Parameter
zur Anordnung der Anschlussbleche bzw. -profile
werden abgefragt. |
| Des Weiteren können Vouten festgelegt werden. |
| Je nach Anschlussart sind Schraubensorte und -abstände
sowie die Schweißnahtdicken anzugeben. |
| Optional wird die Verbindung zur
visuellen Kontrolle maßstäblich im Registerblatt dargestellt. |
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| Die Schnittgrößen
werden im fünften und sechsten Registerblatt festgelegt. |
| Sie sind für den Nachweis der Träger-Stützen-Verbindung
oder der Lasteinleitung auf den Grenzzustand der Tragfähigkeit
(GZT) oder für den Nachweis der Ermüdung auf den
Grenzzustand der Ermüdung (GZE) bezogen. |
| Die Schnittgrößen können entweder als Konsollasten
aus dem Lastträger einwirken oder als Knotenschnittgrößen
auf den Schnittpunkt der Systemachsen bezogen sein. |
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| Im siebten Registerblatt werden
die Ergebnisse (Anschluss, Lasteinleitung
und Ermüdung) lastfallweise und detailliert
im Überblick dargestellt. |
| Für die GZT-Nachweise ist die maßgebende
Lastkombination gekennzeichnet und kann direkt am Bildschirm angezeigt werden. |
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| Weiterhin ist zur vollständigen
Beschreibung der Berechnungsparameter der dem Eurocode
zuzuordnende nationale Anhang zu wählen. |
| Über den NA-Button wird das entsprechende Eigenschaftsblatt aufgerufen. |
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| Im Eigenschaftsblatt, das nach Betätigen
des Druckeinstellungs-Buttons
erscheint, wird der Ausgabeumfang der Druckliste festgelegt. |
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Das Statikdokument kann durch Betätigen
des Visualisierungs-Buttons am Bildschirm
eingesehen werden. |
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| Über den Drucker-Button
wird in das Druckmenü gewechselt, um das Dokument auszudrucken. |
| Hier werden auch die Einstellungen
für die Visualisierung vorgenommen. |
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| Über den Pläne-Button
wird das pcae-Programm zur Planbearbeitung aufgerufen. |
| Der aktuelle Anschluss wird im pcae-Planerstellungsmodul
dargestellt, kann dort weiterbearbeitet, geplottet oder im DXF-Format exportiert werden. |
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| Daten speichern |
| Die aktuellen Eingabedaten können über
den Speichern-Button
gesichert und die Originaldaten damit temporär überschrieben werden. |
Wird das Programm anschließend über
das Windows-X verlassen, geht die Zwischenspeicherung
verloren. Bei Verlassen über den Haken-Button
(s.u.) ohne Datensicherung geht die Zwischen- speicherung
in den Originaldatenbestand über. |
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| Über den Hilfe-Button
wird die kontextsensitive Hilfe zu den einzelnen Registerblättern aufgerufen. |
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| Das Programm kann mit oder ohne Datensicherung verlassen werden. |
| Bei Speicherung der Daten wird die
Druckliste aktualisiert und in das globale Druckdokument eingefügt. |
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Im ersten Registerblatt werden die
Anordnung der Konsole an der Stütze, Stahlsorte
und Materialsicherheitsbeiwerte sowie der Berechnungsablauf
festgelegt. |
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| Vorschriften |
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| Im Programm 4H-EC3SK
werden folgende Vorschriften eingehalten (s. Berechnungsmethode) |
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EC 0 - Grundlagen der Tragwerksplanung |
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EC 3-1-1 - Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten |
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EC 3-1-8 - Bemessung von Anschlüssen |
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EC 3-1-5 - Plattenförmig Bauteile (Querlastbeulen) |
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EC 3-1-9 - Ermüdung |
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| Die Vorschriften des EC 3 der ersten Generation
(Ausg. 2010) sowie deren
aktualisierte Fassungen (Ausg. 2025) sind im Programm hinterlegt
und können nach Bedarf ausgewählt werden. |
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| Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025. Unterschiede gegenüber
den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Stahlsorte |
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| Jedem Verbindungselement kann ein eigenes Material zugeordnet werden. |
Der Übersichtlichkeit halber kann an dieser Stelle
eine einheitliche Stahlgüte für die Verbindungsbleche (Stütze,
Träger, Stirnblech, Stegbleche oder Stegsteifen,
Futterbleche) gewählt werden. |
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| Da die Beschreibung der Stahlparameter für Verbindungen
nach EC 3 programmübergreifend identisch ist, wird auf die
allgemeine Beschreibung der Stahlsorten verwiesen. |
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| Materialsicherheitsbeiwerte |
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| Der Nachweis der Verbindung der Konsole an die Stütze
erfolgt n. EC 3-1-8 mit folgenden Materialsicherheitsbeiwerten |
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| Ist der Ermüdungsnachweis (s.u.) aktiviert, werden
die Materialsicherheitsbeiwerte n. EC 3-1-9 verwendet. |
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| Die Werte können entweder den entsprechenden Normen
(s. Nationaler Anhang)
entnommen oder vom Anwender vorgegeben werden. |
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| Anschlusstyp |
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| Der Anschluss einer Konsole an eine durchlaufende Stütze kann rechts, links oder beidseitig
erfolgen. |
| Bei beidseitigen Anschlüssen können sich
die Trägerprofile sowie die Verbindungsarten unterscheiden. |
| Da sich die Systemachsen der Konsolen und Stütze
in einem Knotenpunkt treffen sollten, können die Konsolen versetzt
angeordnet werden. Das kommt besonders bei gevouteten Konsolen zum Tragen. |
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| Nachweise |
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| Das Programm 4H-EC3SK weist die Tragfähigkeit
einer Stahlkonsole nach, die an eine Stütze angeschlossen ist. |
| Dabei werden je Anschlussgeometrie (s. Register
3,4) nur die relevanten Tragfähigkeiten ermittelt
und entsprechenden Nachweise geführt. |
| Es gilt |
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| die Tragfähigkeit der Konsole-Stütze-Verbindung
wird mit der Komponentenmethode n. EC 3-1-8 nachgewiesen |
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| die Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit
aus Querkraftbeanspruchung ist nur für geschraubte
Verbindungen relevant |
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| bei überwiegender Normalkraft (kommt i.A. nicht vor) wird die Verbindung mit Teilschnittgrößen nachgewiesen |
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| optional kann ein Schweißnahtnachweis geführt werden. |
| Dabei kann zwischen dem richtungsbezogenen
und dem vereinfachten Verfahren unterschieden werden. |
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| die Stegsteifen (Rippen) werden nachgewiesen |
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| optional kann ein Querschnittsnachweis des
Trägers und der Stütze in der Anschlussebene durchgeführt werden. |
| Die Querschnittstragfähigkeiten
können mit dem Elastisch-Plastischen und Elastisch-Elastischen Verfahren berechnet werden. |
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| der Nachweis der Lasteinleitung erfolgt für eine Trägerkreuzung am Ende des Konsolträgers |
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| die Querschnittstragfähigkeit ist dann Elastisch-Elastisch nachzuweisen |
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| sind Quersteifen im Bereich der Lasteinleitung
angeordnet, werden sie zusätzlich nachgewiesen |
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| der Ermüdungsnachweis wird n. EC 3-1-9 sowohl für
die Konsole-Stütze-Verbindung als auch für
die Lasteinleitungsstelle geführt |
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| optional kann bei Druckspannung der Mittelspannungseinfluss berücksichtigt werden |
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| Verschiedenes |
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| Die Eingabedaten können über
die Copy-Paste-Funktion exportiert bzw. temporär gesichert und wieder importiert bzw. geladen werden. |
Dazu ist der
aktuelle Datenzustand im abgebenden Bauteil über den Button Daten exportieren in
die
Zwischenablage zu kopieren und anschließend über den Button Daten
importieren in das aktuell geöffnete
Bauteil aus der Zwischenablage zu übernehmen. |
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| Das Programm 4H-EC3SK bietet
die Möglichkeit, die zur visuellen Kontrolle vorhandenen
Bildschirmgraphiken entweder innerhalb des jeweiligen Eingabefensters
anzuordnen oder in einem separaten Fenster anzuzeigen, um die
Eingaberegister optimal für die Dateneingabe auszunutzen. |
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| Der Anschluss wird zur visuellen Kontrolle bei der Eingabe
am Bildschirm dargestellt; Schweißnähte, Schrauben, Profile
und Abstände sind maßstabsgetreu visualisiert. |
| Ebenso sind die wesentlichen Parameter der Abmessungen bezeichnet. |
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im Register 2 befinden
sich die Angaben zum Stützenprofil und zu den Konsolprofilen. |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich auf
die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode).
Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen sind gekennzeichnet. |
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| Bild vergrößern |
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| Profile |
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| Die Parameter der Anschlussprofile können
entweder über den pcae-eigenen Profilmanager in
das Programm importiert werden oder als typisiertes
Stahlprofil parametrisiert eingegeben werden. |
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| Um ein Profil aus dem Angebot
des Profilmanagers zu wählen, ist der
grün unterlegte Pfeil zu betätigen. |
| Das externe Programm wird aufgerufen
und ein Profil kann aktiviert werden. |
| Bei Verlassen des Profilmanagers
werden die benötigten Daten übernommen
und der Profilname protokolliert. |
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| Zur Definition eines parametrisierten
Profils wird zunächst seine Klasse über
eine Listbox festgelegt, anhand derer bestimmt
wird, welche weiteren Parameter freigelegt werden. |
Das Programm kann Träger-Stütze-Anschlüsse
mit
Doppel-T-Profilen berechnen, die als I, H-,
DIL-, S-, W-Profile pcae-intern bekannt sind. |
| Andere Profilklassen sind in
der Listbox farblich gekennzeichnet, können
protokolliert und gezeichnet, jedoch als
Verbindungselement nicht verwendet werden. |
Bei gewalzten Profilen werden
die Ausrundungsradien
zwischen Flansch und Steg geometrisch berücksichtigt,
während geschweißte Blechprofile mit Schweißnähten
zusammengefügt sind. |
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| Es kann zwischen Kehlnähten
und durchgeschweißten Stumpfnähten
unterschieden werden. |
| Diese Schweißnähte
werden nicht nachgewiesen. |
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| Verstärkungen |
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| Stützenprofile können zur Verstärkung
des Stegs mit Stegblechen und/oder Stegsteifen ausgeführt werden. |
| Ebenso können an der Einleitungsstelle
der Querbelastung Stegsteifen das Konsolprofil verstärken. |
| Außerdem bietet die Anordnung von Dreieckrippen
zwischen Konsol- und Stützenflansch eine weitere
Möglichkeit zur Verstärkung der Verbindung. |
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| Stegbleche können ein- oder beidseitig des
Stegs angeordnet werden. |
| Einseitig angeordnete Stegbleche müssen
n. EC 3-1-8:2025, A.4.1.4 (4)a), das Stegblech komplett abdecken,
während sie n. EC 3-1-8:2010, 6.2.6.1 (9), mindestens so
groß sein sollten, dass die umlaufende Schweißnaht
as an die Eckausrundung heranreicht. |
| Beidseitig des Stegs angeordnete Stegbleche können
n. EC 3-1-8:2025, A.4.1.4 (4)b), auch kontaktlos von Flansch
zu Flansch ausgeführt werden. Eine umlaufende Schweißnaht,
wie sie zur Aussteifung des Schubfelds erforderlich ist, kann
allerdings nur bei gleichzeitiger Anordnung von Quersteifen
realisiert werden. |
| Weiterhin sollten ihre Abmessungen folgende Bedingungen
erfüllen |
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| sie sollten die gleiche Stahlgüte
wie das Profil aufweisen (EC 3-1-8, A.4.1.4 (3)) |
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die Länge ls sollte
so groß sein, dass sich das zusätzliche
Stegblech über die effektive Breite des Steges
unter
der Querzugbeanspruchung und der Querdruckbeanspruchung hinaus
erstreckt (EC 3-1-8, A.4.1.4 (5)) |
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die Dicke ts des zusätzlichen
Stegblechs sollte mindestens der Stützenstegdicke
entsprechen
(EC 3-1-8, A.4.1.4 (2)) |
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| die Breite bs sollte entweder
der Stegblechhöhe dw (Kontakt,
EC 3-1-8, A.4.1.4 (4)a)) oder der lichten Steghöhe
hw (ohne Kontakt, EC 3-1-8, A.4.1.4
(4)b)) entsprechen. |
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| n. EC 3-1-8:2010, 6.2.6.1 (13), sollte
die Breite bs kleiner sein als 40 · ε · ts sein |
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| Es besteht die Möglichkeit, die Abmessungen
des Stegblechs vom Programm sinnvoll belegen zu lassen, d.h. |
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| bei ts = 0 entspricht
die Stegblechdicke der Stegdicke des Profils |
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| bei bs = 0 wird
die Stegblechbreite entsprechend der Stegblechhöhe
des Profils (ohne Ausrundung bzw. Schweißnaht)
gesetzt |
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| bei ls = 0 wird
die Stegblechlänge gleich der Gesamthöhe
des angeschlossenen Profils gesetzt. Falls zusätzlich
Stegsteifen angeordnet sind, wird die Stegblechlänge
in die Steifen eingepasst. |
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| Die umlaufende Schweißnaht wird i.A. als
Kehlnaht ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke,
wird eine voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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| Stegsteifen (Rippen) werden beidseitig des Stegs
an Flansche und Steg der Stütze angeschweißt. |
| Die Länge der Stegsteifen entspricht der lichten Steghöhe, wohingegen
deren Breite aus konstruktiven Gründen den folgenden Anforderungen genügen muss |
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die Breite der Stegsteifen kann die minimale lichte
Flanschbreite (Abstand vom Rand des Profilflanschs
zum Steg) nicht überschreiten |
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| ist die Breite kleiner als die zweifache Aussparungslänge,
wird sie gleich der maximalen Breite gesetzt |
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| Bei beidseitigen Anschlüssen besteht die Möglichkeit,
die Stegsteifen in Höhe aller Konsolflansche anzuordnen. |
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| Die Stegsteifen können
nachgewiesen werden. |
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| Es besteht die Möglichkeit, die Abmessungen
der Steifen vom Programm sinnvoll belegen zu lassen, d.h. |
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| bei bst = 0
wird die Breite einer Stegsteife entsprechend der
minimalen lichten Flanschbreite gesetzt |
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| bei cst = 0
entspricht die Aussparung an den Steifen dem 1.5-fachen
Ausrundungsradius bzw. der 1.5-fachen Schenkellänge
der Schweißnaht des geschweißten Profils |
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| Die Schweißnähte werden i.A. als Kehlnähte
ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke, wird
eine voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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| Zur Aufnahme der Querbelastung und Druckverstärkung
des Konsolstegs können an der Lasteinleitungsstelle Stegsteifen angeordnet werden. |
| Die Parameterbeschreibung entspricht derjenigen
der Stützensteifen (s.o.), wobei zusätzlich die Länge
der Steifen vorgegeben werden kann. |
| Sie muss aus konstruktiven Gründen
den folgenden Anforderungen genügen |
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| die maximale Länge der Stegsteifen
kann die lichte Steghöhe (einschl. Ausrundung
bzw. Schweißnaht) nicht überschreiten |
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| ist die Länge kleiner als die
zweifache Aussparungslänge, wird sie gleich
der maximalen Länge gesetzt |
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| Alternativ zu einer Voute kann bei nicht geneigter
Konsole eine Dreieckrippe in den Stegachsen zwischen Konsol-
und Stützenflansch angebracht werden. |
| Sie wirkt zum einen als Schubverstärkung,
dient aber auch dazu, die Drucktragfähigkeit des Konsolflanschs
zu erhöhen. Außerdem vergrößert
sie bei geschraubten Verbindungen mit einer Schraubenreihe
im Überstand die Tragfähigkeit dieser Reihe. |
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| Die Schweißnähte werden i.A. als Kehlnähte
ausgeführt. Entspricht die Nahtdicke der Blechdicke, wird
eine voll durchgeschweißte Stumpfnaht bemessen. |
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| Register 3 und 4 enthalten Angaben zu den Parametern je Anschlussseite. |
| Der rechte Anschluss wird in Register 3, der linke in Register 4 beschrieben. |
| Farbig unterlegte Parameter gelten für rechts- und linksseitige
Anschlüsse gleichermaßen. |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich auf
die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode).
Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen sind gekennzeichnet. |
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| Anschlusskonfigurationen |
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| Je nach Konfiguration werden die zur Berechnung des
Anschlusses notwendigen Parameter freigelegt. |
| Folgende Anschlusskonfigurationen werden angeboten |
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geschweißter Träger-Stütze-Anschluss |
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geschraubter Träger-Stütze-Anschluss, Anschluss über
ein Stirnblech |
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| Hintergründe und Erläuterungen zum
Träger-Stütze-Anschluss
finden Sie hier. |
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| Das Programm 4H-EC3SK
berechnet nur Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze. |
| Es wird keine Rotationssteifigkeit ermittelt. |
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| Zunächst sind die wesentlichen Abmessungen zur Berechnung der Konsole festzulegen. |
| Die Länge der Konsole bezieht sich bei geschraubtem Anschluss auf das Stirnblech, bei geschweißtem Anschluss auf den Stützenflansch. |
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| Analog wird der horizontale Abstand der Vertikallast Δa bestimmt. |
| Der vertikale Abstand der Horizontallast Δh wird vom oberen Konsolrand gemessen. |
| Mit den Abmessungen Δa und Δh können die Schnittgrößen in der Konsole bestimmt werden (s. Beschreibung der Ergebnisse). |
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| geschweißter Anschluss |
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Die wirksamen Nahtdicken der Schweißnähte
am oberen und unteren Flansch sowie am Steg beziehen sich auf
eine einzelne Naht. Es werden i.A. voll ausgeführte Kehlnähte
verwendet, die ober- und unterhalb der Flansche
(jedoch nicht umlaufend), sowie rechts und links vom Steg angeordnet sind. |
| Die Ausrundungen zwischen Steg und Flanschen sind ausgespart. |
Schweißnähte werden i.A. sowohl für
Zug- als auch für Druckbeanspruchung nachgewiesen. Bei
Drucknähten
kann ein Teil der Druckspannung über den Blechkontakt abgetragen werden. |
| I.A. sollte die Schweißnahttragfähigkeit
bei der Berechnung lokaler Einzeltragfähigkeiten nicht
maßgebend werden (z.B. beim Ansatz von Aussteifungen).
Ist das per se gewährleistet, kann deren Berücksichtigung
unterdrückt werden. |
| Optional kann die Schubtragfähigkeit des Stützenflanschs
sowie des Trägerstegs, die nicht durch die Komponentenmethode
abgedeckt wird, nachgewiesen werden. |
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| Programmintern werden eine Reihe von Checks bzgl. der
Schweißnaht und der zu verbindenden Bleche
durchgeführt. |
| Hintergründe und Erläuterungen zum Nachweis
der Schweißverbindung finden Sie hier. |
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| Die Konsole kann mittels einer Voute
im Anschlussbereich verstärkt sein (s.u.). |
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| geschraubter Stirnblechanschluss |
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| Stirnblech |
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Dicke und Breite des Blechs sind anzugeben, wobei die
Stirnblechbreite größer als die Flanschbreite des
Trägers sein muss. |
| Ist keine einheitliche Stahlsorte vereinbart (s. Register 1) wird an dieser Stelle diejenige für das Stirnblech festgelegt. |
Des Weiteren muss die Lage der Konsole auf dem
Stirnblech über die Überstandshöhen oberhalb und unterhalb
der Konsolflansche definiert werden. |
| Das Stirnblech kann bündig
mit der Konsole abschließen (Überstandshöhe =
0) oder auch im Bereich des Konsolflanschs enden (Überstandshöhe
< 0), wobei mindestens 20% der Flanschdicke bedeckt sein müssen. |
Die Stirnblechlänge setzt sich zusammen aus der
gesamten Konsolhöhe (ggf. einschl. Voute)
zzgl. der Überstandshöhen und wird im Eigenschaftsblatt angezeigt. |
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| Schweißnähte |
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| Zur Beschreibung der Schweißnahtparameter
s. geschweißter Anschluss. |
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| Schrauben |
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| Um eine Stirnblechverbindung nachzuweisen,
sind Schraubengröße, Festigkeitsklasse sowie ggf. Futterblechdicken anzugeben. |
| Bei beidseitiger Verbindung wird jeder Anschlussseite
eine eigene Schraubengröße/-festigkeit zugeordnet. |
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Da die Beschreibung der Schraubenparameter für
Verbindungen nach EC3 programmübergreifend identisch ist,
wird auf die allgemeine Beschreibung der Schrauben verwiesen. |
| Bei Schrauben der Festigkeitsklassen 8.8 oder 10.9
wird vorausgesetzt, dass es sich um vorgespannte Schrauben (HV) handelt. |
| Für die Abschertragfähigkeit
der Schraube ist es von Belang, ob das Gewinde oder der Schaft in der Scherfuge liegt. |
| Futterbleche dienen der Verstärkung des Stützenflanschs
und werden i.A. zwischen Flansch und Schraubenmutter angeordnet. |
| Ist keine einheitliche Stahlsorte
vereinbart (s. Register 1) wird an dieser Stelle diejenige für
die
Futterbleche festgelegt. |
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| Schraubenreihen |
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| Es kann eine beliebige Anzahl an Schraubenreihen
eingegeben werden, wobei die Nachweisregeln n. EC 3-1-8 nur zwei Schrauben
je Reihe zulassen. |
| Zur Anordnung der Schrauben auf dem Stirnblech sind
der Schraubenabstand zum seitlichen Rand des Stirnblechs sowie der Abstand
der ersten Reihe zum oberen Rand des Stirnblechs anzugeben. Weiterhin
sind bei mehr als einer Schraubenreihe die Abstände untereinander festzulegen. |
| Ist der Abstand der ersten Schraubenreihe zum oberen
Rand des Stirnblechs kleiner als die Überstandshöhe des
Stirnblechs oberhalb des Trägers, wird diese Reihe im Überstand angeordnet. |
| Entsprechendes gilt für die Schraubenreihe im Überstand
unterhalb des Trägers. |
| Es kann nur eine Schraubenreihe, die im Überstand
unter Zugbelastung steht, berechnet werden. |
| Die Schraubenreihen im Überstand des Druckflanschs werden ignoriert. |
|
| Die Schrauben sind auf Zug/Biegung und Schub
nachzuweisen. Idealerweise übernehmen die Zugschrauben die Biegung,
die Schrauben auf der Druckseite den Schub. Bei großer Belastung
müssen jedoch Schrauben beide Belastungsformen über
eine Interaktionsbeziehung tragen. |
| Die Schrauben sind jeweils einzeln als auch in einer
Schraubengruppe zu untersuchen. |
| Schraubengruppen werden - beginnend vom Zugrand - automatisch gebildet. |
|
| Die Schraubenabstände werden nach
EC 3-1-8, Tab. 5.8 überprüft und dokumentiert. |
| Diese Kontrolle wird auf die seitlichen
Abstände des Äquivalenten T-Stummels ausgedehnt. |
| Die Tragfähigkeit
des Äquivalenten T-Stummels wird mit dem alternativen
Verfahren n. EC 3-1-8, Tab. 8.2, ermittelt. |
Die Schweißnähte, die zur Bildung des Äquivalenten
T-Stummels (zusammengesetzter Querschnitt) vorhanden
sind, können traglastrelevant sein. |
| Sie werden unabhängig von der Einstellung zur lokalen Schweißnahttragfähigkeit (s.o.) berücksichtigt. |
| Die Anordnung einer Schraubenreihe
im Überstand ohne korrespondierende Reihe zwischen den Trägerflanschen
bedingt eine reduzierte Tragfähigkeit des Äquivalenten Stummels (L-Stummel). |
| Der Anschluss wird auf Blockversagen
der Schrauben mit dem Stirnblech untersucht. |
| Optional kann die Tragfähigkeit des Stirnblechs
sowie des Trägerstegs bzgl. Schub in die Anschlusstragfähigkeit
integriert werden. |
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| Hintergründe und Erläuterungen zum Nachweis
der Schraubenverbindung finden Sie hier. |
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| Besonderheiten bei Vouten |
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| Die Konsole kann über ihre gesamte Länge eine Voute
zur Verstärkung erhalten. |
| Der Neigungswinkel αv bezieht
sich auf die Senkrechte zur Stütze (die horizontale Achse). |
| Die Voute wird als gewalztes oder geschweißtes
T-Profil ausgeführt. |
| Sie kann parametrisiert eingegeben oder als T-Profil
dem pcae-Profilmanager entnommen werden (s. Profile). |
| Des Weiteren sollten nach EC 3-1-8, A.23, |
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die Stahlgüte der Voute gleich der
Stahlgüte der Konsole sein |
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die Flanschabmessungen der Voute nicht kleiner als
die der Konsole sein |
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die Stegdicke der Voute nicht kleiner als die der Konsole sein |
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der Winkel zwischen Vouten- und Konsolflansch nicht größer als 45° sein |
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Bei geschweißten Vouten wird
die Tragfähigkeit der Schweißnähte
zwischen Voutenflansch und -steg
nicht nachgewiesen. |
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| Bei Verwendung einer Voute wird der untere Querschnittsflansch ignoriert. |
| Bei geschweißtem Konsolprofil ist ein einheitlicher
Blechträger vorhanden, wobei die Abmessungen der Voute denen der Konsole entsprechen. |
| Es wird programmintern mit einem Profil gerechnet,
dessen Querschnittswerte wie folgt ermittelt werden |
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| Sämtliche weiteren Querschnittswerte beziehen sich
auf diese Größen. |
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| Bei geschweißtem Konsolprofil wird die Tragfähigkeit
der Schweißnähte nicht nachgewiesen. |
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| Lastträger |
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| Die Konsole dient zur Auflagerung eines (Last-) Trägers,
der wiederum z.B. eine Kranbahn führt. |
| Da der Lastträger i.A. ebenfalls
ein Doppel-T-Profil ist, wird die Last aus dem Steg mit einer geringeren
Lasteinzugslänge als die Flanschbreite des Profils an die Konsole
übergeben. |
| Ist der Lastträger mit Rippen im Bereich der Lasteinleitung verstärkt, kann die Lasteinzugslänge vorgegeben werden. |
| Ohne Angabe eines Lastträgers ist die Lasteinzugslänge anzugeben. |
| Hintergründe und Erläuterungen zum Nachweis
der Lasteinleitung finden Sie hier. |
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| Im Programm 4H-EC3SK ist die Kranbahn nicht Gegenstand
der Betrachtung. |
| Ist der Nachweis der Lasteinleitung
aktiviert, wird im Programm 4H-EC3SK
die Querschnittstragfähigkeit (s. Träger-Stütze-Verbindung)
elastisch ermittelt. Dadurch entfällt der
Nachweis im GZG. |
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| Ermüdung |
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| Für den Ermüdungsnachweis sind Schadensäquivalenzfaktoren anzugeben. |
| Sie resultieren aus der dynamischen Belastung (z.B.
Kranfahrten) und reduzieren die Schwingbreiten infolge Normal-
und Schubspannung. Bei λ = 1 erfolgt keine Reduktion. |
| Hintergründe und Erläuterungen zum Ermüdungsnachweis
finden Sie hier. |
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| Im Programm 4H-EC3SK
ist die Kranbahn nicht Gegenstand der Betrachtung. |
| Der Mittelspannungseinfluss kann bei Druckspannungen optional berücksichtigt werden. |
| Die Begrenzung der Spannungsschwingbreiten
infolge häufiger Lasten erfolgt nicht. |
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| Druckausgabe |
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| Die Druckausgabe kann durch die Ausdrucksteuerung beeinflusst werden. |
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| Eingabeparameter |
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| Im Statikdokument wird zunächst eine maßstäbliche
Darstellung der eingegebenen Verbindung angelegt. |
| Die wesentlichen Abmessungen werden vermaßt. Ggf.
werden Detailausschnitte hinzugefügt. |
| Ist der Maßstab vom Anwender vorgegeben, wird
er in der Grafik protokolliert. |
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| Anschließend werden die Eingabeparameter ausgegeben. |
| Optional können zusätzliche Informationen
(z.B. die hinterlegten Rechenkennwerte der Profile, Stahlgüten,
Verbindungsmittel etc.) hinzugefügt werden. |
| Die zu bemessenden Schnittgrößen werden
mit Hinweis auf den Eingabetyp (s. Schnittgrößen)
lastfallweise ausgegeben. Nach Bedarf werden nun die der Bemessung
zu Grunde liegenden Materialsicherheitsbeiwerte angefügt. |
| Es folgt ein Datencheck zur Kontrolle
der Eingabedaten. |
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| Die Berechnung wird für die Nachweise im GZT für jeden Lastfall durchgeführt.
Bei einer beidseitigen Verbindung erfolgt die
Berechnung je Seite. Die Ergebnisse werden schlussendlich tabellarisch
zusammengefasst. |
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| Lastfallweise Berechnung der Konsole-Stützenverbindung |
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| Da sich bei gegenläufigen Momenten
das auf der Modellierung basierende System ändert, wird jeder
Lastfall separat untersucht. Intern wird bei negativen Momenten das
System an der Horizontalachse gespiegelt, so dass sich die Zugseite
immer 'oben' befindet. |
| Außerdem wird stets vorausgesetzt,
dass der Träger an der rechten Stützenseite befestigt ist.
Im Falle einer linksseitigen Verbindung wird das System daher an
der Vertikalachse gespiegelt. |
Da die Ausgabe der Rechenwege und die sich daraus ergebenden
Ergebnisse während des Berechnungsablaufs
erfolgt, sind diese
auch auf das ggf. gespiegelte System bezogen. Ein Hinweis erfolgt
bei Ausgabe der Bemessungsgrößen zu Anfang der entsprechenden
Lastfallberechnung. |
|
| Zunächst werden die Bemessungsgrößen aus der Lastfallkombination entwickelt. |
| Optional kann ein Querschnittsnachweis für die Anschlussprofile (Konsole, Stütze)
folgen. |
| Danach werden die anschlussspezifischen Grundkomponenten ausgewertet
und die Gesamttragfähigkeit
berechnet. |
Sind Schweißnähte im Anschluss vorgesehen,
werden die Schweißnähte als eigenes Tragsystem
(Linienquerschnitt) modelliert und deren Tragfähigkeit
nachgewiesen. |
| Anschließend werden die Rippen untersucht. |
| Die Ergebnisse werden lastfallweise und ggf. detailliert dargestellt. |
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| Lastfallweise Berechnung der Lasteinleitung |
 |
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| An derjenigen Stelle der Konsole, an der der Lastträger aufliegt, ist die lokale Beanspruchung durch die ggf. hohe konzentrierte Belastung aus dem Lastträger zu untersuchen. |
| Zunächst erfolgt der Nachweis der Stegpressung. |
| Sind Rippen zur Aussteifung der Konsole vorhanden, werden diese in dem Zuge mit untersucht. |
| Sind jedoch keine Rippen vorhanden, wird anschließend Querlastbeulen untersucht. |
| Die Ergebnisse werden lastfallweise und ggf. detailliert dargestellt. |
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| Berechnung der Ermüdungstragfähigkeit |
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Der Ermüdungsnachweis wird sowohl an der Stelle der Lasteinleitung als auch an der Anschlussstelle
Konsole-Stütze geführt. |
| Aus den eingegebenen Lastkombinationen wird die maximale Schwingbreite an maßgebenden Kerbpunkten ermittelt und den Referenzgrößen gegenübergestellt. |
| Zunächst erfolgt der Nachweis an der Konsole-Stütze-Verbindung unter besonderer Beachtung der Kerbpunkte der Verbindungselemente Schrauben und Schweißnähte. |
| Anschließend wird der Nachweis an der Lasteinleitungsstelle geführt. |
| Die Ergebnisse werden ggf. detailliert für alle Kerbpunkte dargestellt. |
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| Ergebnis |
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| Nach erfolgter Berechnung wird das Endergebnis aus
den Nachweisen im GZT sowie aus dem Ermüdungsnachweis mit dem
Hinweis auf den maßgebenden Nachweis protokolliert. |
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im fünften und sechsten Register sind die Masken zur Eingabe der Schnittgrößenkombinationen im Grenzzustand der Tragfähigkeit (für die Nachweise der
Konsole-Stützenverbindung und Lasteinleitung) sowie der Schnittgrößen im Grenzzustand der Ermüdung (für den Ermüdungsnachweis) vorgegeben. |
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| Bild vergrößern |
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| Für den Nachweis der Konsole-Stützenverbindung sind die Schnittgrößen im GZT des Trägers b und der Stütze c anzugeben. |
| Für den Nachweis der Lasteinleitung sind nur die Schnittgrößen im GZT des Trägers b relevant. |
| Der Ermüdungsnachweis benötigt die Schnittgrößen im GZE des Trägers
b. |
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| Das Programm 4H-EC3SK bietet zwei
Möglichkeiten zur Eingabe der Belastung an |
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| die Auflagerlast aus dem Lastträger wird als Belastung der Konsole eingegeben. Für den Nachweis der Konsole-Stützenverbindung sind zusätzlich die Stützenschnittgrößen im Schnittpunkt der
Systemachsen einzugeben. |
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| werden die Schnittgrößen
aus einem Tragwerks-Programm übernommen, sind häufig
nur die Schnittgrößen im Schnittpunkt der
Systemachsen von Konsole und Stütze verfügbar. |
| Wird die Konsole durch eine Vouten verstärkt,
können die Konsolschnittgrößen wahlweise auf die gevoutete oder ungevoutete
Trägerachse bezogen werden. |
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| Es wird die Vorzeichendefinition der Statik vorausgesetzt. |
| Da die Konsole ein statisch bestimmter Kragarm ist, können die Trägerschnittgrößen aus der Belastung der Konsole berechnet werden (und umgekehrt). |
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| In Abhängigkeit des Eingabetyps werden die Masken für die Eingabe der
Schnittgrößenkombinationen
aktiviert. |
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Beim Lasttyp Belastung der Konsole werden die Auflagerkräfte aus
dem Lastträger
FEd und HEd erwartet, sowie die Stützenschnittgrößen
im
Knoten j. |
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| einseitiger Anschluss: Stütze unten c1, Stütze
oben c2 |
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| beidseitiger Anschluss: Stütze unten c1, Stütze oben c2 |
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| Beim Lasttyp Schnittgrößen
im Schnittpunkt der Systemachsen sind Schnittgrößen im Knoten j in allen Bemessungsschnitten einzugeben. |
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| einseitiger Anschluss: Träger b,
Stütze unten c1, Stütze oben c2 |
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beidseitiger Anschluss: Träger rechts b1, Träger
links b2,
Stütze unten c1, Stütze oben c2 |
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| Zur Info ist die Wirkungsrichtung der Schnittgrößen im Register grafisch dargestellt (hier für eine rechtsseitige Konsole). |
| Zur Identifikation kann jeder Schnittgröße
eine Bezeichnung (Kurz-beschreibung) zugeordnet werden, die im Ausdruck aufgeführt wird. |
|
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| Schnittgrößen importieren |
 |
Detailnachweisprogramme zur Bemessung von Anschlüssen
(Träger/Stütze, Trägerstöße), Fußpunkten
(Stütze/Fundament) etc. benötigen
Schnittgrößenkombinationen, die häufig von einem Tragwerksprogramm
zur Verfügung gestellt werden. |
| Dabei handelt es sich i.d.R. um
eine Vielzahl von Kombinationen, die im betrachteten
Bemessungsschnitt des übergeordneten Tragwerkprogramms vorliegen
und in das Anschlussprogramm übernommen werden sollen. |
|
| pcae stellt neben der 'per Hand'-Eingabe
zwei verschiedene Mechanismen zur Verfügung, um Schnittgrößen
in das vorliegende Programm zu integrieren. |
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| Import aus einem 4H-Programm |
|
| Der Schnittgrößenimport aus einem 4H-Programm kann nur erfolgen, wenn die Belastung als Schnittgrößen
im Schnittpunkt der Systemachsen eingegeben wird. |
| Voraussetzung zur Anwendung des DTE®-Import-Werkzeugs
ist, dass sich ein pcae-Programm
auf dem Rechner befindet, das Ergebnisdaten exportieren kann. |
| Da die Beschreibung des Schnittgrößenimports für Träger-Stützenanschlüsse programmübergreifend identisch ist, wird auf die
allgemeine Beschreibung des Schnittgrößenimports verwiesen. |
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| Das Programm 4H-EC3SK
berechnet nur Träger-Stützenverbindungen
mit durchlaufender Stütze. |
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| Import aus einer Text-Datei |
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| Die Schnittgrößenkombinationen können
aus einer Text-Datei im ASCII-Format eingelesen werden. |
| Die Datensätze müssen in der Text-Datei in
einer bestimmten Form vorliegen; der entsprechende Hinweis wird bei
Betätigen des Einlese-Buttons gegeben. |
| Anschließend wird der
Dateiname einschl. Pfad der entsprechenden Datei abgefragt. |
| Es werden sämtliche vorhandenen Datensätze
eingelesen und in die Tabelle übernommen.
Bereits bestehende Tabellenzeilen bleiben erhalten. |
| Wenn keine Daten gelesen werden können, erfolgt eine entsprechende
Meldung am Bildschirm. |
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das siebte Register gibt einen
sofortigen Überblick über die ermittelten Ergebnisse |
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| Bild vergrößern |
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| Zur sofortigen Kontrolle werden die Ergebnisse übersichtlich zusammengestellt. |
| Die Tragfähigkeiten der Konsole-Stützeverbindung bzw. Lasteinleitung werden im ersten Teil dieses Registers lastfallweise aufgelistet. Anschließend ist das Ergebnis des Ermüdungsnachweises angefügt. |
| Eine Box zeigt an, ob ein Fehler aufgetreten ist (rot ausgekreuzt), ob die Tragfähigkeit überschritten ist (roter Balken) oder wie
viel Reserve noch vorhanden ist (grüner Balken). |
| Zur genaueren Fehleranalyse oder zur Einschätzung der
Tragkomponenten werden Einzelberechnungsergebnisse ebenfalls protokolliert. |
|
| Werden mehr als fünf Lastkombinationen
berechnet, wird die Darstellung der Ergebnisse reduziert. |
| Die maximale Ausnutzung (= Gesamt)
wird zusätzlich am oberen Fensterrand protokolliert. |
Die Lastkombination, die für das Gesamtergebnis maßgebend
ist, wird markiert.
Über den Link kann die Ausgabe direkt
am Bildschirm eingesehen werden. |
| Wenn die Ursache des Fehlers nicht sofort ersichtlich ist, sollte
die Druckliste in der ausführlichen Ergebnisdarstellung geprüft werden. |
|
|
|
 |
|
Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede
gegenüber den Vorgängerversionen sind gekennzeichnet. |
|
| Die Komponentenmethode ermöglicht die Berechnung
beliebiger Anschlüsse von Doppel-T-Profilen für Tragwerksberechnungen
(EC 3-1-8, 8.1). |
Die Voraussetzungen für das Verfahren sowie die
zur Anwendung kommenden Grundkomponenten sind im
Kapitel Allgemeines beschrieben. |
| Im Programm 4H-EC3SK werden
Träger-Stütze-Anschlüsse berechnet. |
Im EC 3-1-8, 7.2.3 ist geregelt,
dass beidseitige Träger-Stütze-Anschlüsse vereinfachend
je Seite betrachtet werden dürfen. Dementsprechend wird die
Verbindung je Lastfall zweimal (rechter Anschluss, linker Anschluss)
berechnet.
Es ergeben sich
Tragfähigkeiten und Rotationssteifigkeiten je Seite. Im Folgenden
wird der Rechenweg eines
rechten Anschlusses dargelegt. |
Nach EC 3-1-8 wird die Biegetragfähigkeit des
Anschlusses aus den Tragfähigkeiten der einzelnen Grundkomponenten
ermittelt und der einwirkenden Bemessungsgröße
gegenübergestellt. |
| Für überwiegend normalkraftbeanspruchte Verbindungen werden aus der einwirkenden Belastung
die einzelnen Traganteile für jede Grundkomponente extrahiert
und den Tragfähigkeiten der einzelnen Grundkomponenten
gegenübergestellt. |
| Es wird die Vorgehensweise zur Bemessung von geschraubten Stirnblech-
sowie geschweißten Verbindungen
mit der Komponentenmethode nach EC 3-1-8, 7.2.5 erläutert. |
| Die alternative Methode zur Berechnung der Grundkomponenten mit Teilschnittgrößen
wird nicht behandelt. |
|
|
| geschraubte Stirnblechverbindung |
 |
|
|
| Die Biege- und Zugtragfähigkeit
des Anschlusses auf Seite der |
 |
Stütze wird mit den Grundkomponenten 1 bis 4 |
 |
des Trägers mit den Grundkomponenten 7, 8 und ggf. 20 |
 |
des Stirnblechs mit Grundkomponente 5 |
|
| ermittelt. |
|
| Die Tragfähigkeit
der Schrauben wird mit Gk 11 für Abscheren, Gk 12
für Lochleibung und ggf. Gk 10 für Zug ermittelt. |
|
| Die Tragfähigkeit der Schweißnähte zwischen
Träger und Stirnblech wird über den Linienquerschnitt mit einbezogen. |
|
|
|
 |
|
|
| Biegetragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Nach EC 3-1-8, B.3.2.2 wird die Biegetragfähigkeit
von Träger-Stützenanschlüssen oder
Trägerstößen mit geschraubten Stirnblechverbindungen
bestimmt mit |
|
|
|
| Im Überstand darf sich nur eine
Schraubenreihe befinden. |
Der Druckpunkt einer Stirnplattenverbindung
sollte im Zentrum des Spannungsblocks der Druckkräfte
liegen
(EC 3-1-8, B.3.2.1(10)), vereinfachend in der Achse der Mittelebene des Trägerdruckflanschs
(EC 3-1-8, B.3.2.2(2)). |
| Die Nummerierung der Schraubenreihen
geht von der Schraubenreihe aus, die am weitesten
vom Druckpunkt entfernt liegt (EC 3-1-8, B.3.2.2(3)). |
Die wirksame Tragfähigkeit einer
Schraubenreihe r sollte als Minimum der Tragfähigkeiten
einer einzelnen Schraubenreihe der Gkn 3, 4, 5,
8 bestimmt werden, wobei ggf. noch Reduktionen
aus den Gkn 1, 2, 7
vorzunehmen sind (EC 3-1-8, B.3.2.2(6,7)). |
Anschließend ist die Tragfähigkeit
der Schraubenreihe als Teil einer Gruppe von Schraubenreihen
der Gkn 3, 4, 5, 8
zu untersuchen (EC 3-1-8, B.3.2.2(8)). |
| Um ein mögliches Schraubenversagen
auszuschließen, ist die Forderung nach EC
3-1-8, B.3.2.2(9) einzuhalten |
|
| Ist die wirksame Tragfähigkeit
einer zuerst berechneten Schraubenreihe x
größer als 1.9 · Ft,Rd,
wird die wirksame Tragfähigkeit der
nachfolgenden Schraubenreihe r ggf. reduziert,
um folgender Bedingung zu genügen |
|
 |
|
| EC 3-1-8:2010: Die wirksamen
Tragfähigkeiten aller nachfolgenden
Schraubenreihen werden linearisiert. |
| Diese Vorgehensweise erfordert
eine erneute Kontrolle der Tragfähigkeiten n. (7-9). |
|
|
|
| Im Folgenden wird der Berechnungsweg anhand
einer Stirnblech-Verbindung mit vier Schraubenreihen
erläutert. |
|
|
| Im Programm 4H-EC3SK werden zunächst die minimalen Tragfähigkeiten
aus den maßgebenden Grundkomponenten je Schraubenreihe ermittelt. |
|
Nun erfolgen reihenweise die Abminderungen
für Schraubenreihen als Teil einer Schraubengruppe. |
| Da die Schraubengruppen einer Stütze
und eines Stirnblechs verschiedene Mitglieder haben können,
erfolgt die Ausgabe in separaten Blöcken. |
|
 |
|
| Es werden drei Gruppen gebildet:
Gruppe 1 mit den Reihen 1 und 2, Gruppe 2 mit den
Reihen 1 bis 3 und Gruppe 3 mit den Reihen 1 bis
4. Das >-Symbol
kennzeichnet die Tragfähigkeiten, die auf
Grund der Gruppentragfähigkeit reduziert werden
müssen. |
|
|
 |
|
| Da der Trägerobergurt eine Beeinflussung
der Schraubenreihen 1 und 2 unterbindet, werden
nur zwei Gruppen gebildet: Gruppe 1 mit den Reihen
2 und 3 und Gruppe 2 mit den Reihen 2 bis 4. Es
ist keine Abminderung auf Grund der Gruppentragfähigkeit
erforderlich. |
|
|
| Mit diesen Tragfähigkeiten der einzelnen
Schraubenreihen wird die Tragfähigkeit des Anschlusses
bei reiner Zugbelastung bestimmt. |
|
| Es folgen reihenweise die Abminderungen
der Tragfähigkeiten infolge der Druck-/Schub-Komponenten. |
|
 |
|
| Auch hier kennzeichnet das >-Symbol
die Tragfähigkeiten, die auf Grund der Druck-
und Schubtragfähigkeiten reduziert werden
müssen. Die Schraubenreihen 3 und 4 sind damit
unwirksam. |
|
|
| Je Schraubenreihe wird die Tragkraft überprüft,
ob die Annahme einer plastischen Schraubenkraftverteilung
gerechtfertigt ist. Wird in einer Reihe die Grenztragfähigkeit
von 95% der Zugtragfähigkeit einer Schraube überschritten,
ist die Tragfähigkeit der nachfolgenden Reihe abzumindern. |
|
| Das Ergebnis wird schlussendlich protokolliert. |
|
 |
|
| Jede der Grundkomponenten, die die
Tragfähigkeit einer Schraubenreihe maßgebend
herabgesetzt hat (gekennzeichnet durch das >-Symbol,
s.o.), wird als mögliche Versagensquelle des
Anschlusses protokolliert. |
|
|
| Die Druck-Komponenten liefern die Tragfähigkeit
bei reiner Druckbeanspruchung. |
|
| Die Biegetragfähigkeit ergibt sich
damit zu |
|
| und die Ausnutzung zu |
|
 |
|
| wobei das einwirkende Moment auf
den Druckpunkt in der Anschlussebene (bei Stirnblechverbindungen
die Kontaktebene zwischen Stirnblech und Stütze) bezogen ist. |
| Eine ggf. einwirkende Normalkraft
wird im Widerspruch zu EC 3-1-8, B.3.2.1(2), berücksichtigt! |
|
|
| Ist die einwirkende Normalkraft größer
als 5% der plastischen Normalkrafttragfähigkeit
(s. EC 3-1-1, 8.2.3) |
|
| wird nach EC 3-1-8, B.3.3(1) die konservative
Näherung verwendet |
|
 |
|
| wobei sich nun das einwirkende Moment
auf den Schwerpunkt (reines Moment ohne Normalkraft)
bezieht. |
|
|
Alternativ kann bei normalkraftbeanspruchten
Stirnblechverbindungen die MNV- Interaktionsbeziehung
n. Cerfontaine (s.u.) verwendet werden. |
|
| Abscher- /
Lochleibungstragfähigkeit mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Auch hier werden zunächst die minimalen
Tragfähigkeiten aus den maßgebenden Grundkomponenten
ermittelt. |
|
| Nach EC 3-1-8, Tab. 5.9, reduziert sich
die Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Wirkung von
Querkraft und Zugnormalkraft bei voller Ausnutzung der
Biegetragfähigkeit zu |
|
 |
|
| Ist eine Schraubenreihe nicht an
der Biegetragfähigkeit beteiligt (hier die
Reihen 3 und 4 mit Ftr,Rd = 0),
steht sie für die Scherkraftaufnahme voll
zur Verfügung (keine Abminderung). |
|
|
| ... so dass sich die endgültigen Tragfähigkeiten
je Schraubenreihe ergeben zu |
|
| Die Abscher-Lochleibungstragfähigkeit
ergibt sich damit zu |
|
| und die Ausnutzung zu |
|
|
| Schubtragfähigkeit |
 |
|
| Sowohl Stirnblech als auch Stützensteg
sind für den Schub aus Querkraftbeanspruchung
zu untersuchen. |
| Die Tragfähigkeit des Stirnblechs
ergibt sich als Minimum der plastischen Tragfähigkeit
des Blechs und der Tragfähigkeit der Stegnähte. |
|
| Die Tragfähigkeit des Stützenstegfelds
ist bereits in der Biegetragfähigkeit berücksichtigt.
Für einen expliziten Nachweis der Schubtragfähigkeit
wird sie hier noch einmal aufgeführt |
|
|
|
| MNV-Interaktion
(nur Stirnblechanschluss) |
 |
|
Die Komponentenmethode nach EC 3-1-8,
B.3.2 wurde für reine Biegeprobleme konzipiert.
Eine Normalkraft-
beanspruchung kann hierbei nur wirtschaftlich berücksichtigt werden,
wenn die Normalkraft untergeordnet,
d.h. kleiner als 5% der plastischen Beanspruchbarkeit ist. Bei höherer
Normalkraftbeanspruchung wird eine konservative Näherung verwendet. |
Eine Möglichkeit, auch normalkraftbehaftete
Anschlüsse zu bemessen, besteht darin, die
Komponenten über Teilschnittgrößen
auszuwerten (alternative Methode). Leider kann
bei dieser Methode die Traglastreduktion
auf Grund der Gruppenbildung von Schrauben nicht hinreichend genau
erfasst werden. |
Daher wurde ein Verfahren implementiert,
das über Optimierungsmethoden einen Gleichgewichtszustand
zwischen der eingegebenen Belastung und den resultierenden Kräften
in den Schraubenreihen (Zug) und
den Flanschen (Druck) ermittelt. Diese Methode ist von der Art der
Belastung (Biegung, Zug, Druck) unabhängig. |
|
In Anlehnung an das Ringbuch Typisierte
Anschlüsse im Stahlhochbau, Ergänzungsband
2018 wird das Optimierungsverfahren nach F.
Cerfontaine (in Jaspart/Weynand:
Design of Joints in Steel and Composite
Structures) zur Ermittlung der Ausnutzung verwendet. |
| Hierbei werden die Tragfähigkeiten
der Grundkomponenten für jede Schraubenreihe
einzeln sowie für Schrauben-gruppen und der
Querkraft als Randbedingungen für das lineare
Optimierungsproblem aufgefasst. Iterativ wird eine
Lösung für den höchsten Laststeigerungsfaktor
unter Momenten-, Normalkraft- und Querkraftbeanspruchung
ermittelt. Der Laststeigerungsfaktor entspricht
dem Kehrwert der Ausnutzung. |
| Es wird die optimale Verteilung der
einwirkenden Kräfte auf die Traganteile der
Verbindung berechnet (Gleichgewicht zwischen inneren
und äußeren Kräften). Die Werte
Ftr,Rd, Fc,Rd, Fvr,Rd sind
daher keine Tragfähigkeiten sondern resultierende
Kräfte aus der Verteilung. Maximal aufnehmbare
Größen (Mj,Rd, Vj,Rd etc.)
werden nicht ermittelt. |
|
| Für das o.a. Beispiel ergeben
sich die resultierenden Kräfte aus der Verteilung |
|
|
|
| zu |
|
|
|
|
|
| geschweißte Verbindung |
 |
|
| Die Biege- und Zugtragfähigkeit
des Anschlusses wird ermittelt auf Seite der |
 |
Stütze wird mit den Grundkomponenten
1 bis 4 |
|
 |
| Trägers mit Grundkomponente 7 (bei
Vouten alternativ mit Grundkomponente 20) |
|
|
|
Die Tragfähigkeit der Schweißnähte zwischen
Träger und Stütze wird über den Linienquer-
schnitt mit einbezogen. |
|
|
|
 |
|
|
| Biege- und Zugtragfähigkeit
mit der Komponentenmethode |
 |
|
| Nach EC 3-1-8, B.3.2.1(3) wird die
Biegetragfähigkeit eines geschweißten Anschlusses bestimmt mit |
|
| Der Druckpunkt einer geschweißten
Verbindung sollte im Zentrum des Spannungsblocks
infolge der Druckkräfte liegen (EC 3-1-8,
B.3.2.1(10), vereinfachend in der Achse der Mittelebene
des Druckflansches (EC 3-1-8, Tab. B.1 a)). |
|
| Im Folgenden wird der Berechnungsweg
anhand einer unausgesteiften geschweißten
Verbindung erläutert. |
|
|
Die Zugtragfähigkeit ergibt
sich aus den Gkn 3 und 4 (Gk 4 nur bei nicht
ausgesteiften Stützenflanschen)
für den Zugflansch zu |
|
| Abminderungen aufgrund der
Druck-/Schubtragfähigkeit der Profile |
|
| führen zur wirksamen Tragfähigkeit |
|
| mit der die Biegetragfähigkeit
zu |
|
| und die Tragfähigkeit
bei überwiegender Zug- bzw. Druckbeanspruchung
zu |
|
| Die Tragfähigkeiten infolge
einer Normalkraftbeanspruchung werden analog
der Stirnblech-Verbindung berechnet. |
|
Bei geschweißten Trägerstößen
ist die Tragfähigkeit der Verbindung
nur durch die Tragfähigkeit der
Schweißnähte gegeben. |
|
|
|
|
|
|
| Besonderheiten bei Vouten |
 |
|
| Beträgt die Höhe des Trägers
einschließlich Voute mehr als 600 mm, ist
nach EC 3-1-8:2010, 6.2.6.7(1), i.d.R. der Beitrag
des
Trägerstegs zur Tragfähigkeit bei Druckbeanspruchung
auf 20% zu begrenzen. |
| Programmintern wird die Stegdicke
zur Berechnung von Grundkomponente 7 (Tragfähigkeit
des Voutendruckflansches) auf 20% begrenzt. |
| Bei einer Bemessung n. EC 3-1-8:2025 wird die Stegdicke der Voute vernachlässigt. |
| Die Biegetragfähigkeit des Trägerquerschnitts
wird n. EC 3-1-8, A.10.1(1), unter Vernachlässigung des zwischenliegenden Flansches berechnet. |
| Nach EC 3-1-8, A.23(1) gelten für
Träger mit Vouten folgende Voraussetzungen |
|
 |
| die Stahlgüte der
Voute sollte mindestens der Stahlgüte
des Trägers entsprechen (programmintern gewährleistet) |
|
 |
| die Flanschabmessungen
und die Stegdicke der Voute sollten
nicht kleiner sein als die des Trägers |
|
 |
| der Winkel zwischen Voutenflansch
und Trägerflansch sollte nicht größer sein als 45° |
|
 |
| die Länge ss der steifen Auflagerung darf mit der
Schnittlänge des Voutenflansches
parallel zum Trägerflansch angesetzt werden |
|
|
|
| Am Anschluss Voute-Stütze ist
die Tragfähigkeit von Voutenflansch und -steg
mit Druck (Gk 7) maßgebend, am Anschluss Voute-Träger
muss nach EC 3-1-8, 6.2.6.7(3), die Tragfähigkeit
des Trägerstegs mit Querdruck (Gk 2) nachgewiesen
werden. Beide Grundkomponenten werden in der
speziellen Vouten-Grundkomponente 20 zusammengefasst. |
|
|
|
|
|
| Besonderheiten bei überwiegend normalkraftbeanspruchten Verbindungen |
 |
|
Bei überwiegend normalkraftbeanspruchten Verbindungen
ist der Trägerdruckflansch nicht mehr gedrückt bzw. der Zugflansch nicht mehr gezogen, d.h.
die Annahme, dass der Druckpunkt in der Mitte des Trägerflanschs liegt, ist
nicht mehr akzeptabel (Zug-/Druckverbindungen). |
| Auch gilt die Komponentenmethode
nach EC 3-1-8, B.3.2 nur für biegebeanspruchte Verbindungen mit unbedeutender
Normalkraft (N ≤ 5% Npl). |
|
| Jedoch darf nach EC 3-1-8, B.3.3 eine Näherung verwendet werden, bei der Biege-
und Normalkraftbeanspruchung voneinander unabhängig ausgewertet
werden. Die Einzeltragfähigkeiten werden anschließend addiert. |
Daher wird für das einwirkende Biegemoment eine Biegetragfähigkeit
berechnet, die sich auf den unteren
Trägerflansch (bzw. bei
Flanschwinkelverbindungen auf den am unteren Trägerflansch anliegenden
Winkelschenkel) bezieht, und für die einwirkende Normalkraft eine
Normalkrafttragfähigkeit in der Systemachse (senkrecht zur Anschlussebene) ermittelt. |
|
| Bei geschraubten Verbindungen liefert die MNV-Interaktion
i.A. günstigere Ergebnisse und wird im Standardfall für überwiegend
normalkraftbeanspruchte Lastkombinationen verwendet. |
| Bei geschweißten Verbindungen wird entsprechend
die alternative Methode mit Teilschnittgrößen angewandt. |
|
|
|
|
|
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|
Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
|
| Folgende Nachweise können geführt werden |
 |
Nachweis der Anschlusstragfähigkeit mit
der Komponentenmethode nach Eurocode 3 |
 |
... Schweißnähte am Träger (Nachweis über den Linienquerschnitt) |
 |
... Stegsteifen (Rippen) |
 |
... Querschnittstragfähigkeit |
|
|
| Die Ausnutzungen aus den durchgeführten Nachweisen
werden extremiert und anschließend sowohl lastfallweise als
auch im Gesamtergebnis ausgegeben. |
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| Querschnittsnachweis |
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| Der Tragsicherheitsnachweis der offenen, dünnwandigen
Querschnitte kann nach den Nachweisverfahren |
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Elastisch-Elastisch (EC 3-1-1, 8.2.1(5)) |
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Elastisch-Plastisch (EC 3-1-1, 8.2.1(6)) |
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| geführt werden. |
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| Beim Nachweisverfahren Elastisch-Elastisch werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt. Der Spannungsnachweis erfolgt
mit dem Fließkriterium aus EC 3-1-1, 8.2.1(5), Gl. 8.2. |
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Beim Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) ebenfalls auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt. Anschließend
wird n. EC 3-1-1, 8.2.10, überprüft,
ob die Schnittgrößen vom Querschnitt unter Ausnutzung
der plastischen Reserven aufgenommen werden können (plastische
Querschnittstragfähigkeit für Biegung, Normal- und Querkraft). |
Erfolgt die Anschlussbemessung n. EC 3-1-1:2010, wird
das Teilschnittgrößenverfahrens mit Umlagerung (TSV)
(s. Kindmann, R., Frickel, J.: Elastische und plastische Querschnittstragfähigkeit,
Grundlagen, Methoden, Berechnungsverfahren, Beispiele, Verlag Ernst & Sohn, Berlin 2002) verwendet. |
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| Die Grenzwerte grenz(c/t) werden je nach Nachweisverfahren
aus EC 3-1-1, Tab. 7.3, ermittelt. Dies entspricht der Überprüfung
der erforderlichen Klassifizierung des Querschnitts. |
| Ist das Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch gewählt und lässt die Klassifizierung keinen plastischen
Nachweis zu, wird eine Fehlermeldung ausgegeben; dann sollte der
elastische Nachweis gewählt werden. |
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| Nachweis der Anschlusstragfähigkeit mit der Komponentenmethode |
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| Es können die |
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Biegetragfähigkeit |
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Zugtragfähigkeit |
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ggf. die kombinierte Biege-/Zugtragfähigkeit |
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Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit |
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| der Verbindung ausgewertet werden. |
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| Nach EC 3-1-8, B.3.2.1(1) gilt für den Bemessungswert des einwirkenden Moments |
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Überschreitet jedoch die einwirkende Normalkraft
in dem angeschlossenen Bauteil 5% der plastischen Beanspruchbarkeit,
wird nach EC 3-1-8, B.3.3(1) die folgende Näherung benutzt, wobei sich die
Momente auf den Druckpunkt und die Normalkräfte auf die Systemachse beziehen. |
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| Die Abscher-/Lochleibungstragfähigkeit ergibt sich n. EC 3-1-8, B.3.4 zu |
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| Nachweis der Schweißnähte |
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| Nachweis der Stegsteifen |
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Die Normenbezüge dieses Dokuments beziehen sich
auf die aktuellen Vorschriften aus dem Jahr 2025
(s. Berechnungsmethode). Unterschiede gegenüber den Vorgängerversionen
sind gekennzeichnet. |
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| Allgemeines |
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| Biegeträger wie z.B. die Auflagerkonsolen
eines Kranbahnträgers werden ebenso wie der Kranbahnträger selbst beansprucht
durch zweiachsige Biegung und Torsion. |
| Diese globale Belastung wird auf Grund
der hohen konzentrierten Einzellasten im Einleitungsbereich überlagert
mit erheblichen Zusatzbeanspruchungen aus
lokaler Druck-, Biege- und Schubbelastung. |
| Die konzentrierte Lasteinleitung erfordert
lokale Nachweise, um die Tragfähigkeit des Auflagerträgers
zu gewährleisten. |
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| Im Folgenden werden die Spannungsnachweise
der Einzellast-einleitung anhand eines Beispiels
für eine Trägerkreuzung erläutert. |
| Ein Träger IPE 140 wird auf einen unversteiften
Träger IPE180 gelagert.
Die starre Lasteinleitungslänge
auf den Trägerflansch in Längsrichtung
des Trägers ergibt sich aus der
Geometrie des Lastträgers ss =
26.7 mm. In Querrichtung ergibt sich die
Lasteinbreitungsbreite aus der
Trägergeometrie zu ss' = 31.8 mm. |
| Die Belastung wird mit Fz,Ed = 75 kN angegeben. |
| Da der Auflagerträger eine Konsole ist, wird
im Träger an der Stelle der Lasteinleitung nur eine
Querkraft in Höhe der Belastung erzeugt. |
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| Optional können Stegsteifen
(Rippen) angeordnet werden. In diesem Beispiel
werden beidseitig des Stegs zwischenliegende
Rippen
der Dicke tst = 10 mm gewählt. |
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| Spannungsnachweis im GZG |
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Um das elastische Verhalten des Trägerprofils sicherzustellen,
sollten die Spannungen aus der Lasteinleitung
begrenzt werden mit |
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| Die Schnittgrößen werden aus der maßgebenden charakteristischen
(= seltenen) Lastfallkombination ermittelt. |
Dabei werden die globalen
Spannungen σx,Ed,ser und τEd,ser mit den lokalen Spannungen σoz,Ed,ser und τo,Ed,ser
(für aufgesetzte Brückenlaufkrane im Steg) bzw. σux,Ed,ser und σuy,Ed,ser (für
Hängekrane/Unterflanschkatzen im Unterflansch, Nachweis der Unterflanschbiegung) überlagert. |
Für aufgesetzte Brückenlaufkrane kann die Biegespannung σT,Ed infolge Exzentrizität der Radlasten
vernachlässigt werden. |
| Der Materialsicherheitsbeiwert wird i.A. mit γM,ser = 1.0 angenommen. |
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| Wird der Nachweis der Querschnittstragfähigkeit
als elastischer Spannungsnachweis ausgeführt, kann dieser
Nachweis entfallen. |
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| Spannungsnachweis im GZT |
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| Der Nachweis der Stegpressung wird am Anschnitt
des Stegs zur Flanschausrundung geführt. |
| Die Länge der starren
Lasteinleitung in Längsrichtung vergrößert
sich am Steganschnitt auf sw = 60.7 mm. |
| Zur Info wird die Lagerpressung
angegeben, um sie ggf. separat überprüfen zu können. |
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| Damit lässt sich die Spannung aus der lokalen Beanspruchung
berechnen und nachweisen. |
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Die maximale Stegpressung ergibt sich aus der Überlagerung
der lokalen Einzellastspannung mit den
Biegespannungen im GZT. |
| Für
die Schnittgrößen aus der Längsbelastung
des Trägers (hier nur Querkraft) wird der Vergleichsspannungsnachweis
nach v. Mises geführt. |
Platten- und Schubbeulen werden kontrolliert. |
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| Für die Auswertung der Interaktionsbeziehungen
n. EC 3-1-5:2025 (s.u.) werden die Ausnutzungen
nur aus Biegung und Normalkraft sowie nur aus Querkraft
ausgewiesen. |
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| Die maximale Ausnutzung wird protokolliert. |
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| Nachweis der Stegsteifen |
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| Wenn der Nachweis nicht erfolgreich geführt werden
kann, muss die Lasteinleitungsstelle verstärkt werden, um die
lokalen Spannungen abzuführen. |
| Die Verstärkung kann mit
zwischenliegenden Stegsteifen (dreiseitiger
Anschluss an beiden Flanschen und Steg) erfolgen. |
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| Für das Beispiel ergibt sich folgender Berechnungsablauf |
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| Die Spannungsnachweise können
nun für eine reduzierte Querbelastung geführt werden. |
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| Nachweis Querlastbeulen |
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| Werden keine Stegsteifen angeordnet ist Querlastbeulen nachzuweisen. |
| Beschreibung
der Nachweisführung des Querlastbeulens
s.u. |
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| Für das Beispiel ergibt sich n. EC 3-1-5:2025
folgender Berechnungsablauf |
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| Der Interaktionsnachweis wird mit
den Ausnutzungen aus Querlast und Querkraft geführt.
Biegemoment und Normalkraft sind hier Null. |
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| Der Berechnungsablauf n. EC 3-1-5:2010 sieht folgendermaßen aus |
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| Der Interaktionsnachweis wird mit
den Ausnutzungen aus Querlast und Vergleichsspannung geführt. |
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Der Nachweis der rippenlosen Lasteinleitung
wird geführt, wenn keine zwischenliegenden Rippen im Bereich der
Querlast angeordnet sind. |
Voraussetzung: Der Trägerquerschnitt
ist nicht beulgefährdet, d.h. Platten- und Schubbeulen sind ausgeschlossen
bzw. werden nicht untersucht. |
| Querlasten werden über die Flansche in den Steg eingeleitet.
Es werden drei Arten der Lasteinleitung (ohne Quersteifen) unterschieden,
die zu unterschiedlichen Beulwerten führen. |
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| Bei einer Konsole ist nur Typ c (freies
Trägerende ohne Steifen) relevant. |
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| Bemessungswert der Beanspruchbarkeit |
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| Bei einer Berechnung n. EC 3-1-5:2010
wird der Abminderungsfaktor infolge Stegbeulen bei
Querlasten nach NA-DE berechnet mit |
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| Nachweis |
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| Interaktionen |
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| Interaktionen werden nur durchgeführt,
wenn mindestens zwei miteinander interagierende
Teile in den Interaktionsgleichungen vorliegen. |
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| Interaktion zwischen Querkraft, Biegemoment und Normalkraft |
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| Die effektiven Querschnittswerte
sind nur bei Querschnitten der Klasse 4 relevant.
Hier entsprechen Sie den plastischen Werten.
Ebenso wird die Querkrafttragfähigkeit der
plastischen Stegtragfähigkeit gleichgesetzt. |
| Diese Interaktionsbeziehung
wird n. EC 3-1-5:2010 nicht ausgewertet. |
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| Interaktion zwischen
Patch Loading, Biegemoment und Normalkraft |
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| Wirkt eine Querlast auf den Zugflansch, ist der Interaktionsnachweis
nicht zu führen. Allerdings ist ein elastischer Spannungsnachweis erforderlich. |
| N. EC 3-1-5:2010 entspricht η1 der Ausnutzung der Vergleichsspannung. |
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| Interaktion zwischen
Patch Loading, Biegemoment und Querkraft |
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| Diese Interaktionsbeziehung wird n. EC 3-1-5:2010 nicht ausgewertet. |
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| Im Folgenden wird die Berechnung einer Stahlkonsole anhand des Beispiels 2.4: Kranbahnträgerauflager (aus Beispiele zur Bemessung von Stahltragwerken nach
DIN EN 1993 Eurocode 3, bauforumstahl e.V. (s. Literatur) vorgestellt. |
| Es werden die Nachweise der Tragfähigkeit (Lasteinleitung und Träger-Stützenverbindung) und Betriebsfestigkeit (Ermüdung) für eine einachsige Belastungssituation geführt. |
| Der Lastträger (hier: ein Kranbahnträger)
wird nicht nachgewiesen. |
| Hintergründe zur dargestellten Berechnung finden Sie hier. |
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| Konsole HE200A,
Stütze IPE500, S235, Fs+v,Ed = 89 kN,
Fa,Ed = 61,5 kN, FEd,GZE = 56.91
kN / 0.0, Δa = 205 mm |
 |
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| Die Konsole ist mit 5 mm Kehlnähten an die Stütze geschweißt. In Höhe der Flansche sind Stützensteifen angeordnet. |
| Der Lastträger ist auf der Konsole mit Schrauben befestigt. Da bei einachsiger Beanspruchung die Schraubenverbindung nicht belastet ist, wird sie nicht dargestellt und nachgewiesen. |
| Die Lasteinleitung in die Konsole erfolgt über eine Quersteife. |
| Im Grenzzustand der Tragfähigkeit werden die ständige und veränderliche
(Fs+v,Ed) sowie die außergewöhnliche Bemessungssituation (Fa,Ed) untersucht. |
| Der Ermüdungsnachweis erfolgt für die Schwingbreite aus FEd,GZE vorhanden / nicht vorhanden. |
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| Konsole-Stützenverbindung |
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| Die Berechnung wird beispielhaft
für Lk 1: Fs+v,Ed = 89 kN gezeigt. |
Die Bemessungskräfte aus
dem Lastträger werden in Anschlussschnittgrößen umgerechnet.
Mit dem Abstand (hc - zc) + Δa = 225 + 205 = 430 mm ergeben sich zunächst
für die Schnittgrößen im Schnittpunkt
der Systemachsen von Konsole und Stütze |
|
aus denen die Anschlussgrößen
(Hebelarm (hc - zc) = 225 mm) berechnet werden.
Es ist zu beachten, dass der Nachweis der Träger-Stützenverbindung
im EC3-Koordinatensystem erfolgt! |
| In diesem Beispiel liegt keine Horizontallast vor, die mit zb + Δh in die Berechnung des Moments einfließt. |
| Die Bemessungsgrößen wirken senkrecht zur Anschlussebene. |
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| Querschnittsnachweis |
| Zunächst wird das Konsolprofil
an der Anschlussstelle elastisch nachgewiesen. |
| Das c/t-Verhältnis gilt als vereinfachter Beulnachweis. |
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| Bei Angabe von Stützenschnittgrößen
(hier nicht vorhanden) wird das Stützenprofil ebenfalls nachgewiesen. |
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| Komponentenmethode |
| Die Berechnung der Verbindung erfolgt über die Komponentenmethode n.
EC 3-1-8. Bei einem geschweißten Anschluss
sind die Grundkomponenten Gk1, Gk2, Gk3 und Gk7 von Belang. |
| Die Schweißverbindung selbst
wird über den Linienquerschnitt nachgewiesen (s.u.). |
| Die Grundkomponenten beschreiben separate Beanspruchungssituationen, für
die Tragfähigkeiten ermittelt werden.
Aus ihnen ergeben sich die Biege- und Schubtragfähigkeit,
die den einwirkenden Schnittgrößen gegenübergestellt werden. |
| Auf eine ausführliche Darstellung
der Berechnung wird an dieser Stelle verzichtet. |
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Für die Biegetragfähigkeit
wird die maßgebende Zugtragfähigkeit im oberen Flansch ermittelt.
Sie darf nicht größer sein, als die Tragfähigkeit aller Grundkomponenten. |
| Die Biegetragfähigkeit
ergibt sich aus der Multiplikation der Zugtragfähigkeit
mit dem Hebelarm z. |
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| Die Schubtragfähigkeit wird
im Stützenflansch und -steg sowie im Trägersteg berechnet. |
|
| Die Nachweise erfolgen für die Bemessungsgrößen. |
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| Schweißnahtnachweis |
| Die Schweißverbindung wird über den Linienquerschnitt nachgewiesen.
Dafür bilden die Schweißnähte ein eigenes dünnwandiges
Profil, das die Schnittgrößen überträgt.
Vereinfachend und auf der sicheren Seite liegend werden die Schweißnähte
in den Ausrundungen und an den Flanschenden nicht berücksichtigt. |
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Aus den Bemessungsgrößen ergeben sich für die Nähte des Linienquerschnitts
Schnittgrößen und daraus
zugehörige Spannungen. |
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| Die Spannungen werden mit dem vereinfachten Verfahren nachgewiesen. |
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| Nachweis der Stegsteifen |
| Gerade bei hoch belasteten Konsolen ist es sinnvoll und z.T. notwendig, den Steg
und das Schubfeld der Stütze durch zwischenliegende Steifen (Rippen) zu entlasten. |
| Am Beispiel der Drucksteife wird der Rechenweg aufgezeigt. |
| Die Beanspruchung der Steife ergibt sich aus der Teilschnittgröße
Nb,c zzgl. dem Anteil aus Querkraft |
|
| Für das dreiseitig angeschweißte Blech werden zunächst der Querschnitt |
|
| und dann die Schweißnähte an Flansch und Steg nachgewiesen. |
|
| Die maximale Ausnutzung dieses Nachweispakets ergibt |
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| Nachweis der Lasteinleitung |
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| Die Berechnung wird beispielhaft
für Lk 1: Fs+v,Ed = 89 kN gezeigt. |
| Die Belastung fließt aus dem Steg des Lastträgers in den Steg der Konsole, so dass sich die starre Lasteinzugslänge bezogen auf den Steganschnitt ergibt von |
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| Nachweis der Stegpressung |
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| Die Einzellast wirkt lokal auf den Konsolflansch und -steg, wobei sich am Steganschnitt die größten Querspannungen ergeben. |
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| Diese sind mit den Schnittgrößen in der Konsole zu überlagern und nachzuweisen. |
| Analog dem Nachweis der Konsole-Stütze-Verbindung
werden die Bemessungskräfte aus
den Anschlussschnittgrößen
umgerechnet. Da die Konsole ein Kragarm ist, ergibt sich für
dieses Beispiel nur eine Querkraft |
|
| Der Vergleichsspannungsnachweis enthält hier nur Anteile aus Querlast- und Schubspannung im Steg. |
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| Nachweis des Querlastbeulens |
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Sind keine Stegsteifen angeordnet, ist nachzuweisen, dass der Konsolsteg unter der rippenlosen
Lasteinleitung nicht ausbeult. |
| Das Beulfeld ist der Steg (lichte Steghöhe hw). Der Beulwert wird berechnet für Lasten, die in der Nähe des Trägerendes ohne Quersteifen eingeleitet werden und mit der Querkraft im Gleichgewicht stehen (Typ c). |
|
| Lässt sich der Nachweis der Stegpressung oder des Querlastbeulens nicht erbringen, sind Quersteifen erforderlich, die einen Teil der Querlast übernehmen. |
|
| Nachweis der Quersteifen |
| Der Nachweis der Quersteifen wird analog dem Nachweis der Stegsteifen (s.o.) geführt. |
| Wenn die Quersteifen nicht versagen (UR ≤ 1), ist nur der Anteil der Querlast, der direkt in den Steg geht, bei der Stegpressung zu berücksichtigen. |
| Versagen hingegen die Quersteifen
bei der vollen Last (UR > 1),
können sie immerhin einen Teil aufnehmen.
Der Steg ist für die Restlast nachzuweisen. |
| Im Beispiel wurden Quersteifen angeordnet, die die volle Querlast aufnehmen können, sodass der Steg nur für die geringe Querlast Fz,Ed = 18.9 kN nachzuweisen ist. Berechnungsweg s.o. |
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| Die maximale Ausnutzung dieses Nachweispakets
ergibt |
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| Nachweis der Ermüdung |
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| Die Konsole wird durch den Lastträger dynamisch beansprucht. |
| Daher ist ein Ermüdungsnachweis erforderlich. Er wird an der Lasteinleitungsstelle
direkt unter dem Lastträger und für die Verbindung Konsole-Stütze geführt. |
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| Ermüdung der Verbindung Konsole-Stütze |
| An ausgewählten Stellen der Verbindung erzeugen Kerbpunkte einen
möglichen Versagensfall. Da die Belastung einachsig und der Anschluss symmetrisch sind,
werden nur die linksseitigen Kerbpunkte betrachtet.
Sie befinden sich am Profil, am Blech (hier Stützenflansch) und an den Verbindungselementen
(hier Schweißnaht). |
|
| Es werden zwei Lastkombinationen untersucht |
|
| Die weitere Berechnung wird beispielhaft für Pkt. 25 (maßgebender
Kerbpunkt) gezeigt. |
| Für jede Lastkombination werden aus den elastischen
Spannungen die Spannungsschwingbreiten berechnet |
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| Mit den Schadensäquivalenzfaktoren werden die Spannungsschwingbreiten für den
Nachweis der Ermüdung berechnet, |
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| die den zulässigen Bemessungskerbspannungen |
|
| gegenübergestellt werden. |
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| Die maximale Ausnutzung des maßgebenden Kerbpunkts ergibt |
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| Ermüdung des Konsolprofils |
| An der Lasteinleitungsstelle wird das Konsolprofil durch Quersteifen verstärkt.
Daher werden neben den Kerbpunkten am Profil die Ansatzpunkte der Schweißnähte der Quersteifen
betrachtet. |
|
| Es ergeben sich zwei Lastkombinationen,
die nur die Querkraft Vz enthalten |
|
| Am Ort der Lasteinleitung wirkt bzgl. einer Lasteinzugslänge sw die lokale Einzellast, die am Steganschnitt
(Pkt. 16) die Querspannung Δσoz und τo erzeugt |
|
| Die weitere Berechnung erfolgt analog. |
| Für den maßgebenden Kerbpunkt 16 ergibt
sich |
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| und damit |
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| Daraus folgt die maximale Ausnutzung des
maßgebenden Kerbpunkts für diesen Nachweisort |
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| Endergebnis |
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| Das Ergebnis aller Nachweise wird ausgegeben, der maßgebende
Nachweis ist gekennzeichnet. |
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| Hinweise zu einer Schraubenverbindung |
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| Bei Bedarf (z.B. bei nachträglichem
Einbau) kann die Konsole mittels einer Stirnblechverbindung
an die Stütze angeschraubt werden. |
| Das Beispiel wurde modifiziert, indem ein 20 mm Stirnblech mit
2 x 2 Schrauben M20 angebracht wird. |
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| Für die Konsole-Stütze-Verbindung sind
die Grundkomponenten 1,2,3,4,5,7,8,10,11,12 auszuwerten. |
| Es sind nur Zug-Schrauben relevant. Die Biegetragfähigkeit
wird beeinflusst von deren Anordnung bezogen
auf den Druckpunkt in Mitte des Druckflanschs |
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| Die Auswertung der Grundkomponenten ergibt unter
Einhaltung der Regeln n. EC 3-1-8, B.3.2.2, die Tragfähigkeiten
je Schraubenreihe, mit denen die Biegetragfähigkeit ermittelt
wird, sowie die Schubtragfähigkeiten von Stirnblech,
Träger- und Stützensteg, |
|
| die den einwirkenden Schnittgrößen gegenübergestellt werden |
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| Die Markierung der Schubtragfähigkeit ('!!')weist
darauf hin, dass die lokale Schweißnahttragfähigkeit
maßgebend ist.
N. EC 3-1-8, B.3.5(1), sollte die Tragfähigkeit einer Verbindung
nicht von den Schweißnähten beeinflusst
sein. |
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| Für den Ermüdungsnachweis
der Verbindung Konsole-Stütze sind
die Spannungen in Stirnblech, Schweißnähten und Schrauben zu bestimmen. |
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| Die Bemessungsgrößen werden am Stirnblech ermittelt. |
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| Die Berechnung der Spannungen
in den Kerbpunkten von Blech und Schweißnähten
erfolgt analog der Schweißverbindung (s.o.). |
Die Schraubenverbindung generiert Kerbpunkte im Stirnblech / Stützenflansch und in der Schraube selber
(z.B. Pkte. 31 und 32). |
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Die Schraubenkräfte Fsc,i werden unter der Annahme berechnet, dass sich der Drehpunkt des Moments im Druckpunkt (Mittelpunkt des Druckflanschs) befindet. |
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Der weitere Berechnungsablauf erfolgt analog dem der geschweißten Verbindung und ergibt für den
maßgebenden Kerbpunkt |
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| Der Nachweis gelingt so nicht. |
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