Detailinformationen
Systembeschreibung ..............
Belastung ..............................
Berechnung ...........................
Verbindungsmittel ..................
Handbuch ................................
Dltr. zusammenges. Querschn.
Stahlbetondurchlaufträger .......
Stahldurchlaufträger ...............
Kontakt ....................................
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Eingabeoberfläche ................
Leistungsumfang .................
Stichwortverzeichnis .............
Druckdokumente ..................
Literatur ...............................
Das Programm 4H-DULAH, Holzdurchlaufträger mit Verstärkungen, dient zur Berechnung der Trag- und Gebrauchsfähigkeit von Durchlaufträgern entspr. der Holzbaunorm DIN 1052, Ausg. 12/2008,
und besitzt folgende Leistungsmerkmale:
der Träger kann als reiner Holzquerschnitt oder mit ein-/beidseitigen Verstärkungen aus Holz/Stahl
ausgeführt werden
der Träger kann über ein oder mehrere Felder laufen  
Nadelvollholz, Laubholz oder Brettschichtholz  
beliebige Lagerungsbedingungen  
Momentengelenke oder Momentenfedern  
Linienlasten (Eigengewicht, Linienlast oder Temperatur als beliebige Lastfiguren)  
Punktlasten (Kraft, Moment, Verschiebung oder Verdrehung)  
ein- oder beidseitige Verstärkungen  
Verstärkungen können über den ganzen Träger oder bereichsweise angeordnet werden  
U-Stahl, L-Stahl, Flachstahl oder Holzprofile als Verstärkung  
abschnittsweise Höhenschwächung oder Ausfall des Hauptträgers  
Lastangriff auf dem Hauptträger und/oder den Verstärkungen  
Lagerung des Hauptträgers und/oder der Verstärkungen  
als Verbindungsmittel stehen zur Auswahl  
 
Bolzen  
Passbolzen  
Gewindestangen  
Ringdübel A1  
 
Scheibendübel B1, C1, C2, C10 oder C11  
Berechnung der Dübeltragfähigkeit n. DIN 1052, Ausgabe 12/2008, Anhang G.2, genaueres Berechnungsverfahren
Berücksichtigung des "Einhängeeffektes" n. DIN 1052, Ausgabe 12/2008, 12.3 (8) zur Berechnung der
  Verbindungsmitteltragfähigkeit  
freie oder gruppierte Anordnung von Verbindungsmitteln  
Nachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit mit wahlweiser Berücksichtigung des Kippens  
Nachweis im Grenzzustand der Gebrauchsfähigkeit in der seltenen und der quasiständigen Situation  
Brandschutznachweis für den Hauptträger nach DIN 4102-22, Ausgabe 2004  
als Hauptträgermaterial stehen die Sortierklassen/Holzarten der DIN 1052 (Nadel-, Laub-, Brettschichtholz) bereit.
die Verstärkungen können beliebig auf dem Träger angeordnet werden und von Lager zu Lager durchlaufen oder als "schwimmende Verstärkung" im Trägerfeld angeordnet sein.
Verstärkungen können ein- und beidseitig des Hauptträgers durch U- und L-Stahl-Profile oder mit Holzbalken
ausgeführt sein.
als Holzbalkenverstärkungen dienen die Sortierklassen und Holzarten gem. DIN 1052.
die Anordnung und Kombination der Verstärkungen über die Trägerlängsausdehnung ist völlig beliebig.
so kann z. B. im ersten Feld einseitig schwimmend mit einem U-Profil, im zweiten Feld mit L-Profil und auf der
anderen Seite durchgehend mit einem Holz verstärkt werden.
die Trägerverstärkungen können mit Bolzen, Gewindestangen, Ring- und Scheibendübeln befestigt werden.
die Dübelabstände können vom Anwender sehr komfortabel über Auswahlbuttons regelmäßig oder veränderlich
bei expliziter Angabe der Anordnung eingegeben werden.
die spezielle Federsteifigkeit jedes einzelnen Dübels geht in die Berechnung des gekoppelten Trägersystems ein.
damit wird eine exakte Berechnung der anteiligen Dübelkräfte und der Lastaufteilung zwischen Hauptträger und Verstärkungen ermöglicht.
die Dübel können damit der auf sie entfallenden Belastung angepasst und das System so optimiert werden.
jedes Lastbild besitzt eine eigene Zuweisungsmöglichkeit bzgl. des Teilsystems, in das es eingeleitet wird.
so können innerhalb jeder Einwirkung und jedes Lastfalles Belastungen dem Hauptträger oder der hinteren oder
vorderen Verstärkung zugeordnet werden.
die Festhaltungen können an jedem Lager fest oder über Federkonstanten kombiniert werden.
zusätzlich kann an jedem Lager angegeben werden, welcher Tragwerksteil gelagert ist.
z.B. kann in einem Lager der Hauptträger und die hintere Verstärkung gelagert sein, in einem anderen nur der Hauptträger und im dritten Lager Hauptträger und beide Verstärkungen.
der Hauptträger kann mit Momentengelenken versehen werden.
alle erforderlichen statischen Nachweise werden geführt.
neben dem Tragfähigkeitsnachweis (mit Kippsicherheit) sind dies die Gebrauchstauglichkeitsnachweise in der seltenen und der quasiständigen Bemessungssituation sowie der Nachweis der auftretenden Dübelkräfte.
alle Eingabedaten werden vom Programm auf ihre Richtigkeit und Zulässigkeit hin überprüft.
... so werden z.B. die in DIN 1052 festgelegten Mindest- und Randabstände für Dübel überprüft.
weiterhin wird kontrolliert, ob der ausgewählte Dübeltyp und die Holzart des Trägers zusammen
eingesetzt werden dürfen.
das Durchlaufträgersystem wird grafisch beschrieben.
der Bildschirm wird hierzu horizontal in ein Eingabefenster und ein Ergebnisfenster unterteilt. Die Größe dieser
Fenster wird vom Benutzer festgelegt und kann jederzeit den momentanen Wünschen angepasst werden; während
der Systembeschreibung wird das Eingabefenster voll aufgezogen, das Ergebnisfenster dann später bei Sichtung der erzielten Ergebnisse.
im Eingabefenster wird die aktuelle Eingabesituation hinsichtlich System und Belastung angezeigt.
im Ergebnisfenster werden die Einzelergebnisse der Einwirkungen, die Bemessungsergebnisse und die ermittelte Dübelkraftverteilung grafisch aufgetragen.
jede Definition oder Änderung im Eingabefenster bewirkt eine unmittelbare Berechnung und Bemessung des
Systems und damit eine Auffrischung der Ergebnisse, die im Ergebnisfenster sofort grafisch und numerisch
eingesehen werden können.
durch Anklicken mit der Maus werden Felder, Lager oder Lasten aktiviert und die erforderlichen Parameter in den eingeblendeten Eigenschaftsblättern zugewiesen.
die Systemeingabe wird durch Voreinstellungen für gleichartige Parameter der Abschnitte unterstützt.
alternativ erfolgt die Eingabe für System und Belastung in einer Baumstruktur, in der die System- und Belastungselemente durch Doppelklick aktiviert, modifiziert oder gruppenweise vereinheitlicht werden können.
entspr. DIN 1055-100 wird die Belastung zu ständigen oder veränderlichen Einwirkungen zusammengefasst.
zu einer Einwirkung können wiederum verschiedene Lastfälle mit eigenen Überlagerungskennungen gehören.
die Kennungen der Lastfälle können additiv oder gruppenweise alternativ-additiv sein.
darüber hinaus kann erzwungen werden, Lastfälle in ihre Einzellastbilder aufzuteilen. Beispielsweise wird
hierdurch eine durchlaufende Linienlast feldweise bzw. auf die Abschnitte bei automatischer Ermittlung der
relevanten Zwischenwerte gesplittet.
zum einen wird damit die Genauigkeit der erzielten Bemessungsgrößen erhöht, zum anderen der
Eingabeaufwand minimiert.
neben konstanten, veränderlichen und dreieckförmigen Linien- und Blocklasten stehen trapezförmige Linienlasten, Eigengewicht und Temperaturlast sowie Einzelkräfte, Einzelmomente und Stützensenkungen zur Verfügung.
sämtliche Lastbilder können beliebig auf dem System platziert werden.
über mehrere Tragwerksabschnitte hinweglaufende Linienlasten können vom Programm automatisch in die relevanten Einzelanteile zerlegt werden, so dass die Berechnung von Zwischenwerten nicht erfolgen muss.
der Umfang des Statikausgabedokumentes wird vom Benutzer festgelegt.
hierbei wird eine Reihe von grafischen und tabellarischen Protokollen bereitgehalten.
die Tabellen können ausgeblendet, auf min oder max gesetzt werden.
neben dem Eingabeprotokoll werden Ergebnisse für die Durchbiegung des Hauptträgers, die Momente und
Querkräfte, die Biege- und Schubspannungen sowie die Ausnutzungsgrade für den Hauptträger und die einzelnen Verstärkungen vorgehalten.
weiterhin stehen die Dübelkräfte und -ausnutzungen sowie die Lagerkräfte zur Verfügung.
Systembeschreibung ............................
 
globale Einstellungen ...........
Stabeigenschaften ...............
Lager und Gelenke ...............
Belastung .............................................
 
Begriffsdefinition ..................
Linienbelastung ....................
Punktbelastung ....................
Berechnung ..........................................
 
Berechnungsverfahren ..........
Nachweise ...........................
Verbindungsmittel ................................
 
Ringdübel ............................
Scheibendübel .....................
stiftförmige Verbindungsmittel
Ausziehwiderstand ...............
Der Umfang der Ausgabedokumente kann vom Anwender bestimmt werden.
Die folgenden Beispielausgaben umfassen i.d.R. den gesamt möglichen Umfang.
Träger mit U-Stahl-Verstärkung
... Blech-Verstärkung ................
... U-Stahl-Verstärkung ..............
DIN 1052 (12.08)
Erläuterungen zu DIN 1052: 2004-08, Deutsche Gesellschaft für Holzforschung, Bruderverlag
DIN 1052, Praxishandbuch Holzbau, 1. Auflage, Beuth Verlag
Fermacell, Zulassung Z-9.1-434
Steck: 100 Holzbau-Beispiele nach DIN 1052:2004, Werner Verlag
Tino Schatz: Diagramme zur Auswertung der Johansen-Formeln für einschnittige Holz- bzw. Holzwerkstoff-Verbindungen, Bautechnik 86 (2009), Heft 4
Karin Lißner, Wolfgang Rug, Dieter Steinmetz: DIN 1052:2004 - Neue Grundlagen für Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken, Bautechnik 85 (2008), Heft 11
Schneider Bautabellen, 17. Auflage, Werner Verlag
Hans Joachim Blaß, Karlsruhe, Ireneusz Bejtka, Karlsruhe: Selbstbohrende Holzschrauben und ihre Anwendungsmöglichkeiten, Homepage Fa. Spax International GmbH & Co. KG